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Mitarbeitende auf Wanderexerzitien |
13.05.2013 |
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Kraft sammeln, innere Einkehr suchen – das waren die Ziele der Wanderexerzitien für Mitarbeitende der Akademie Klausenhof. Pfarrer Norbert Becker sorgte für die geistlichen Impulse, und die aufblühende Natur in der Eifel für wohltuende Wandererfahrung.
Eine Wanderung führte zur beeindruckenden Bruder-Klaus-Kapelle in Mechernich-Wachendorf, die zweite zum Trappistenkloster Maria Wald. Ausgangspunkt der Exerzitien über Christi Himmelfahrt war jeweils das Kloster Steinfeld. Morgenmeditationen, Gottesdienste und kleine Impulse während der Wanderungen sowie ein Besuch der NS-„Ordensburg“ Vogelsang gehörten zum Programm.

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Viel Interesse für Biogasanlage |
26.04.2013 |
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Seit fast zwei Jahren bezieht die Akademie Klausenhof ihr Warmwasser von einer Biogas-Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft. Eine besondere und CO2-freie Energieerzeugung, die sich Mitarbeitende jetzt vom Betreiber der Anlage, Johannes Körner und seinem Sohn Christian, zeigen ließen.
Die Abwärme der 499-KW-Anlage wird per Leitung zum Klausenhof gepumpt und dort in einen Wärmetauscher eingespeist, der an die Heizungsanlage des Hauses angeschlossen ist. Dazu wurde ein 60.000-Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Falls einmal die Biogasanlage ausfällt oder nicht genügend produziert, kann der Klausenhof jederzeit wieder selber Warmwasser erzeugen. Die Biogasanlage wird mit einem Mix aus Gülle, die benachbarte Schweine- und Rinderzüchter anliefern, Mais und Zuckerrüben gefüttert. |
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Kreativ im Schlaf |
12.04.2013 |
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Soviel Zulauf gab es selten: „Der Traumschlaf“ hieß der Titel des SonntagMorgen-Vortrags, der rund 200 Interessierte in der Akademie Klausenhof lockte. Zusätzliche Stühle mussten herangetragen werden, bevor PD Dr. Ursula Voss von der Universität Bonn beginnen konnte. Die Traumforscherin ist ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet.
Der Traum ist keine alleinige Fähigkeit des Menschen, alle Säugetiere und sogar Vögel – aber nur kurz nachdem sie geschlüpft sind, träumen. Aber wir Menschen können uns an Geträumtes erinnern und versuchen gerne, die Bilder der Nacht im Stile von Sigmund Freud zu analysieren. Solche Interpretationen sind aus ihrer Sicht nicht zu rechtfertigen, denn die Träume sind zunächst nur wirr zusammengesetzte Fetzen von Gedanken, die möglich sind, sagte die Psychologin. Der Mensch träumt hauptsächlich in der sogenannten REM-Phase ohne jede Beteiligung des Frontallappens des Gehirns, der zuständig für das logischen Denken ist. Drei bis sechs solcher Phasen durchläuft der Mensch im Schlaf. Der Kreislauf geht hoch und runter, die Herzfrequenz ändert sich ständig, die Augen springen hin und her und das Gehirn zeigt große Aktivität. Allein diese körperlichen Phänomene beeinflussen die Traumbilder, etwa wenn man von einem tiefen Fall träumt – weil gerade der Kreislauf kurzfristig in den Keller geht. Auch ihre Forschungen mit tauben und querschnittsgelähmten Menschen ergaben keine Gesetzmäßigkeiten. Querschnittgelähmte träumen z.B. nicht häufiger als normale Menschen davon, laufen zu können. „Der Traum ist wirr und hyper-assoziativ.“ Zwar werden durchaus die Gedanken aufgegriffen, die einen Menschen tagsüber beschäftigen, doch sollte man diesen Bildern keine Bedeutung zumessen. Sie sieht den Traum als Phase, in dem der Mensch durch eine nicht vom Verstand kontrollierte, chaotische Verknüpfung seiner Gedanken neue Kreativität schöpfen kann. „Wichtig ist nicht, was wir träumen, sondern dass wir träumen.“
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„Methangehalt“ für Japaner |
25.03.2013 |
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„Milchleistung“ oder „Methangehalt“ und viele andere Fachbegriffe standen auf der Wortlernliste von 22 jungen Landwirtschaftspraktikanten/-innen aus Japan, die sich im Klausenhof sprachlich auf ihren einjährigen Einsatz in deutschen und schweizerischen Landwirtschaftsbetrieben vorbereiteten.
Das Programm, das der Klausenhof alljährlich im Auftrag des Japan Agricultural Exchange Council und des Deutschen Bauernverbandes durchführt, sah außerdem den Besuch einer Biogasanlage, einer Bio-Obstplantage und eines Milchviehbetriebs (Foto) vor. |
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Kampf gegen Analphabetismus ist notwendig |
05.03.2013 |
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„Grundbildung auch für Erwachsene ist tatsächlich notwendig“ – das ist für Markus Leimbach, stellvertretender Direktor der Akademie Klausenhof und verantwortlich für das Projekt „Grundbildungsinitiative Niederrhein und Westmünsterland“ (GINIWE) die Quintessenz der Auftaktveranstaltung von GINIWE. Rund 50 Experten/-innen waren in die Akademie gekommen, um die Frage zu diskutieren, ob und wie in Betrieben und Institutionen funktionaler Analphabetismus bekämpft werden kann.
Immerhin können über 14 Prozent der Deutschen nicht richtig lesen und schreiben, das wären für die Kreise Wesel und Borken geschätzte 73.500 Menschen. Auf die bundesweite Relevanz des Themas wies Dr. Andreas Meese vom zuständigen Projektträger (DLR) des Bundesprogramms "Grundbildungsinitiative", das das Klausenhof-Projekt fördert, zu Beginn der Veranstaltung hin.
Auf der Veranstaltung im Klausenhof macht Dr. Sigrid Schöpper-Grabe (Foto) vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln deutlich, dass aufgrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels die Anforderungen an Geringqualifizierte größer werden. Grundbildung werde immer dann notwendig, wenn unzureichende Lese- und Schreibkompetenzen zum Problem am Arbeitsplatz werden. Allerdings seien Unternehmen nicht für eine nachholende Grundbildung verantwortlich, „da die Vermittlung einer ausreichenden Grundbildung gesetzlich festgeschriebener Bildungsauftrag der Schulen ist“. Handlungsbedarf sehe sie auch bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik, hier gebe es derzeit keine entsprechenden Programme zum Beispiel der Arbeitsagentur.
Auch die anderen Experten/-innen betonten die Notwendigkeit, das Thema Alphabetisierung stärker zu beachten. Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken schlug vor, dass man flexibel und nicht schematisch vorgehen müsse. Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes Soziale Dienste und Bildung, stellte besonders die Rolle der Schule heraus: „Prävention ist ganz, ganz wichtig“, sagte sie auf der Podiumsdiskussion zum Abschluss der Veranstaltung. Für Ralf Häder vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. durchziehen diese Probleme alle Bevölkerungsgruppen. Darum müsse man auf jeden Fall auch Erwachsene und nicht nur Jugendliche im Blick haben. Er wies darauf hin, dass ein Outing immer auch mit der Sorge um den Arbeitsplatz verbunden sein kann. Einen solchen Prozess hat Tim-Thilo Fellmer durchgemacht. Er war bis zu seinem 20. Lebensjahr funktionaler Analphabet, bis er seine Angst überwinden konnte, das Problem anzugehen. Heute ist Fellmer Autor von Kinderbüchern und hat seinen eigenen Verlag.
Ziel der „Grundbildungsinitiative Niederrhein und Westmünsterland“ (GINIWE) ist es, in den Kreisen Borken und Wesel auf funktionalen Analphabetismus in dieser Region aufmerksam zu machen, Multiplikatoren/-innen zu informieren und zu sensibilisieren. Dazu gehören Arbeitgeber, Arbeitgeberverbände, Betriebe, Kammern, Gewerkschaften sowie Betriebsräte, Jobcenter oder Arbeitsagenturen die zu einer Mitarbeit motiviert werden sollen.
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Ausstellung im Kreishaus Wesel |
12.03.2013 |
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"Erfahrung sichert Zukunft“ lautet der Titel einer Fotoausstellung der Klausenhof-Initiative INISS, die derzeit im Foyer des Kreishauses Wesel zu sehen ist. Die Präsentation besteht aus 26 lebensgroßen Fotos von Menschen ab 50 Jahren.
Von der Ausstellung geht eine besondere Wirkung aus, da die abgebildeten Personen fast lebensgroß sind und die Besucher erst den Eindruck haben, ihnen träten „echte“ Personen entgegen. „Alle Portraits haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass für die Bewältigung der Zukunft die Erfahrungen der älteren Generationen genutzt werden müssen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Bedeutung der Generation 50plus immer wichtiger“, so Landrat Dr. Ansgar Müller, der ebenfalls auf einer der Fotoarbeiten zu sehen ist. INISS ist eine Initiative im Kreis Wesel, die sich um die Integration arbeitsloser Menschen ab 50 Jahren kümmert. Die Ausstellung „Erfahrung sichert Zukunft“ ist bis Freitag, 22. März, im Foyer des Weseler Kreishauses (Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel) zu sehen. Öffnungszeiten:Montag bis Donnerstag 8.30 Uhr bis 16 Uhr, Freitag 8.30 Uhr bis 13 Uhr. |
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Staatssekretär Rachel übergibt Zuwendungsbescheid |
15.02.2013 |
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Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat dem Klausenhof einen Zuwendungsbescheid für Lehrgänge im Bundesprogramm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" (BOP) überreicht. Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt (li.) nahm den Bescheid während einer kleinen Feierstunde in der Cafeteria entgegen. Mit dabei: MdB Sabine Weiß.
Viele Schülerinnen und Schüler haben am Ende ihrer Schulzeit keine richtige Vorstellung davon, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Hier setzt das Bundesprogramm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" (BOP) an. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern möglichst frühzeitig, konkrete Einblicke in Berufsbilder und berufliche Anforderungen zu ermöglichen. Dadurch sollen Berufswahlentscheidungen leichter und zielgenauer getroffen werden. Das Programm erhöht dabei die Chance der Schülerinnen und Schüler, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden.
Die Akademie Klausenhof wird 2013 wieder für Schulen aus der Region entsprechende Maßnahmen durchführen. Das BOP richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen Abschluss der Sekundarstufe I anstreben. Gefördert werden eine Potenzialanalyse, die in der Regel im 2. Halbjahr der Klasse 7 oder Anfang Klasse 8 stattfindet, und darauf aufbauend eine werkpraktische Erprobung über einen Zeitraum von zwei Wochen.
Thomas Rachel betonte: „Durch die Potentialanalyse und die praktische Tätigkeit in den Einrichtungen die Schülerinnen und Schüler neue Motivation für die Schule und Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen.“ Genau das sei der Ansatz der Bildungsketten-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit der Jugendliche bis zum Übergang in die Ausbildung unterstützt werden. Mit dem Berufsorientierungsprogramm BOP hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2008 mehr als 200 Mio. € für Potentialanalyse und Praxistage für über 450.000 Jugendliche bewilligt. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel MdB bestärkte die anwesenden Schülerinnen und Schüler: „Ihr alle habt Talent - jeder von euch wird gebraucht! Das Ziel ist und bleibt, dass jeder seinen Schulabschluss erreicht und dann einen guten, passenden Beruf findet.“
In der Potenzialanalyse werden Personal-, Sozial- und Methodenkompetenzen ermittelt - Kompetenzen also, die auch im Alltagsleben von Bedeutung sind. Die Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Neigungen und Interessen zu identifizieren. Bei den Werkstatttagen im Klaussenhof haben die Jugendlichen Gelegenheit, mindestens drei unterschiedliche Berufsbereiche wie z. B. Holz, Metall, Farbe, Gartenbau, Hotel, Gastronomie oder Pflege und Erziehung kennenzulernen. Sie werden von Ausbilderinnen und Ausbildern angeleitet und erhalten Rückmeldungen zu ihren Arbeitsergebnissen. Die Berufsorientierung schließt mit einem Zertifikat ab, das die Schülerinnen und Schüler bei Bewerbungen um Praktikumsplätze oder einen Ausbildungsplatz vorlegen können.
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Fünfmal Bestnote |
13.02.2013 |
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Nach zwei Jahren Lehrgangszeit in der Akademie Klausenhof haben jetzt 19 Umschülerinnen und Umschüler ihre Prüfung in verschiedenen Büroberufen bestanden. Diese Gruppe war besonders erfolgreich, denn fünf Absolventen schafften die Bestnote „sehr gut“.
Die Absolventen haben diesen Lehrgang besucht, da sie aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf aufgegeben und nun im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation einen anderen erlernt haben. Meist sind es Rückenleiden, psychische Probleme, Allergien oder Unfälle, die zu einer solchen Neuorientierung zwingen. Gerade für Erwachsene, die schon länger Zeit im Erwerbsleben stehen, ist es nicht einfach, einen neuen Berufsabschluss zu erreichen. Viele kommen aus praktischen Berufen und mussten sich erst wieder an das Lernen gewöhnen und sich in die kaufmännische Fächer und EDV einarbeiten. Um so bemerkenswerter sind die sehr guten Prüfungsergebnisse: Fünf von ihnen absolvierten die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer, die sie gemeinsam mit „normalen“ Auszubildenden ablegten, sogar mit „sehr gut“. Im Klausenhof lernen die Betroffenen zwei Jahre lang intensiv für ihren neuen Beruf. Dabei spielt neben umfassender Unterstützung auch ein sechsmonatiges externes Praktikum in einem Betrieb und ein Übergangsmanagement mit intensiven Vermittlungsbemühungen eine wichtige Rolle. Dank ihrer zusätzlichen Kompetenz, die sie aus dem alten Beruf mitbringen, und der guten Bildungsarbeit im Klausenhof finden die meisten nach dem Lehrgang eine Stelle. |
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UNO: Unverzichtbarer Akteur ohne Macht |
08.02.2013 |
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„Die UNO bleibt auch in Zukunft unverzichtbar!“ Prof. Dr. Sven Bernhard Gareis ist ein führender Experte für die Weltorganisation und stellte auf einem „SonntagMorgen“ in der Akademie Klausenhof die Funktionsweise und den Probleme der UNO dar.
Das derzeitige Format der UNO sei zwar sehr reformbedürftig, doch Veränderungen werden nach seiner Einschätzung sicher noch Jahre dauern. Hauptschwierigkeit sei, dass die Länder ihre eigenen, partikularen Interessen verfolgen und so die Gesamtorganisation nicht sehr stark ist. Außerdem haben die Vereinten Nationen wenig Druckmittel in der Hand. Nur eine Resolution im Sicherheitsrat kann Interventionen ermöglichen, die dann auch völkerrechtlich abgedeckt sind. Gareis, der am George C. Marshall European Center for Security Studies in Garmisch-Partenkirchen lehrt, sieht die UNO durchaus in einen Akteur, der zwar über keine eigene Macht, aber über viele Handlungsmöglichkeiten verfüge. Ihr großer Vorteil gegenüber anderen Modellen, etwa einer manchmal in Spiel gebrachte „Liga der Demokraten“, sei allerdings ihre Legitimation. Fast alle Länder der Welt (außer z.B. dem Vatikan) sind Mitglied in der Organisation, und diese 193 Staaten haben sich einem Verfahren verpflichtet, das aus den Erfahrungen des 2. Weltkriegs entwickelt wurde. Ziel der UNO sei die „Schaffung und Sicherung eines menschlichen Lebens in Würde“. Auf diesem Weg habe sie einige Erfolge aufzuweisen: So sei noch bei Gründung der UNO der Krieg als ein legitimes Recht der Staaten angesehen worden – was sich mittlerweile geändert habe. Auch zeigen die derzeit 15 Friedensmissionen mit 119.100 eingesetzten Friedensschützern, wie aktiv die UNO ist. Zudem engagiert sich die Weltorganisation intensiv in den Bereichen Menschenrechte, globale Entwicklung, Umweltschutz und gerechter Weltwirtschaft. Insgesamt seien die Vereinten Nationen auf dem Weg von einem „kollektiven Sicherheitssystem zu einer globalen Agentur“, sagte Prof. Gareis in der gut besuchten Cafeteria der Akademie Klausenhof.
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GINIWE will Analphabetismus bekämpfen |
23.01.2013 |
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„Grundbildungsinitiative Niederrhein und Westmünsterland“ (GINIWE) heißt das neue Projekt, das die Akademie Klausenhof jetzt gestartet hat. Ziel ist es, Verbände, Betriebe und Institutionen in der Region Niederrhein und Westmünsterland für das Problem des funktionalen Analphabetismuses zu sensibilisieren.
Rund 14 Prozent der Deutschen sind funktionale Analphabeten. Nachdem 2011 eine Studie diese Ergebnisse veröffentlichte, wurden zahlreiche Initiativen gestartet, um die erschreckend hohe Zahl zu reduzieren. Die Akademie Klausenhof will nun mit dem 28-monatigen Projekt in den Kreisen Borken und Wesel auf dieses Thema aufmerksam machen, die relevanten Akteure, wie etwa Kammern, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften oder Arbeitsagenturen vernetzen und über das Thema informieren. In den Betrieben und Institutionen sollen Mitarbeitende entsprechend geschult und unterstützt werden, auf Betroffene zuzugehen und diese auf Angebote aufmerksam zu machen. Besonders wichtig sind die persönliche Beratung, Gespräche und Unterstützung vor Ort. Hinzu kommen Fachkongresse, die Erstellung von Informationsmaterialien und ein Atlas mit passenden Angeboten in der Region. Mit dem Projekt soll letztlich nicht nur den Betroffenen geholfen werden, sondern auch der Wirtschaft in der Region, verborgene Potenziale zu nutzen und weiter zu entwickeln. GINIWE wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Als erster Schritt wird derzeit auf die Region zugeschnittenes Informationsmaterial erstellt und diejenigen Institutionen und Firmen identifiziert, die konkret angesprochen werden sollen. Erste Veranstaltungen mit Mitarbeitenden verschiedener Jobcenter der Region stehen bereits auf dem Programm. Hier sollen „Multiplikatoren/innen“ gewonnen werden, die das Thema im jeweiligen Arbeitsumfeld einbringen. Die Auftaktveranstaltung ist für den 28. Februar in der Akademie Klausenhof geplant. Interessierte Firmen und Einrichtungen können sich direkt an GINIWE wenden.
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Vorstand: Kroll-Schlüter verabschiedet |
22.01.2013 |
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Der ehemalige sächsische Staatssekretär Hermann Kroll-Schlüter (CDU) ist als Mitglied im Vorstand der Akademie Klausenhof verabschiedet worden. Der Klausenhof-Vorsitzende Weihbischof Wilfried Theising (Münster) dankte für die Mitarbeit im Dienste der Akademie.
Kroll-Schlüter sagte in seiner Abschiedsrede zu den Mitarbeitenden, dass er vor 50 Jahren als junger Landwirt bereits einen Lehrgang zur politischen Verbandsarbeit im Klausenhof besucht habe: „Hier habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen“. Kroll-Schlüter wurde Bürgermeister seiner Heimatstadt Belecke und später von Warstein, Bundestagsabgeordneter, und von 1991 bis 1998 amtierte er als Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Forsten des Freistaates Sachsen. Von 2001 bis 2009 war er Vorsitzender und Geschäftsführer der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland (KLB). Als Nachfolgerin wurde als erste Frau Ruth Metten vom Bundesvorstand der KLB Paderborn durch Bischof Felix Genn (Münster) in den Klausenhof-Vorstand bestellt. Außerdem bestätigte Bischof Genn den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Plümpe, seit 1974 in verschiedenen Gremien der Akademie Klausenhof aktiv, für fünf weitere Jahre als Vertreter der deutschen Bischofskonferenz im Amt. Plümpe war bis zu seiner Pensionierung Leiter der Zentralstelle Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn. |
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Spende für „Löwenzahn & Pusteblume“ |
22.01.2013 |
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„411 Euro“ steht auf dem Scheck, den Jugendliche der berufsvorbereitenden Lehrgänge in Dingden dem Förderverein Kinderpalliativmedizin Wesel „Löwenzahn & Pusteblume“ überreicht haben. Vereinsvorsitzender Ralf Berensmeier, im Hauptberuf Kreisdirektor Kreis Wesel, und Stellvertreterin Tanja Biella nahmen die Spende im Klausenhof entgegen.
Das Geld stammt aus dem Verkauf von selbstgemachten Holzspielwaren, die die Jugendlichen auf dem Klausenhof-Weihnachtsbasar zum Verkauf angeboten hatten. Berensmeier lobte ausdrücklich das Engagement der jungen Leute, die bewusst den Verein als Empfänger der Spende ausgesucht haben. Das Geld soll für die vielfältigen und besonderen Ausgaben des Vereins ausgegeben werden, zum Beispiel für Spielsachen oder Behandlungen, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. |
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Neuer Verwaltungsleiter |
09.01.2013 |
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Norbert Schulze Mengering ist neuer Verwaltungsleiter der Akademie Klausenhof. Der 42-Jährige ist studierter Betriebswirt sowie Bilanzbuchhalter und war zuvor Leiter des Finanz- und Rechnungswesens der Spedition BTG Feldberg (Bocholt).
"Es ist beeindruckend, wie vielfältig der Klausenhof ist, und ich brauche bestimmt eine Weile, bis ich alles durchschaut habe", sagt er zu seiner neuen Aufgabe. Schulze Mengering ist verheiratet, hat zwei Kinder (fünf und sieben Jahre alt) und wohnt in Borken-Rhedebrügge. |
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Weihnachtsgeschenke - fair gehandelt |
17.12.2012 |
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Besondere Geschenke kaufen und gleichzeitig sinnvolle Projekte unterstützen, das ist das Prinzip des Eine-Welt-Weihnachtsbasars in der Akademie Klausenhof. An zwei Tagen haben 25 Initiativen Kunsthandwerk aus vielen verschiedenen Eine-Welt-Projekten ihre Produkte zum Kauf angeboten. Das Angebot von wertvollen Ebenholzschnitzereien bis zu Seidentüchern, Schmuck oder Spielzeug sorgte für gut besuchte Räumlichkeiten und gute Einnahmen für die Hilfsprojekte. Außerdem trat der Jugendchor „Pro Campesinos“ auf.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verkauf, sagte zum Beispiel Hans-Jürgen Struckmeier aus Dingden (Foto), der mit seinem Projekt ein Waisenhaus und ein Altenheim auf Sri Lanka unterstützt. Die Waren, die sie zum Verkauf anbieten, stammen entweder aus Sri Lanka, oder wurden innerhalb der Familie und von Freunden selbst gefertigt |
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Schneemann-Integration |
11.12.2012 |
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Einen Schneemann zu bauen macht allen Spaß, vor allem, wenn man aus jenen Ländern der Erde kommt, wo Winter wie in Deutschland unbekannt sind. Junge Migranten/-innen und Flüchtlinge, die im Klausenhof einen Schulabschluss- oder Integrationslehrgang besuchen, nutzten die ersten Flocken des Jahrs und schufen mit Begeisterung einen richtigen Schneemann mit Hut und Brille. Nach Vollendung integrierten sie den weißen Mann gleich vorbildlich in ihrer Mitte.
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Weihnachtsbasar: Kaufen, schenken, helfen |
27.11.2012 |
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Am 3. Adventwochenende (15./16.12.2012) lädt die Akademie Klausenhof wieder zu ihrem traditionellen Weihnachtsbasar nach Dingden ein. Angeboten wird Kunsthandwerk aus verschiedenen Eine-Welt-Projekten. 25 Aussteller aus der Region und aus den Niederlanden präsentieren ihre Produkte, von wertvollen Ebenholzschnitzereien bis zu Seidentüchern, Schmuck oder Spielzeug.
Mit dabei sind etwa der Förderkreis Tilapia Niederrhein e.V., die Straßenkinderhilfe „Kaibigan“ aus Bocholt oder die Lichtbrücke e.V. Mit dem Verkaufserlös unterstützen die Organisationen Projekte in Entwicklungsländern direkt vor Ort. Der Basar findet wind- und wettergeschützt in den Räumlichkeiten der Akademie Klausenhof statt. Am Samstag um 18 Uhr tritt der Jugendchor "Pro Campesions" auf. Für Kaffee und Kuchen sorgt die KAB Dingden. Am Sonntag um 10 Uhr referiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SonntagMorgen“ PD Dr. Klaus Unterburger (Universität Münster) zum Thema "Die Theologie des hl. Augustinus. Fluch oder Segen für die Geschichte des christlichen Denkens?" Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Sa. 14-18 Uhr, So. 10-18 Uhr. |
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Begegnung mit dem Papst |
21.11.2012 |
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Ein Höhepunkt der Klausenhof-Studienreise nach Rom war die Teilnahme an der wöchentlichen Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. Die Gruppe wurde während der Audienz ausdrücklich als Pilger der Akademie Klausenhof begrüßt.
Der Papst beschrieb in seiner Ansprache vor rund 8.000 Besuchern in der Aula „Paolo VI“ drei Wege, die dem Menschen Möglichkeiten zeigen, wie er Gott erkennen kann: über die Welt, über den Menschen und über den Glauben. Die Gruppe konnte den Papst auch ein zweites Mal während des Angelus-Gebetes am Sonntag erleben. Außerdem standen kunstgeschichtliche Führungen durch verschiedene Kirchen Roms, durch die Vatikanischen Museen, der römischen Altstadt und durch das antike Rom auf dem Programm. |
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Vergängliches Blätterdach |
30.10.2012 |
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Goldene Oktoberstimmung im Klausenhof: Der Herbst hat den Pavillon vor Haus Niederrhein mit einem echten Blätterdach überzogen. Jedes Jahr sorgen die vielen alten Bäume auf dem Gelände für eine vergängliche bunte Pracht – und die Mitarbeitende vom technischen Dienst dafür, dass die Blätter wieder weggefegt werden.
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Bilder von Menschen mit Zukunft |
26.10.2012 |
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„Mit Erfahrung in die Zukunft“ – dafür stehen exemplarisch 20 unterschiedliche Menschen aus dem Kreis Borken, die derzeit als fast lebensgroße Fotos im „TexilWerk“ Bocholt zu sehen sind. Erstellt wurde die Präsentation von comeback50 – der Initiative zur Integration älterer Arbeitsloser im Kreis Borken. Gerd Wiesmann, der ehemalige Landrat des Kreises, eröffnete die Schau als „Botschafter 50plus“.
Lebensgroß sind die Roll-ups, und zu sehen sind ganz unterschiedliche, nicht nur ältere Menschen, die eine positive Einstellung über ihre Situation, ihre Kompetenzen und ihre Zukunft ausstrahlen. Neben jeder Person ist ein Motto zu lesen. Zu den Abgebildeten gehören auch Rhedes Bürgermeister Lothar Mittag und die Unternehmerin Dorothea Aßmann. Die Bilder hat Fotografin und Buchillustratorin Lisa Kannenbrock erstellt. Mit einer ehemaligen Werkhalle im TextilWerk Bocholt hat die Präsentation einen idealen Ort gefunden: Verstreut in dem großen, dunkeln, von Eisenträgern durchzogenen Raum strahlen die Fotos und die gezeigten Menschen auf – und wirken fast wie echte Personen, die dort stehen. Die Ausstellung soll anschließend an verschiedenen Orten im Kreis Borken gezeigt werden. Die Akademie Klausenhof betreibt ein „comeback50-Center“ am Standort Rhede und ist außerdem an der Projektleitung beteiligt. Seit Start der Initiative 2009 wurden von 900 Teilnehmenden 400 vermittelt.
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Seltene Sprachen in Gefahr |
22.10.2012 |
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Etwa 6000 „bedrohte Sprachen“ gibt es weltweit, viele sind sogar im Begriff in Kürze auszusterben. Die Professorin für Sprachwissenschaft an der Universität Kiel Ulrike Mosel kämpft genau dagegen an, unter anderem mit einem Projekt in Papua-Neuguinea, das sie im Rahmen der SonntagMorgen-Vortragsreihe im Klausenhof vorstellte. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, um viele Fragen zu stellen und zu diskutieren.
Bougainville heißt die Insel im Südpazifik, auf der Ulrike Mosel forscht und arbeitet. Obwohl nur 160000 Menschen dort leben, werden 20 verschiedene Sprachen gesprochen und Menschen aus benachbarten Dörfern verstehen untereinander nicht einmal bisschen. „Es ist wie Spanisch und Russisch, absolut anders“, sagte Mosel. Die Sprache mit der sie sich befasst, Teop genannt, wird nur von etwa 6000 Menschen gesprochen. „Unsere Aufgabe ist es also, die Sprache verständlich zu archivieren“, erklärte sie. Dabei sei vor allem die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wichtig, auf die sie angewiesen ist. Mosel: „Dieser Umgang muss sensibel und respektvoll sein.“
Ziel ist ein Wörterbuch und zusätzliche Audio- und Videodateien zu erstellen, damit die Sprache und damit untrennbar verknüpft die Kultur und die Geschichte des Volkes nicht verloren geht. Aber auch Schulmaterialien gehören dazu. Da die Sprache zuvor aber nicht geschrieben wurde, ist das nicht so einfach. „Es ist ein bisschen wie Kreuzworträtseln“, sagte Mosel. Ähnlich arbeiten Sprachwissenschaftler auf der ganzen Welt daran, bedrohte Sprachen zu retten. Und übrigens: Auch Deutsch ist eine bedrohte Sprache, da die Anzahl der Sprecher vor allem in der internationalen Wissenschaft stetig sinkt. „Ich publiziere heute nur noch auf Englisch“, so Mosel. |
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Judentum, ein prägender Faktor der Region |
19.10.2012 |
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Die ostjüdische Kultur spielte gerade im Ruhrgebiet eine besondere Rolle – Begriffe wie „Maloche“ zeugen heute noch davon. Der Duisburger Neuzeithistoriker Ludger J. Heid machte auf seiner Lesung im Klausenhof deutlich, welche Bedeutung die Juden in unserer Region hatten – und wie sie heute in Deutschland wieder Fuß fassen. Der Abend war eine Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wesel.
Heid las aus seinem Buch „Ostjuden. Bürger, Kleinbürger, Proletarier. Geschichte einer jüdischen Minderheit“, kommentierte die jeweiligen Textabschnitte oder fügte weitere Informationen und Geschichten hinzu. So entwickelte sich ein abwechslungsreicher Abend. Dabei machte er Mut, dass sich trotz des Genozids während der Nazi-Diktatur in Deutschland und Europa wieder jüdisches Leben entwickelt. |
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Premiere für Arbeitslose |
18.10.2012 |
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JobAct to connect© Wesel ist eine Initiative der Projektfabrik Witten, bei der in elf Monaten Arbeitslose unter Profianleitung ein Theaterstück auf die Beine stellen, Unterstützung bei der Stellensuche erhalten und ein Praktikum absolvieren. Im Klausenhof studieren jetzt zwanzig Teilnehmende mit Hilfe des Ratinger Schauspielers und Theaterpädagogen Thomas Gimbel ein selbst entwickeltes Stück ein. Auch das Bühnenbild, die Requisiten, die Maske und die Werbung werden eigenhändig gefertigt.
"Wir geben ihnen durch das Theaterspielen ganz neue Erfahrungsräume, Mut zur Eigeninitiative und ein besseres Selbstwertgefühl", sagt Liven Quell, Projektleiterin von der Projektfabrik. Von Beginn an steht Schauspielerei auf dem Programm, aber auch Bewerbungstraining, Hilfen bei der Jobsuche und sozialpädagogische Unterstützung. Die Premiere ist für Februar geplant. |
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Autorenlesung mit Historiker Heid |
09.10.2012 |
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Der Duisburger Neuzeithistoriker Ludger J. Heid, der vor allem durch seine Veröffentlichungen zur Sozialgeschichte, zur Arbeiterbewegung und zur deutsch-jüdischen Geschichte bekannt ist, wird am 18. Oktober um 19:30 Uhr in der Akademie Klausenhof Dingden aus seinem Buch „Ostjuden. Bürger, Kleinbürger, Proletarier. Geschichte einer jüdischen Minderheit“ lesen.
Ludger J. Heid ist Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen und regelmäßiger Autor in der Rubrik "Zeitläufe" der Wochenzeitung "Die Zeit". Er wird an diesem Abend Leseproben geben und dazu Begebenheiten erzählen, die für die deutsch-jüdische Geschichte allgemein sowie für das Ruhrgebiet und den Niederrhein im relevant sind. Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung bis drei Tage vor der Lesung wird gebeten (02852 / 89-1332).
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Wie können bedrohte Sprachen erhalten werden? |
02.10.2012 |
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Bedrohte Sprachen" lautet das Thema des nächsten Vortrags am 14. Oktober 2012 im Rahmen der Reihe „SonntagMorgen im Klausenhof“. Referentin ist Prof. Dr. Ulrike Mosel von der Universität Kiel. Die Sprachwissenschaftlerin war eine der Initiatorinnen des Programms „Dokumentation bedrohter Sprachen“, das inzwischen weltweit über 60 Projekte gefördert hat. Sie selbst erforscht seit 35 Jahren bedrohte Südseesprachen und arbeitet zurzeit an der Dokumentation und Verschriftlichung der Teopsprache in Papua Neuguinea (Foto).
In ihrem Vortrag wird sie insbesondere diese Arbeit vorstellen sowie auf Grundlagen und Methoden der Erforschung bedrohter Sprachen eingehen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr, der Eintritt ist frei. Infos: Akademie Klausenhof, Dingden, Klausenhofstr. 100, 46499 Hamminkeln, Tel.: 02852 / 89-1313 |
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Ausbildung im Klausenhof |
24.09.2012 |
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Seit vielen Jahren bildet die Akademie Klausenhof weit über Bedarf aus, um jungen Leuten eine Chance auf einen guten Berufseinstieg zu geben. "Die Ausbildung in der Verwaltung und in der Küche ist für die Akademie Klausenhof ein wichtiges Anliegen", so Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt. "Wir ermöglichen den jungen Leuten eine fundierte Ausbildung, und viele haben schon im Klausenhof eine Anstellung gefunden." Fünf Auszubildende haben im Sommer erfolgreich ihre Prüfung bestanden und sechs ihre Ausbildung aufgenommen.
Die Klausenhof-Leitung begrüßt die neuen Auszubildenden im Klausenhof (v. li.): Stephan Gofferjè (Bürokaufmann), Direktor Dr. Hans Amendt, Selina Lüke (Bürokauffrau), Thomas Wüpping (IT-Kaufmann), Matthias Langert (Veranstaltungskaufmann), Personalleiter Ludger Uehsler, Carina Breumann (Auszubildende der Stadt Hamminkeln im Modellverbund "Kooperative Ausbildung Niederrhein"), stellv. Direktor Markus Leimbach, Pia Schlottbohm (Hauswirtschaftshelferin Rhede) |
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Pfarrer Barenbrügge verstorben |
04.09.2012 |
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Der ehemalige Rektor der Akademie Klausenhof, Pfarrer Joseph Barenbrügge, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. 29 Jahre, von 1979 bis 2008, füllte Pfarrer Barenbrügge dieses Amt mit großer Hingabe aus und hielt auch bis kurz vor seinem Tod am 1. September Kontakt zu den Mitarbeitenden und der Leitung des Hauses. Als Seelsorger und Rektor der Bruder-Klaus-Kapelle kümmerte sich Barenbrügge um das geistliche Leben im Klausenhof und um die Sorgen und Nöte von Mitarbeitenden wie Teilnehmenden.
Sehr am Herzen lag ihm die Betreuung der Geistlichen und Ordensleuten in den Sprachkursen, insbesondere der indischen und afrikanischen Schwestern. Auch in den Kursen für die jugendlichen Migranten/-innen hat er den interreligiösen Dialog strukturiert und forciert. Bei diesen Tätigkeiten kam ihm seine frühere Arbeit bei MISSIO zugute. Ein besonderes Anliegen war es für Pastor Barenbrügge, das Gedenken an den heiligen Bruder Klaus von der Flüe als Patron des Klausenhofs in Gottesdiensten und Wallfahrten nach Flueli zu pflegen. Barenbrügge war gleichzeitig auch Pfarrer der Christus-König-Gemeinde in Ringenberg. Die Akademie Klausenhof trauert um einen Menschen, der mit viel Engagement die Entwicklung des Hauses begleitet hat. Sie wird Pastor Barenbrügge in ehrender Erinnerung behalten.
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Rätselhafte Kelten |
30.08.2012 |
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Nicht erst seit Asterix und Obelix sind die Kelten hierzulande geradezu populär: Ausstellungen keltischer Fürstengräber und Keltenmuseen haben großen Zulauf. Anders als die Griechen, Römer und Germanen sind sie für viele ein rätselhaftes Volk des Altertums, das irgendwie auch zu unserer eigenen Geschichte gehört.Die alten Kelten sind aber nicht vom Himmel gefallen. Das will Keltologe Prof. Dr. Stefan Zimmer im Rahmen der Reihe SonntagMorgen am 23.9.2012 im Klausenhof in einem Vortrag darstellen. Beginn 10 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der Vortrag versucht, sie in Zeit und Raum einzuordnen und klarzumachen, welche Rolle keltische Völkerschaften im frühen Europa und darüber hinaus gespielt haben. Er erklärt, wodurch sich etwa Kelten und Germanen unterschieden haben, was die europäische Kultur den Kelten verdankt, was die Germanen von den Kelten gelernt haben und was heute in Deutschland noch keltisch ist. Die Kelten sind auch nicht spurlos vom Erdboden verschwunden. So werden an diesem SonntagMorgen im Klausenhof auch die mittelalterlichen und neuzeitlichen Völker zur Sprache kommen, die ebensogut als Kelten bezeichnet werden können wie die Deutschen oder Niederländer. |
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Neuer Prospekt berufliche Weiterbildung erschienen |
10.08.2012 |
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Ob Teamentwicklungstraining, sicheres Auftreten oder Work-Life-Balance: Die Themen des neuen Prospekts „Seminare & Trainings“ für Arbeit und Beruf der Akademie Klausenhof sind vielfältig. Neben Angeboten, die im beruflichen Alltag relevant sind, bietet der Klausenhof auch Fortbildungen an, mit denen neue Perspektiven möglich werden – zum Beispiel „Burnout-Präventionsberater/-in“ oder „rehabilitationspädagogische Zusatzausbildung. Hinzu kommen zahlreiche „Klassiker“ wie Sprachkurse (Englisch, Niederländisch), EDV-Trainings in aktuellen Computerprogrammen und technische Fortbildungen, etwa in Steuerungstechnik.
Die Angebote können individuell gebucht werden – angesprochen sind aber auch Personalverantwortliche von Firmen, die für ihre Mitarbeitenden passende Fortbildungen suchen. So können interessierte Betriebe für die meisten Veranstaltungen Termine, Ort und Dauer bei entsprechender Gruppengröße vereinbaren. Für die Seminare können Fördermittel über den Bildungsscheck (bis zu 500 Euro) und der Bildungsprämie beantragt werden. Download Katalog Angebote sind auch auf den linken Seite "Bildungsbereiche" über den Link "Berufsbegleitende berufliche Weiterbildung" mit Buchungsmöglichkeit einsehbar. |
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43 junge Leute absolvieren eine außerbetriebliche Ausbildung |
20.07.2012 |
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Eine geeignete Ausbildung zu beginnen und auch erfolgreich abzuschließen – das ist für manche Jugendliche ein schwerer Weg. Die gilt besonders für diejenigen, die es nicht auf Anhieb schaffen, einen Betrieb zu finden oder schon einen Versuch abgebrochen haben. Für diese Gruppe junger Leute ist die „außerbetriebliche Ausbildung“ gedacht, die Bildungsträger im Auftrag der Arbeitsagentur und des Jobcenters anbieten. Nun haben 43 junge Leute aus dem Kreis Wesel in der Akademie Klausenhof eine solche zwei- oder dreijährige außerbetriebliche Ausbildung abgeschlossen.
„Das ist eine besondere Leistung der Jugendlichen, die oft mit Problemen zu uns gekommen sind“, so Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt, der es sich nehmen ließ, selbst die Zeugnisse zu übergeben. „Unser Konzept ist es, durch sozialpädagogische Begleitung die Auszubildenden zu unterstützen und sie gleichzeitig auch so zu fordern, dass sie diese lange Zeit durchstehen und im Berufsleben erfolgreich sein können.“ Dies sei oft nicht einfach, da es den Jugendlichen oft an grundlegenden Kompetenzen wie etwa Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit fehle. Bei der außerbetrieblichen Ausbildung erfolgt der praktische Teil in einem Kooperationsbetrieb. Zusätzlich besuchen die Jugendlichen die Berufsschule und erhalten einmal pro Woche Förderunterricht im Klausenhof. Eine Besonderheit ist auch, dass sich das pädagogische Team um Kursleiterin Heike Mecking um jeden Einzelnen kümmert, Hilfestellung gibt und immer wieder motiviert weiterzumachen. So konnten 43 von 56 Jugendlichen nach zwei bzw. drei Jahren ihre Ausbildung in den verschiedensten Berufsbildern, darunter in verschiedenen kaufmännischen und handwerklichen Berufen, als medizinische Fachangestellte, Tierpfleger oder Binnenschiffer schaffen. 14 der Absolventen/-innen hatten bereits bei der Abschlussfeier einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche.
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Ehemaliger Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker erhält Bundesverdienstkreuz |
06.07.2012 |
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Der ehemalige Direktor der Akademie Klausenhof, Dr. Alois Becker, ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Landrat Dr. Ansgar Müller überreichte Dr. Becker, der im März 2011 in den Ruhestand ging, die Auszeichnung im Kreishaus Wesel. In der Begründung heißt es, dass Dr. Becker als „Motor für zukunftsweisende Entwicklungen“ und mit „großem Sachverstand und Fachkompetenz“ die berufliche Bildung und berufliche Integration insbesondere von jungen Migranten/-innen geprägt habe.
In seiner Ansprache hob Landrat Müller das ehrenamtliche Engagement in den verschiedenen Landes- und Bundesgremien der katholischen Erwachsenenbildung hervor. So war Dr. Becker Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für katholisch-soziale Bildungswerke AKSB und der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für berufliche Bildung sowie in den Vorständen weiterer Verbände der Weiterbildung. Müller sagte, dass ihm bei seinen Besuchen im Klausenhof stets aufgefallen sei, wie „vertrauensvoll dort der Umgang zwischen Kursteilnehmern und Akademieangehörigen abläuft“ und von „Respekt und Toleranz“ geprägt sei. „Mir scheint, diese Weltoffenheit ist nicht zuletzt Ihr Verdienst“. Dr. Becker bedankte sich für die hohe Auszeichnung und betonte ausdrücklich, dass sie nur zu einem Teil ihm selbst zustehe, sondern „mindestens zur Hälfte“ den Mitarbeitenden und dem Leitungsteam der Akademie Klausenhof. Er wolle den Verdienstorden den Kolleginnen und Kollegen vom Klausenhof widmen und dankte auch seiner Frau und seinen drei Kindern, die sein persönliches Engagement erst möglich gemacht haben. Ein besonders Anliegen sei ihm gewesen, die katholische Erwachsenenbildung zu stärken.
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Richtig schlafen ist gesund |
04.07.2012 |
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„Nur Frauen, Kinder und Dumme schlafen länger als fünf Stunden“ – davon war Napoleon überzeugt. Schlafforscher Prof. Dr. Peter Young vom Schlaflabor der Universitätsklinik Münster machte seinen rund 130 Zuhörerinnen und Zuhörern beim letzten SonntagMorgen-Vortrag in der Akademie Klauenhof klar: Das stimmt (natürlich) nicht. Jeder Mensch hat seinen eigenen Schlafrhythmus, Vielschläfer sind nicht dümmer als Wenigschläfer. Das Verhältnis zwischen Frühaufsteher und Nachteulen ist ungefähr gleich, und etwa ein Viertel profitiert von einem kurzen Mittagsschlaf .
Durch elektrische Impulsmessungen am Kopf und verschiedenen Muskeln können die verschiedenen Phasen des Schlafes gut dargestellt werden. Stadium 1 ist das Eindösen, gefolgt von Stadium 2, dem leichten Schlaf. Dann folgt der Tiefschlaf (Stadium 3) und schließlich etwa 40 Minuten nach dem Einschlafen der REM-Schlaf (Stadium 4), bei dem der Mensch träumt und seine Augen stark bewegt. Jeder verfügt über einen eigenen Biorhythmus, bei dem bestimmte Gene regelmäßig an- und abgeschaltet werden. Dies zeigen jüngste Forschungen. Man sollte, empfahl Prof. Young, dem Biorhythmus im Sinne einer „Chronohygiene“ möglichst folgen. Dabei passt der Mensch diesen Rhythmus dem Licht und der Temperatur seiner Umwelt an, sodass etwa beim Jetlag die innere Uhr nach zwei bis drei Tagen umgestellt ist. Für einen schlafgesunden Menschen sind punktuelle Veränderungen kein Problem, man solle aber nicht grundsätzlich gegen seine Schlafgewohnheiten und –bedürfnisse ankämpfen. Also nicht, nur um Napoleon gerecht zu werden, versuchen höchstens fünf Stunden schlafen. Wer Probleme mit dem Schlafen hat, dem empfahl Young ein Aufenthalt in einem Schlaflabor, bei dem die Patientinnen und Patienten in der Regel zwei Tage beobachtet und behandelt werden.
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Ausbildungstage in Moscheen |
03.07.2012 |
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Das Projekt "Kolay Gelsin!" (übersetzt etwa: „frohes Schaffen“) ist abgeschlossen: Drei Jahre lang organisierte der Klausenhof gemeinsam mit dem imap-Institut Düsseldorf NRW-weit Ausbildungstage in islamischen Kulturzentren oder Moscheen jeweils im Anschluss an das Freitagsgebet. Auf den 75 Veranstaltungen informierten sich rund 2400 meist türkischstämmige Jugendliche und deren Familien über Ausbildungsmöglichkeiten.
Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt auf einer Abschlussveranstaltung in der Akademie Klausenhof von den Beteiligten und weiteren Fachleuten diskutiert, darunter dem Leiter der Arbeitsagentur Wesel, Dr. Peter Glück, der Leiterin des Jobcenters Wesel, Ellen Burhans, sowie Jürgen Kaiser und Dirk Spinner von der IHK Duisburg. Ziel war es vor allem, Möglichkeiten und Strategien auszuloten, wie türkischen Jugendlichen eine Ausbildung im deutschen dualen System schmackhaft gemacht werden kann. Vielen ist dieser Bildungsweg nicht als gute Möglichkeit bewusst, so eine Erfahrung aus dem Projekt. Meistens herrscht der – unrealistische – Wunsch vor, über eine schulische Ausbildung und einem Studium Karriere zu machen. Außerdem sind den jungen Leuten und ihren Familien die Vielfalt der Ausbildungsberufe und die Aufstiegschancen kaum bekannt. Es lohnt sich also, vor Ort in den kulturellen Mittelpunkten der Vereine Werbung für Ausbildung zu machen. Als gute Wahl stellte sich vor allem heraus, direkt in die Moscheen zu gehen und so die Zielgruppe, hauptsächlich die Eltern der Jugendlichen, zu erreichen. Das imap-Institut sprach zur Planung gezielt "Türöffner" an, wie z. B. Vereinsvorsitzende oder Imame, die die Veranstaltung vor Ort organisierten. Insgesamt müsse man sich viel Mühe bei der Planung geben und die Vereine in türkisch kontaktieren, bestätigte Ali Samdancioglu vom imap-Institut. Als außerordentlich gut bezeichnete Projektleiter Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt, der selbst viele Veranstaltungen in den Moscheen durchgeführt hat, die Zusammenarbeit mit örtlichen Kammern und Arbeitsagenturen, die immer mit Beratern an den Ausbildungstagen mitgewirkt haben. „Es hat sich außerdem gezeigt, dass ein großer Informationsbedarf bestehe und dass sich nach der jeweiligen Veranstaltung oft nachfolgende Kontakte und Netzwerke zum Beispiel mit den Kammern entwickelt haben.“ Die Erfahrungen aus dem Projekt sind in einer gerade erschienene Broschüre zusammengefasst, die andere darin unterstützen soll, ähnliche Ausbildungstage in Moscheen durchzuführen. So gibt es viele organisatorische Tipps, typische Fragen und Antworten. Kolay Geslin wurde über das Xenos-Programm des Bundes vom Europäischen Sozialfonds gefördert.
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Klausenhof-Projekt erhält EU-Preis für nachhaltige Energie |
22.06.2012 |
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Hohe Auszeichnung für „EnerCities“: Das europäische Lernspiel, das in einem Projekt unter Beteiligung der Akademie Klausenhof entwickelt wurde, hat den Europäischen Preis für nachhaltige Energie in der Kategorie „Lernen“ gewonnen. Die Auszeichnung wurde vom EU-Kommissar für Energie Günther Oettinger in Brüssel überreicht (Foto: Günther Oettinger, 5.v.li, und Klausenhof-Geschäftsbereichsleiter Hans Nakath, 3. v. re., auf der Preisverleihung).
EnerCities ist ein Online-Spiel zum energiebewussten Wirtschaften, das mittlerweile in 155 Ländern verbreitet ist und mindestens 100.000 Spieler zählt. Die Federführung bei der Entwicklung hatte die niederländische Bildungseinrichtung ROC Nijmegen, weitere Partner des von der EU-geförderten Projekts kamen aus England, Deutschland, Spanien und Griechenland. Die Akademie Klausenhof war vor allem für die Testung und Verbreitung in Deutschland zuständig. Neben dem „Sustainable Energy Europe Awards (SEE)“ hat EnerCities bereits vier Auszeichnungen auf nationaler Ebene erhalten. |
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Wallfahrt mit Sintflut |
19.06.2012 |
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Oh Maria hilf: Eine Gruppe von rund 50 Teilnehmenden und Mitarbeitenden der Akademie Klausenhof sind zu Fuß von Dingden nach Rhede gelaufen. Die Wallfahrt begann noch mit Gesang und Gebet, bis sintflutartiger Regen einsetze. Für die monsun-gewohnten indischen Ordensschwestern (Foto) kein Problem. Mit dabei: der stellvertretende Klausenhofdirektor Markus Leimbach.
Die geistliche Leitung der Wallfahrt hatte Pfarrer Norbert Becker. Normalerweise ist die Strecke, auf der zwei Rast- und Gebetsstationen eingeplant waren, in drei Stunden gut zu schaffen. Die Gruppe musste allerdings aufgrund des starken Regens per Bus abgeholt werden. Die meisten Teilnehmenden waren Ordensschwestern und Priester aus aller Welt, die einen Sprachkurs im Klausenhof absolvieren. |
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Bruder Klaus im Blütenmeer |
24.05.2012 |
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Umrankt von leuchtenden Rhododendren-Blüten zeigt sich derzeit Bruder Klaus, der Namensgeber der Akademie Klausenhof. Die Statue vor der Kapelle im Klausenhof erinnert an den Schweizer Heiligen, der vor allem durch seine asketische Lebensweise und sein Wirken als Friedensstifter verehrt wird.
Die lebensgroße Figur im Klausenhof wurde von Joseph Krautwald (1914-2003) aus schwarzem Diabas-Stein geschaffen und 1987 anlässlich des 500. Todestages von Bruder Klaus aufgestellt. Krautwald hat sich vor allem durch sein reichhaltiges Schaffen sakraler Kunst im Bistum Münster einen Namen gemacht.
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Junge Migranten/-innen: Qualifizierte Schulabschlüsse entscheidend |
15.06.2012 |
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Gute Sprachkenntnisse, ein möglichst guter Schulabschluss, individuelle Kompetenzen – für junge Migranten/-innen ist eine gute Startposition entscheidend für ihr Leben. Gerade für Jugendliche, die erst kurze Zeit in Deutschland sind oder in der Schule keinen Erfolg hatten, hat die Akademie Klausenhof die entsprechenden speziellen Angebote. Junge Leute aus aller Welt lernen in multikulturellen Gruppen und können im Internat des Klausenhofs wohnen: beste Voraussetzungen für den Erfolg. Die nächsten Kurse starten am 4. September 2012 und führen bis zum mittleren Schulabschluss.
Bei unzureichenden sprachlichen Voraussetzungen kann vorab ein sprachvorbereitender Kurs bzw. für neuzugewanderte Jugendliche ein Jugendintegrationskurs besucht werden. Die Internatskurse garantieren ein Lernen rund um die Uhr. Dies ermöglicht den Jugendlichen, die intensive und erfolgreiche Schulungszeit dazu zu nutzen, eine Perspektive aufzubauen und den Einstieg in eine Ausbildung oder weiterführende Bildungswege zu schaffen. Großen Wert wird auf die Berufsorientierung und auf die individuelle Planung des weiteren Werdegangs gelegt. Für die Jugendlichen sind die Kurse weitestgehend kostenfrei, da sie über europäische, Bundes- oder Landesmittel gefördert werden. Alle Angebote richten sich an Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte im Alter von 16 – 27 Jahren, die einen schulischen Abschluss nachholen möchten. Informationen telefonisch unter 02852/89-1344 und -1347 oder per Mail unter kvi@akademie-klausenhof.de. Weitere Infos
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Fachbereichsleiter Eduard Hannen feiert 25-jähriges Dienstjubiläum |
08.05.2012 |
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Im Rahmen der Konferenz leitender Mitarbeitenden gratulierte Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt dem Fachbereichsleiter des Berufsförderungszentrums Rhede, Eduard Hannen (Foto), zum 25-jährigen Dienstjubiläum.
Eduard Hannen hatte als Lehrkraft für Deutsch in den Kursen für junge Migranten begonnen. Er übernahm 1992 den ersten „Berufsförderlehrgang mit Internat“ und wurde 2000 Fachbereichsleiter für diesen Bereich. Der 54-Jährige ist in Uedem zu Hause und hat Deutsch sowie Geschichte studiert. Sechs Jahre lang war er Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Dr. Amendt würdigte besonders seine Leistung, durch qualitativ gute Arbeit den Internatslehrgang auch gegen Konkurrenz etabliert und das Angebot am Standort Rhede bis erfolgreich ausgebaut zu haben. Heute ist er außerdem noch zuständig für außerbetriebliche Ausbildungen, Lehrgänge zur beruflichen Ersteingliederung behinderter Jugendlicher sowie Trainings- und Integrationsmaßnahmen für erwachsene Arbeitslose.
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NRW-Staatssekretärin Kaykin beeindruckt kulturelle Vielfalt |
04.05.2012 |
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Menschen aus rund 50 Ländern leben ständig im Klausenhof - einen Ausschnitt von dieser Vielfalt konnte die NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin während ihres Besuches in der Akademie Klausenhof Rhede erleben.
„Das ist ein gutes Beispiel für gelebte Integration“, sagte die Staatsekretärin im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, als sie zur nachmittäglichen Kaffeerunde mit Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft in der Akademie Klausenhof Rhede zusammenkam. Zülfiye Kaykin ist selber türkischer Abstammung und kam als Neunjährige nach Duisburg. Sie hob hervor, dass die Jugendlichen durch Einrichtungen wie den Klausenhof und gefördert durch das Land eine gute Chance hätten, in NRW Fuß zu fassen. „Das wichtigste ist: Ihr müsst wollen“, empfahl sie den Jugendlichen. Zuvor traf die SPD-Politikerin mit der Leitung der Akademie Klausenhof und dem SPD-Landtagsabgeordneten Norbert Meesters in der Akademie Klausenhof Dingden zusammen. Thema war vor allem das neue Integrationsgesetz mit dem geplanten Aufbau von Integrationszentren in NRW. |
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Alles ist Kultur |
18.04.2012 |
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Wie mache ich einen Film? Jugendliche, die einen Schulabschlusskurs im Klausenhof absolvieren, zeigten unter Anleitung der Filmemacherin Besime Atasever ihr Können. Der Workshop war Teil eines bundesweiten Kulturprojekts der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE).
Bundesweit laufen derzeit an verschiedenen Standorten ähnliche Projekte. Im Klausenhof werden unter dem Titel „Alles Kultur? Alles Kultur!“ die jungen Migrantinnen und Migranten mit verschiedenen Kulturtechniken vertraut gemacht, etwa Büchern oder dem Theaterspielen. Auch im Unterrichtsalltag kommen Literatur, Kunst und Musik häufiger zum Einsatz – zum Beispiel in den Mathestunden.
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Ausländische Priester: Sprache ist das A und O |
23.03.2012 |
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Schon seit vielen Jahrzehnten setzt die katholische Kirche Priester aus aller Welt für die Seelsorge in den Gemeinden ein. 2010 hat sich eine wissenschaftliche Studie erstmals mit dem Thema beschäftigt – und für viel Diskussion gesorgt. In der Akademie Klausenhof trafen sich jetzt auf einem Studientag unter der Leitung von Weihbischof Wilfried Theising Verantwortliche aus Diözesen, Pfarrer und ausländische Priester, um den Dienst der „Weltpriester“ näher zu betrachten.
Der Klausenhof ist erste Anlaufstelle für Priester, die für Einsatz im Bistum Münster vorgesehen sind. Das Bistum hat für ihre Betreuung mit Pfarrer Norbert Becker einen eigenen Priester im Klausenhof abgestellt. Wichtigste Vorraussetzung für einen pastoralen Dienst in Deutschland – das war ein wesentliches Thema auf der Tagung – sind gute Deutschkenntnisse, damit eine „geistliche Kommunikation“ zustande kommen könne. „Die Menschen wollen Seelsorger, keine Sakramentenspender“, zitierte die Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster, Notburga Heveling, exemplarische Stimmen aus Gemeinden. Gut ausgebildete, fähige „globale Weltpriester“ seien ein echter Gewinn in der pastoralen Arbeit, bestätigte auch der Verfasser der Studie „ausländische Priester in Deutschland“ (2010), Prof. Karl Gabriel. Der Typus der „entsendeten Priester“, die oft mit vielen Sprach- und Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, benötigen dagegen eine gute Ausbildung und Begleitung. Der Königsweg zur Bekämpfung des Priestermangels sei der Einsatz ausländischer Geistlicher nicht. Eine lebhafte Diskussion also, die mit der Tagung nicht abgeschlossen, sondern erst richtig begonnen hat. Domkapitular Hans-Bernd Köppen, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal des Generalvikariats Münster, sah solche offene Aussprache positiv: „Der Tag im Klausenhof war sehr gut und fruchtbar für alle!“
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Moderne Schriftsteller gönnen sich das Wort "Gott" |
06.03.2012 |
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"Religion ist kein Tabu mehr!“ Dr. Georg Langenhorst, Professor für Religionspädagogik, konnte seinen Zuhörerinnen und Zuhörern bei einem Vortrag in der Akademie Klausenhof am letzten Sonntag diese interessante Nachricht bringen. Langenhorst hat die Gegenwartsliteratur durchforstet und dabei viele Beispiele entdeckt, die belegen, dass die Dichter unserer Zeit wieder Religion zum Thema machen.
Langenhorst fesselte mit seinem SonntagMorgen-Vortrag die rund 90 Zuhörenden. Er trug Gedichte vor, fragte nach Interpretationsideen, stellte sein eigenes Verständnis der Zeilen vor, ließ Ungeklärtes als Frage offen. „Ich gönne mir das Wort Gott“, nannte er seinen Vortrag – ein Zitat des Schriftstellers Andreas Maier (Frankfurt/Main). „Wenn man sich dieses Wort verbietet, hat man extreme Schwierigkeiten, bestimmte Dinge zu sagen“, begründet Maier in einem Interview in der Wochenzeitung „Die Zeit“ seinen Standpunkt. Diese Haltung sei typisch für die aktuelle Generation, so Langenhorst. Nach dem Krieg habe die Behandlung von Religion in der Literatur verschiedene Phasen durchlaufen. Die erste Phase nannte Langenhorst „Meine Mutter“. Nach dem Krieg habe es sehr viele Bücher gegeben, die selbstverständlich Religion und Kirche aufgreifen. Typisch für diese Zeit sei die bayerische Autorin Luise Rinser gewesen. Diese Literatur wurde gerne gelesen und ruft heute noch bei der älteren Generation gute Erinnerungen hervor. Für das heutige Verständnis wirken viele dieser Werke sehr überholt und altmodisch.
Danach folgte mit der Studentenrevolte ein radikaler Bruch. Religion war absolut tabu, über viele Jahre. Nach dieser zweiten Phase des „vergessenden Schweigens“ mit ihrer deutlichen Vermeidungshaltung sei seit 1990 eine neue Offenheit eingekehrt, die es Autorinnen und Autoren erlaubt, Religion als einen Bereich der Wirklichkeit zu sehen. Man müsse heute keine Angst mehr vor der Kirche haben, sie habe – so die gängige Haltung – einen starken Bedeutungsverlust erlebt. So sei ein Freiraum entstanden, den viele Schreibende nutzen würden.
In der Diskussion fragte das Publikum besonders nach aktuellen Autoren/-innen, die das Thema nicht nur in der Lyrik, sondern auch in Roman aufgreifen. Hier nannte Langenhorst den in Oberhausen aufgewachsenen Ralf Rothmann (Roman „Junges Licht“), Hanns-Josef Ortheil oder Christoph Peters, der aus Kalkar stammt.
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Nach zwei Jahren Lehrgangszeit in der Akademie Klausenhof haben jetzt 16 Umschülerinnen und Umschüler ihre Prüfung in den Berufen Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Bürokommunikation sowie Bürokaufmann/-frau bestanden. Zwei von ihnen mit der Bestnote "sehr gut": Dirk Diepmann aus Bedburg-Hau und Sebastian Ricks (Kaufmann im Groß- und Außenhandel.
Während eines feierlichen Abendessens verabschiedeten der Direktor der Akademie Klausenhof, Dr. Hans Amendt, und Fachbereichsleiter Bernhard Zimmermann die frisch gebackenen Kaufleute. Die Absolventen/-innen haben diesen Lehrgang besucht, da sie aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf aufgeben und nun im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation einen anderen Beruf erlernen mussten. Gerade für Erwachsene, die schon länger Zeit im Erwerbsleben stehen, ist es nicht einfach, einen neuen Berufsabschluss zu erreichen. Viele kommen aus praktischen Berufen und mussten sich in kaufmännische Fächer und EDV einarbeiten. Umso bemerkenswerter sind die guten Prüfungsergebnisse: Zwei von ihnen absolvierten die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer sogar mit „sehr gut“. Meist sind es Rückenleiden, Allergien, psychische Krankheiten oder Unfälle, die zu einer solchen Neuorientierung zwingen. Im Klausenhof lernen die Betroffenen zwei Jahre lang intensiv für ihren neuen Beruf. Dabei spielt neben umfassender Unterstützung auch ein sechsmonatiges externes Praktikum in einem Betrieb eine wichtige Rolle. Dank ihrer zusätzlichen Kompetenz, die sie aus dem alten Beruf mitbringen, und der guten Bildungsarbeit im Klausenhof finden die meisten nach dem Lehrgang eine Stelle. Die nächsten kaufmännischen Umschulungen in den Berufsfeldern Büro, Bürokommunikation, Groß- und Außenhandel, Gesundheitswesen und Spedition/Logistikdienstleistung starten am 9. Juli 2012.
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Ehemaliger Vorsitzender Domkapitular em. Walter Böcker feiert goldenes Priesterjubiläum |
09.02.2012 |
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Gut vertreten war die Akademie Klausenhof, als ihr ehemaliger Vorsitzender Domkapitular em. Walter Böcker das goldenes Priesterjubiläum in der Überwasser-Kirche Münster feierte. Im Mai 2011 beendete er seine Tätigkeit für den Klausenhof.
Bischof Felix Genn betonte in seiner Predigt, dass Walter Böcker die verschiedenen Aufgaben seines langen priesterlichen Wirkens mit viel Kraft, Treue sowie einem „offene und frohe Herz“, gemeistert habe. Er bezog sich dabei auf Böckers Primizspruch aus dem Paulsbrief an Timotheus: "Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat: Christus Jesus, unserem Herrn. Er hat mich für treu gehalten und in seinen Dienst genommen.“ Beim anschließenden Empfang im Priesterseminar Collegium Borromaeum gratulierten der ehemalige Direktor Dr. Alois Becker, der jetzige Direktor Dr. Amendt und der geistliche Rektor Pfarrer Norbert Becker dem Jubilar und dankten ihm für seine segensreiche Arbeit für die Akademie Klausenhof. Domkapitular em. Walter Böcker hatte seit 1985 die Entwicklung als Vorsitzender des Vorstands an entscheidender Stelle mitgeprägt. Wesentliches Merkmal seiner Amtszeit waren die bauliche und betriebswirtschaftliche Modernisierung des Klausenhofs, zahlreiche Neubauten sowie neue Projekte und Lehrgangstypen. Er pflegte einen guten Kontakt mit den Mitarbeitenden, besuchte die Weihnachtsfeiern und machte bei Wallfahrten mit, die er wesentlich mitgestaltete. In seinem aktiven Berufsleben war Walter Böcker Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Leiter des Referates Jugendseelsorge und Jugendbildung im Generalvikariat des Bistums Münster, Leiter der bischöflichen Hauptstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Rektor des Jugendhauses Düsseldorf, Propst in Xanten an der Propsteikirche St. Viktor, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge des Bistums Münster, Domkapitular und Dompfarrer am St.-Paulus-Dom in Münster. 2009 ging er in den Ruhestand.
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Vortrag mit Pendel und Wunderlöffel |
06.02.2012 |
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Kein freier Stuhl war mehr in der Cafeteria zu finden, als das Thema „Der moderne Markt der Esoterik“ auf dem Programm der Vortragsreihe „SonntagMorgen im Klausenhof“ stand. Referent war Prof. Dr. Hartmut Zinser von der Freien Universität Berlin.
Hartmut Zinser ist Professor für Religionswissenschaft und hat zahlreiche empirische Untersuchen zur Esoterik in Deutschland erstellt sowie Standardwerke zu diesem Thema veröffentlicht. Zinser näherte sich dem Phänomen Esoterik, indem er zunächst vor allem die Bandbreite der unterschiedlichen Angebote auf dem Psychomarkt anschaulich darstellte. Beim Thema „Pendel“, das schon in der Antike als Entscheidungshilfe herangezogen wurde, zückte er ein entsprechendes Gerät aus der Jackentasche und demonstrierte den rund 150 Zuhörerinnen und Zuhörern die Funktionsweise. Auch für das beliebte „Gläserrücken“ hatte er einen passenden Tisch mit Glas und Karten aufgebaut, und sogar Löffel konnte der Professor aus Berlin mühelos mit "magischer Hand" verbiegen. Während sehr befremdliche Erscheinungsformen wie schwarze Messen oder Teufelskult nur wenige praktizieren, ist die Astrologie heute noch sehr populär. Die Sternendeutung stammt ursprünglich aus der mesopotamischen Religion und erfreut sich seither - trotz vieler Versuche etwa seitens der Kirche sie zu unterbinden - großer Beliebtheit. „Die Menschen suchen eben Orientierungs- und Entscheidungshilfen und wollen gerne in die Zukunft sehen“. Zwei wichtige Mechanismen kommen dabei zur Hilfe: Die Horoskope sind mehrdeutig, die Nutzer interpretieren die Aussagen und picken sich die Aussagen heraus, die passend sind. Dies habe er gut bei einer Wahrsagerin erleben können, die ihn eine Sitzung beobachten ließ. Die Kundin, berichtete Zinser, wollte unbedingt Gründe finden, um nicht zu heiraten – und die lieferte die Wahrsagerin mit einer Zauberkugel und viel Rauch. Aussagen, die nicht dazu passten, nahm die Ratsuchende erst gar nicht wahr. Inwieweit Menschen esoterische Angebote dieser Art tatsächlich ernst nehmen, lässt sich für Zinser kaum feststellen. Nach einer Studie in Berliner Schulen haben drei Viertel der Jugendlichen schon einmal Gläserrücken praktiziert, die meisten von ihnen allerdings nur aus Neugierde und Unterhaltung. Esoteriker untermauern ihre Gedankenwelt mit verschiedenen Theorien, zum Beispiel, dass es nach dem Prinzip des Animismus Menschen gibt, die über besondere Kräfte verfügen und so etwa Hellsehen oder Heilen können. Andere gehen davon aus, dass es ein „Weltbewusstsein“ gibt, das man mit Hilfe von Medien anzapfen kann oder dass die parapsychologischen Phänomene in uns selber in einer Art Urgedächtnis verankert sind und über „Steigrohre“ aus dem Unterbewusstsein befördert werden müssen.
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Jugendliche übergeben Scheck an Hospiz-Initiative Wesel |
26.01.2012 |
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500 Euro stand auf dem Riesenscheck, den Jugendliche vom Klausenhof jetzt der Hospitz-Initiative Wesel e.V. übergeben haben. Das Geld ist der Erlös einer Verkaufsaktion von Selbstgemachtem wie zum Beispiel Plätzchen und Holzarbeiten auf dem 3.-Welt-Markt vor Weihnachten im Klausenhof.
Bei der Übergabe des Schecks in der Holzwerkstatt des Klausenhofs zeigte sich die Koordinatorin der Hospiz-Initiative, Birgit Terhorst, sehr erfreut – nicht nur über die Spende, sondern auch davon, dass sich die jungen Leute, die im Klausenhof einen berufsvorbereitenden Lehrgang besuchen, für die Hospiz-Arbeit interessieren. „Das Thema ist heute immer noch ein Tabu“, sagte die gelernte Sozialpädagogin. „Wir brauchen jede Art von Unterstützung, da wir ehrenamtlich arbeiten“. Urszula Raudonat schilderte den Jugendlichen ihre Erfahrungen als freiwillige Sterbebegleiterin: „Wir versuchen, ganz auf die Wünsche der Angehörigen einzugehen und die Betroffenen in dieser schwierigen Situation zu unterstützen“. Mit einer gründlichen Ausbildung, regelmäßiger Schulung und Supervisionen könne sie mit den 44 anderen Ehrenamtlichen diese Arbeit bewältigen. Der Verein ist zu einem großen Anteil auf Spenden angewiesen, und wird das Geld vom Klausenhof für die Fortbildung der Ehrenamtlichen nutzen. Der stellvertretende Direktor des Klausenhofs, Markus Leimbach, lobte das Engagement der jungen Leute. Die Jugendlichen haben sich mit viel Begeisterung an die Arbeit gemacht und eine Wochenende geopfert, um ihre Produkte zu verkaufen. |
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Esoterik in Deutschland |
20.01.2012 |
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Heilsteine, Zauberkreise, Wasseradern, Hellsehen: Man muss nur dran glauben. Esoterik ist nicht nur eine bunte Ideenwelt, sondern auch ein handfester Markt, auf dem sich viele dubiose Angebote vom Kartenlegen bis zur Lichtarbeit tummeln. Bis zu neun Milliarden Euro wandern in Deutschland pro Jahr in die Kassen der Esoterik-Industrie. Prof. Dr. Hartmut Zinser von der FU Berlin wird in dem nächsten SonntagMorgen-Vortrag am 5. Februar 2012 in der Akademie Klausenhof Dingden die Verbreitung esoterischer Praktiken in Deutschland vorstellen.
Die Veranstaltung mit dem Titel „Der moderne Markt der Esoterik“ beginnt um 10 Uhr. Hartmut Zinser ist Professor für Religionswissenschaft und hat zahlreiche empirische Untersuchen zur Esoterik in Deutschland erstellt sowie dazu Standardwerke veröffentlicht. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. |
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Sternsinger singen und sammeln |
09.01.2012 |
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Die Sternsinger der Dingdener Gemeinde St. Pankratius waren in der Akademie Klausenhof und haben für Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt.
Pünktlich zum Fest der Heiligen Drei Könige besuchten die Sternsinger mit ihrer Begleiterin den Klausenhof, schrieben das Sternsinger-Zeichen an die Mauer, sangen und baten um Spenden. Viele Mitarbeitende der Verwaltung kamen dieser Bitte gerne nach. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Seit 1959 organisiert es in Deutschland die „Aktion Dreikönigssingen. Rund 500.000 „Sternsinger“ in Deutschland sammeln so jährlich rund 69 Mio Euro, die für mehr als 3.000 Kinder-Hilfsprojekte eingesetzt werden.
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Geistliche Impulse per Wochen-Mail |
20.12.2011 |
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Wie erreicht man in der Büro-Hektik die Mitarbeitenden mit nachdenklich-geistlichen Botschaften? Pfarrer Norbert Becker hat eine ganz eigene und zeitgemäße Form gefunden: Allwöchentlich versendet er zusammen mit dem Gottesdienstplan einige aktuelle Gedanken zur Woche an alle Mitarbeitenden. Immer kurz, auf den Punkt gebracht, aber gehaltvoll und durchaus kritisch.
"Für mich ist das ein wunderbarer Moment des Innehaltens", bestätigt zum Beispiel Fachbereichsleiter Bernhard Zimmermann. "Diese Form ist wahrscheinlich wirkungsvoller als so manche lange Predigt", meint Pfarrer Becker. Die Gottesdienste seien auch im Klausenhof nicht immer voll, und da habe es sich angeboten, mit den E-Mails einen neuen Weg zu beschreiten. Im Frühjahr hat er damit begonnen, und seither viel positive Rückmeldung bekommen. Als geistlicher Rektor kümmert sich Pfarrer Becker im Klausenhof vor allem um die Religiosen, die im Haus einen Kurs besuchen, er macht Werteunterricht und leitet Gottesdienste in der Bruder-Klaus-Kapelle an. Mit den geistlichen E-Mails hat er nun einen neuen "Channel" zu den Mitarbeitenden. |
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Ein Engel aus Brasilien |
09.12.2011 |
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"Krippenspiel" stand auf dem Stundenplan für Kursteilnehmende aus aller Welt, die einen Sprachkurs im Klausenhof besuchen.
Jesus liegt gebettet auf einem Stuhl, die Vertäfelung des Schulungsraums stellt den Stall dar: Die Kursteilnehmenden der Sprachkurse „Deutsch als Fremdsprache“ führten in im Rahmen ihrer Adventsfeier ein Krippenspiel auf: Eine Südkoreanerin spielte Maria, Josef kommt aus der Slowakei und der Engel aus Brasilien. Mit viel Begeisterung wurden vorher die Kostüme angefertigt und die Texte auswendig gelernt. Sprachpraktische Übungen einmal anders – weihnachtlich. |
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Ruhe in Frieden! |
29.11.2011 |
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Wollen Sie lieber auf dem HSV-Begräbnisfeld ruhen oder als Asche aus einem Heißluftballon gestreut werden? Dr. Reiner Sörries ist Direktor des Museums für Sepulkralkultur in Kassel und Professor für Christliche Archäoloige und Kunstgeschichte an der Uni Erlangen kennt sich aus. Er beschäftigt sich mit der Geschichte des Friedhofs und war in dieser Eigenschaft Referent beim SonntagMorgen zum Thema "Die Bestattungskultur im Wandel der Geschichte" in der mit rund 120 Interessierten gut gefüllten Cafeteria.
In der Frühzeit und in der Antike wurden gerne Urnen oder Sarkophage in Hausform als letzte Ruhestätte genommen, um den Übergang zum Leben nach dem Tod zu erleichtern. Die Römer stellt sich das ewige Leben als eine ewige Orgie vor. Neu war bei den Urchristen vor allem das Bestreben, dass jeder - auch die Armen - eine Grabesstätte bekommen konnte. So entstanden die Katakomben als ein soziales Projekt. Ohne hohe Kosten für ein Mausoleum z.B. auf der Via Appia konnte jeder nur für wenig Geld eine Grabsstätte bekommen. Im Mittelalter beerdigte man die Toten auf dem Kirchhof mitten in der Stadt und sorgte mit einer hohen Mauer, dass die Toten nachts nicht den Friedhof verlassen konnten. Die Reformation verlagerte die Friedhöfe dann vor die Tore der Stadt. Jetzt waren nicht mehr die Toten und ihre Aufnahme in Himmel oder Hölle wichtig, sondern die Lebenden, die bei Beerdigungen noch eine gute Predigt hören sollten. Heute dienen Begräbnisformen und -stätten vor allem dem individuellen Gedenken der Person.
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Eine-Welt-Weihnachtsbasar |
21.11.2011 |
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Am 3. Advent (10.-11. Dezember 2011) findet wieder der traditionelle Weihnachtsbasar in der Akademie Klausenhof statt. Angeboten wird Kunsthandwerk aus vielen verschiedenen Eine-Welt-Projekten.
25 Aussteller aus der Region aber auch aus den Niederlanden präsentieren ihre Produkte, von wertvollen Ebenholzschnitzereien bis zu Seidentüchern, Schmuck oder Spielzeug. Mit dabei sind etwa der Förderkreis Tilapia Niederrhein e.V., die Straßenkinderhilfe „Kaibigan“ aus Bocholt oder die Lichtbrücke e.V. Der gesamte Basar findet wind- und wettergeschützt in den Räumlichkeiten der Akademie Klausenhof statt. Am Samstag um 18 Uhr tritt der Jugendchor "Pro Campesions" auf. Für Kaffee und Kuchen sorgt die KAB Dingden. Öffnungszeiten: Samstag 14:00 - 18:00 Uhr, Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr |
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Zeit für die Zeitung |
04.11.2011 |
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Die “ZeitungsZeit“ ist ein neues Konzept der Stiftung Partner für Schule, die in den Herbstferien erstmals an zwei Standorten in NRW durchgeführt wurde. Eine Gruppe erlebte im Klausenhof das weite Feld des Zeitungsmachens. Dazu gehörte auch der Besuch der Redaktion des Bocholter Borkener Volksblatts (BBV – Foto).
Die Jugendlichen aus 8. und 9. Klassen aus ganz NRW hatten ein dreigeteiltes Programm: Informationen über das Berufsfeld der Zeitung, über Journalismus, Interviewtechniken oder Schreibstile, praktisches Arbeiten an einer eigenen Zeitung und erlebnispädagogische Aktionen. Sie besuchten das WAZ-Druckzentrum, die Redaktion des Bocholter-Borkener Volksblatts und das Zeitungsmuseum in Aachen, hatten einen erlebnisreichen Nachmittag im Klettergarten Xanten, führten Interviews, schrieben Artikel und erstellen daraus am Ende eine 20seitige Zeitung. |
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Klausenhof-Auszubildende Lisanne Angenent ist Kammerbeste |
18.10.2011 |
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 Lisanne Angenent, ehemalige Auszubildende der Akademie Klausenhof, hat die beste Kammerprüfung als Veranstaltungskauffrau im Kammerbezirk Duisburg 2011 abgelegt. Auf der „Bestenehrung“ in Duisburg erhielt sie eine Urkunde aus der Hand von IHK-Präsident Burkhard Landers.
Auf der Veranstaltung mit rund 900 Gästen in der Mercatorhalle würdigte Landers die besondere Leistung der jungen Leute: "Sie haben die Ausbildung in ihrer jeweiligen Berufssparte als Beste absolviert und gehören damit dem kleinen Kreis der Spitzenreiter an. Darauf können Sie sehr stolz sein". Neben anderen Ehrungen wurden auch 97 Kammerbeste in den unterschiedlichen Berufen ausgezeichnet. Lisanne Agenent hat ihre zweieinhalbjährige Ausbildung im Klausenhof mit der Gesamtnote „sehr gut“ abgeschlossen. Jetzt hat die Bocholterin ein Studium zum „Eventmanager“ im niederländischen Breda begonnen. Lisanne Angenent ist die 6. Auszubildende, die in der Akademie Klausenhof zur Veranstaltungskauffrau ausgebildet wurde. Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt freute sich mit ihr über den Erfolg: „Uns liegt die Ausbildung der jungen Leute sehr am Herzen. Wir bilden über Bedarf aus und legen Wert auf eine qualitativ gute Ausbildung im unserem Hause.“ Insgesamt absolvieren derzeit 17 Auszubildende in der Verwaltung und im Küchenbereich eine Ausbildung in der Akademie Klausenhof.
Foto: Lisanne Angenent mit Verwaltungsleiter Christoph Grünewald und ihrer damaligen Ausbildungsbetreuerin Ulrike Swoboda (re.).
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100 SonntagMorgen-Vorträge: eine kleine Erfolgsgeschichte |
10.10.2011 |
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Zum 100. SonntagMorgen-Vortrag überreichte der jetzige Klausenhofdirektor Dr. Amendt (re.) seinem Vorgänge Dr. Becker einen Blumenstrauß. Der SonntagMorgen hat sich seit 1992 zu einer beliebten Veranstaltungsreihe gemausert.
Der erste SonntagMorgen lief im Juni 1992 zum Thema "Zwischen Quote und Qualität - Katholische Kirche im privaten Rundfunk“ mit Dr. Reinhold Jacobi von der Zentralstelle Medien der Deutschen Bischofskonferenz. Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Experten, oft Universitätsprofessoren mit bekanntem Namen aufgetreten, wie etwa Hans Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken oder Rainer Eppelmann. Ein Schwerpunkt der Reihe liegt auf theologischen Fragen – wobei sehr unterschiedliche Richtungen und Themen zur Sprache kamen. Dazu gehörten bekannte Kirchenkritiker wie Werner Tzscheetzsch oder Michael Ebertz ebenso wie Franz-Peter Tebartz-van Elst, damals – 2001 – noch Privatdozent, jetzt Bischof von Limburg. Dabei blieb der Fokus nicht nur auf die katholische Kirche beschränkt, sondern auch andere Religionen wurden vorgestellt. Weitere wichtige Themen sind aktuelle Gesellschaftsfragen, Politik, Geschichte und Erziehung. Ein Höhepunkt war der Vortrag von Terrorismusforscher Rolf Tophofen als Sonderveranstaltung kurz nach dem Anschlag am 11. September 2001. Insgesamt besuchten rund 8000 Interessierte die Veranstaltungsreihe, die nach dem Vortrag eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmenden vorsieht. Zu dem Charakter der Veranstaltungen gehört auch, dass sie in der Cafeteria des Klausenhofs in lockerer Atmosphäre stattfinden. Der SonntagMorgen möchte auf diese Weise auch im ländlichen Umfeld akademische Vorträge anbieten, die sich mit Themen beschäftigen, die einen aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Bezug haben. Oft sind die Vortragenden zuvor durch besondere Publikationen in Erscheinung getreten. Die Reihe wurde von dem damaligen Direktor Dr. Alois Becker ins Leben gerufen, der sie heute noch aus seinem Ruhestand heraus betreut.
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"Menschen sind keine Autos" |
10.10.2011 |
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Die Funktion von Sprache in der Politik war Thema des SonntagMorgen-Vortrags mit Germanist Prof. Dr. Josef Klein vom Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
Klein gilt derzeit als der profilierteste Vertreter der linguistischen Forschung zur Sprache in der Politik und zur politischen Kommunikation in Deutschland. Von 2000-2005 war der Germanist Präsident der Universität Koblenz-Landau. In seinem lebhaften Vortrag in der vollbesetzten Caferia machte Klein deutlich wie Sprache in der Politik ganz gezielt und überlegt eingesetzt wird. Im Kampf um die öffentliche Meinung nutzen Politiker vor allem die mündliche Kommunikation, um Begriffe, die in die Strategie hineinpassen, möglichst positiv zu besetzen: „Die Sprache ist eine medial eingesetzte Ressource des Wettbewerbs um die Macht“. Sie könne kurzfristig Meinungen schüren, aber auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Politik haben. Viele Begriffe, wie die „Globalisierung“ oder „Die Märkte“ seinen in der Auseinandersetzung entstanden. Solche Schlagwörter haben neben der sachlichen Beschreibung eine bewertende Komponente und beziehen sich gerne auf Stereotypen, so etwa die „Subvention“ als negativ besetzter Begriff für staatliche Förderung. Im politischen Diskus werden solche Wörter gezielt genutzt, und die Sprache hat überwiegend die Funktion zu überzeugen und den Gegner zu bekämpfen - wie ein Beispiel mit Gerhard Schröder zeigt, der in einem Fernsehduell mit Angela Merkel die CDU-Pläne einer Rentenreform mit einer Autoversicherung gleichsetzte – einschließlich der Aussage: Menschen sind keine Autos!
Ein Aufsatz von Prof. Klein zu diesem Thema kann hier heruntergeladen werden. Das erwähnte Fernsehduell Schröder – Merkel ist bei youtube zu sehen.
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SonntagMorgen am 9. Oktober: Sprache und Macht" |
26.09.2011 |
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Mit dem Zusammenhang von Sprache und politischer Macht wird sich Prof. Dr. phil. Josef Klein auf der 100. Vortragsveranstaltung am 09.10.2011 beschäftigen. Prof. Klein lehrt Politolinguistik am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin; von 1992 - 2000 war er Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau und von 2000 – 2005 deren Präsident. Als Wissenschaftler und Bundestagsabgeordneter (von 1972 – 1976) kann er das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und persönliche Erfahrungen einbringen.
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MdB Weiss besucht den Klausenhof: Lob für Vielfalt und Engagement |
16.09.2011 |
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Die Akademie Klausenhof ist eine Weiterbildungseinrichtung mit bundesweiter Ausrichtung. Darum liegt es nahe, dass die Bundestagsabgeordnete für den Kreis Wesel, Sabine Weiss, das Haus in Dingden besuchte, um sich über die Bildungsarbeit vor Ort zu informieren. Rund zwei Stunden nahm sich die Politikerin Zeit, Einrichtung und Arbeitsbereiche der Akademie kennen zu lernen. Dabei zeigte sie sich beeindruckt von der großen Vielfalt und dem sozialen Engagement.
Dr. Hans Amendt, Direktor der Akademie Klausenhof, stellte im Gespräch insbesondere die lange erfolgreiche Arbeit der Akademie Klausenhof auf dem Gebiet des Nachholens von SeK.-I-Abschlüssen für junge Migranten/-innen heraus. Hier sei eine entsprechende finanzielle Förderung der Internatskurse nach wie vor wichtig. Dies sei leider seit einiger Zeit nicht mehr gegeben. Jedes Jahr holen rund 130 junge Migranten/-innen einen Schulabschluss in der Akademie Klasuenhof nach. Besonderes Interesse zeigte die CDU-Politikerin, die Mitglied im Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist, für die entwicklungspolitische Arbeit. Auch hier hofft der Klausenhof auf ihre Unterstützung, denn auf Bundesebene werden derzeit die Mittel für die politische Bildungsarbeit gekürzt. Dr. Amendt verwies darauf, dass die Politik bei aktuellen gesellschaftlichen Problemereignissen wie extremistische Taten danach rufe, dass entsprechende Bildungs- und Aufklärungsarbeit geleistet werden müsse. Dafür seien jedoch verläßliche und langfristig angelegte Strukturen und Programme notwendig und keine Strohfeuer. Frau Weiss erkannte auch die wichtige wirtschaftliche und soziale Bedeutung des Klausenhofs für die hiesige Region, denn mit 230 fest angestelllten Mitarbeitenden ist der Klausenhof nicht nur für Hamminkeln ein wichtiger Arbeitgeber. Auf dem Foto: Sabine Weiss mit Markus Leimbach, stellv. Direktor; Christoph Grünewald, Verwaltungsleiter; und Direktor Dr. Hans Amendt (v.li.)
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Betriebsausflug: zünftig per Drahtesel |
12.09.2011 |
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Eine Radtour durch die herrliche Niederrheinlandschaft, einschließlich einer Fahrt mit der Fähre über den Rhein: der diesjährige Betriebsausflug für die Mitarbeitenden führte nach Xanten.
Am Zielort Xanten besuchte die Klausenhofgruppe den berühmten St.-Viktor-Dom und anschließend den archäologischen Park. Zurück ging es bei sommerlichen Temperaturen wieder über die Fähre bei Bislich zum Klausenhof. Nach Ende der Tour wartete schon Küchenchef Theo Bertling am Grill auf die Radfahrer. Einhellige Meinung zum Tag: ein bisschen anstrengend – aber wunderschön.
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Die Christen im Vorderen Orient |
31.08.2011 |
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Am Jahrestag der Anschläge in New York und passend zu den aktuellen Ereignissen in Libyen, Ägypten oder Syrien lädt die Akademie Klausenhof in Dingden am Sonntag, 11. September 2011 (Beginn: 10 Uhr), zu einem Vortrag „Die Christen im Vorderen Orient zwischen Vergangenheit und Zukunft“ ein. Referent ist der gebürtige Libanese Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Geschäftsführender Direktor des Centrums für Religiöse Studien und Lehrstuhlinhaber für Orthodoxe Theologie an der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster.
In den Ländern des Vordern Orients lebt ein beträchtlicher Anteil Christen, die in der Geschichte der Region entscheidend zur Gestaltung der arabischen Kultur beigetragen haben. Wie die christliche Tradition in diesen Ländern fortbestehen kann ist ein Thema des Vortrags im Rahmen der Reihe „SonntagMorgen im Klausenhof“. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. |
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Junge Migranten/-innen holen erfolgreich Schulabschlüsse nach |
12.08.2011 |
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68 junge Migranten/-innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern haben jetzt einen Schulabschluss in der Akademie Klausenhof geschafft. 15 haben den mittleren Schulabschluss erlangt - und ein Drittel von ihnen sogar mit Qualifikation.
Nach ihrem Kurs in der Akademie Klausenhof haben die jungen Leute wesentlich bessere Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche oder die Voraussetzung für den Besuch einer weiterführenden Schule. 20 % der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen beginnen in diesen Tagen mit ihrer Berufsausbildung, 20 % planen den Besuch einer weiter-führenden Schule, und 40 % werden nach dem Erwerb des Hauptschulabschlusses ab September 2011 in der Akademie Klausenhof die mittlere Reife anstreben. Bei der Verabschiedung stellte Dr. Hans Amendt, Direktor der Akademie Klausenhof, anerkennend fest: „Sie haben einen wichtigen Schritt geschafft. Nutzen Sie Ihre Chance, denn die deutsche Wirtschaft braucht mehr denn je leistungsbereite Nachwuchskräfte!“ In den nächsten Schulabschluss bezogenen Lehrgängen, die am 07. September 2011 beginnen, können wieder junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 16 – 27 Jahren nachträglich einen Sekundar-I-Abschluss erwerben. Bei unzureichenden sprachlichen Voraussetzungen wird ein sprachvorbereitender Kurs bzw. für neu zugewanderte Jugendliche ein Jugendintegrationskurs vorgeschaltet. Seit nunmehr über 30 Jahren hilft die Akademie Klausenhof mit einem gezielten Förderangebot diesen jungen Leuten, den fehlenden Schulabschluss nachträglich zu erreichen, um so einen Zugang zu einer Ausbildung zu finden. Verbunden mit einer intensiven pädagogischen Betreuung und dem Schwerpunkt Deutsch können die jungen Leute den notwendigen Schulabschluss und Zusatzqualifikationen erwerben. Die jungen Leute lernen in interkulturellen Gruppen, werden durch die Lehrkräfte und Betreuer/-innen intensiv begleitet, können in der Akademie selber wohnen und können von der jahrzehntelangen Er-ahrung des Hauses auf diesem Gebiet profitieren. Gerade die Internatsunterbringung mit ihrer 24-Stunden-Pädagogik bietet beste Voraussetzungen für den Erfolg. Zum Angebot
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Mobilität für ältere Arbeitslose |
25.07.2011 |
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Für Langzeitarbeitslose ist es oft schwer, sich nach langer, erfolgloser Stellensuche auf den Weg zu machen und so mobil zu sein, einen Job zu suchen oder sich um eine Weiterbildung zu kümmern. Im Klausenhof lernten ältere Arbeitslose im Rahmen einer „Mobilitätswoche“ jetzt den Umgang mit dem Motorroller.
Viele müssen es erst wieder lernen, richtig die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, einen Fahrkartenautomaten zu bedienen oder die passende Verbindung zu finden. Sechs Regionen an Rhein, Ruhr und in Westfalen haben deswegen einen „Mobilitätstag“ initiiert, bei dem ältere Arbeitslose in Gruppen selbstständig den Weg nach Essen finden sollen, um sich im Berufsförderungszentrum (Bfz) Essen über verschiedene Qualifizierungsmöglichkeiten zu informieren. Anschließend sollen alle die Zeche Zollverein in Essen zu besuchen. Aufgabe ist es mit öffentlichem Nahverkehr zum Bfz in Essen zu gelangen. Jede Gruppe hat eine Begleitung, die bei entsprechenden Problemen weiterhilft. Die Teilnehmenden kommen aus den Kreisen und Städten Mönchengladbach, Krefeld, Neuss, Wesel, Borken und Essen und machen dort bei den jeweiligen Projekten im Rahmen der Bundesinitiative „Perspektive 50plus“ mit. Träger der Regionalpakte sind jeweils die Grundsicherungsstellen (Jobcenter) im Verbund mit örtlichen Anbietern. Ältere Arbeitslose ab 50 Jahre werden mit unterschiedlichen Angeboten, Weiterbildungen und Aktionen so motiviert und qualifiziert, dass viele wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden können. In dem Bundesprogramm "Perspektive 50plus" sind insgesamt bundesweit 62 regionale Beschäftigungspakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser aktiv. Themen sind neben der Mobilität zum Beispiel auch die Gesundheitsförderung, richtiges Auftreten, Kommunikation und EDV, Unterstützung bei Bewerbungen oder die Suche nach passenden Stellen. Die sechs Initiativen, die die Mobilitätsaktion organisieren, sind in einem „NRRW-Pakt“ (Niederrhein-Ruhr-Westfalen-Pakt) verbunden. So wird auch INISS im Kreis Wesel eine Aktionswoche mit Angeboten rund um Mobilität durchführen. Auf dem Programm stehen beispielsweise ein Roller-Kurs, ein Kurs über das Flicken von Fahrrädern oder eine Fahrradtour. |
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Geglückter Start ins neue Berufsleben |
19.07.2011 |
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Ein Rückenleiden, eine Allergie, eine Verletzung: unvorhergesehene Erkrankungen oder Unfälle machen es vielen Menschen unmöglich, den erlernten Beruf weiter auszuüben. Durch Umschulung in ein anderes Arbeitsfeld haben Betroffene die Möglichkeit, im Erwerbsleben zu bleiben. Nun haben 23 Umschüler der Akademie Klausenhof die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer Duisburg geschafft und können jetzt mit einem Abschlusszeugnis in einem kaufmännischen Beruf auf Stellensuche gehen.
Die Ausbildung in den Berufsbildern Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Bürokaufmann/-frau und Kaufmann/-frau für Bürokommunikation hat insgesamt zwei Jahre gedauert. Etwa ein Drittel der Absolventen hat bereits jetzt eine Stelle. Drei Teilnehmende, Adam Swara aus Goch, Michael Willing aus Borken und Tobias Wild bestand die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer in Duisburg mit der Note „sehr gut“. Durch den neu erworbenen Berufsabschluss und vor allem durch das im Rahmen der Rehabilitation durchgeführte sechsmonatige Praktikum verbessern sich die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt enorm. „Der Arbeitsmarkt ist derzeit günstig“, bestätigt Fachbereichsleiter Bernhard Zimmermann. Durch den praxisnahen Unterricht konnten sich die Teilnehmenden gut auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereiten. Bis zu 80 Prozent finden in der Regel nach Ende der Umschulung einen Arbeitsplatz. Als positiv erweise sich immer, dass die Absolventen viel Erfahrung aus ihrem alten Beruf mitbringen und durch die Umschulung bewiesen haben, dass sie über den entsprechenden Willen und das Durchhaltevermögen verfügen, auch schwierige Zeiten durchzustehen. Am 16. Januar 2012 starten wieder neue Kurse in den Bereichen Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation, Kaufleute im Gesundheitswesen, für Spedition und Logistikdienstleistung und im Groß- und Außenhandel.
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Klausenhof nutzt Wärme aus Biogasanlage |
15.07.2011 |
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Die Akademie Klausenhof heizt ab jetzt umweltfreundlich und klimaschonend: Ein Landwirt in unmittelbarer Nachbarschaft hat eine Biogasanlage errichtet, und die Abwärme dieser Anlage kann der Klausenhof für die vollständige Deckung des Warmwasserbedarfs nutzen. Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt nahm die Warmwasseranlage offiziell in Betrieb (Foto mit Verwaltungsleiter Christoph Grünewald, links, und Landwirt Johannes Körner, rechts).
Die Abwärme der 499-KW-Anlage wird per Leitung zum Klausenhof gepumpt und dort in einen Wärmetauscher eingespeist, der an die Heizungsanlage des Hauses angeschlossen ist. Dazu wurde ein 60.000-Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. So werden 260 – 500 KW Wärme erzeugt und der gesamte Bedarf an Warmwasser und Heizung des Klausenhofs abgedeckt. Die Biogasanlage selber wird mit einem Mix aus Gülle, die benachbarte Schweine- und Rinderzüchter anliefern, Mais und Zuckerrüben gefüttert. Die Anlage produziert Strom für rund 1000 Haushalte. |
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Rudolf Schott in den Ruhestand verabschiedet |
14.07.2011 |
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Nach dem Personalwechsel bei der Position des Direktors und des Vorsitzenden erfolgt im Juli 2011 eine weitere Veränderung in der Leitung der Akademie Klausenhof: Neuer Verwaltungsleiter ist Christoph Grünewald. Er löst Rudolf Schott ab, der in den Ruhestand geht. Foto: Vorsitzender Weihbischof Wilfried Theising (re.) überreicht Rudolf Schott zum Dank für die geleistete Arbeit eine Bruder-Klaus-Statue.
Der gelernte Industriekaufmann Rudolf Schott war seit 1987 Verwaltungsleiter der Akademie Klausenhof. Zuvor war er als kaufmännischer Leiter und Controller tätig. Er gehörte zur Geschäftsleitung, und in seinen Zuständigkeitsbereich fiel die Verantwortung für Finanzen, Hauswirtschaft, Verwaltung und den Servicebereich. Er war in wesentlicher Weise beteiligt an der Modernisierung des Klausenhofs mit vielen Neubauten und Renovierungen. Es ist mit sein Verdienst, dass sich der Klausenhof aktuell in einem Top-Zustand befindet. Gäste des Klausenhofs finden immer wieder lobende Worte der Anerkennung für die gute Ausstattung und die schönen Anlagen!
Sein Nachfolger Christoph Grünewald ist Diplom-Betriebswirt und hat zuvor als Geschäftsführer und Consultant gearbeitet. Er kommt aus Raesfeld/Erle und hat zwei Kinder.
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Schädeldeuter und andere Scharlatane |
05.07.2011 |
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Uwe Peter Kanning ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der FH Osnabrück und hat ein Anliegen: Unseriöse Methoden bei der Bewertung von Menschen zu entlarven. Besonders heikel seien solche Methoden bei der Personalauswahl in Unternehmen, legte Kanning in seinem SonntagMorgen-Vortrag in der Akademie Klausenhof dar.
Ein krasses Beispiel für unseriöse Methoden ist die Graphologie, die immer noch von einigen Firmen in Bewerbungsverfahren für neue Mitarbeitende eingesetzt werden. Wer einen „handschriftlichen Lebenslauf“ verlange, nutze ihn oft für ein graphologisches Gutachten. Diese seien zwar für die Graphologen ein einträgliches Geschäft, aber inhaltlich völlig wertlos und unseriös. Keine Studie habe belegen können, dass die so gefällten Bewertungen zutreffend seien. Er habe dies einmal eindrucksvoll in der populärwissenschaftlichen Sendung „Galileo“ dargestellt. Noch unsinniger seien Versuche, Mensche aufgrund ihrer Schädelform und anderer Merkmale zu beurteilen. Solche Ansätze seien zwar schon seit Aristoteles bekannt und hätten bis heute eine gewisse Popularität, wie vor Kurzem ein längerer Auftritt einer „Schädeldeuterin“ in einer Fernsehtalkshow beweist. Durch geschickte Formulierungen, häufige Wiederholungen und die Tendenz des Menschen, Informationen so zu selektieren, dass die eigene Meinung bestätigt wird („Confirmation Bias“) würden sich aber diese pseudowissenschaftlichen Konzepte halten. Dies sei besonders in der Personalwirtschaft, aber auch in der Partnersuche und bei Erziehung und Bildung sehr bedenklich. |
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Fachbereichsleiter Reinhold Sandkamp: 25 Jahre Klausenhof |
17.06.2011 |
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Reinhold Sandkamp, Leiter des Fachbereichs „Junge Migranten“, konnte jetzt sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt (li.) gratulierte.
Sandkamp leitet den Fachbereich seit genau zehn Jahren. Dort holen jungen Migrantinnen und Migranten den Schulabschluss nach, besuchen einen Integrationskurs oder einen Orientierungskurs für Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt. Dr. Hans Amendt betonte, dass die gesellschaftlich Integration und der berufliche Erfolg der jungen Leute das oberste Ziel seiner Arbeit sei. Als studierter Pädagoge engagiere sich unermüdlich dafür und scheue sich nicht, sich auch intensiv um die Finanzierung der Kurse zu kümmern. Der 56-jährige Vater von drei erwachsenen Kindern wohnt in Borken. |
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Arbeitsagentur und Klausenhof – Partner in der Berufsorientierung |
15.06.2011 |
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Die "vertiefte Berufsorientierung" hat sich als gutes Instrument erwiesen, um Schülerinnen und Schülern die richtige Berufswahl zu erleichtern. Im Klausenhof informierte Dr. Peter Glück (Foto li.) über die Bedeutung und Wirkung dieses Instruments.
„Es ist eine gute Sache, dass wir das hier haben“, sagte Glück, Leiter der Agentur für Arbeit Wesel. Bei der vertiefen Berufsorientierung können Schülerinnen und Schüler verschiedene Berufsfelder kennen lernen. Im Klausenhof sind dies 15 unterschiedliche Berufsbilder. Die Hälfte der Kosten trägt die Agentur, die andere Hälfte kommt vom Europäischen Sozialfonds. In Zukunft, sagte Glück, wolle die Agentur hier auch mehr investieren, da sich die Maßnahme bewährt habe. Bis Ende des Jahres sollen es 600 Jugendliche aus den 9. Klassen meist von Hauptschulen sein, die in der Regel einmal nachmittags pro Woche einen anderen Beruf kennen lernen. Ingo Consten, zuständiger Lehrer in der Kreuzschule Dingden, bestätigt, wie wichtig diese Angebote sind. „Wir wollen das Thema in den Klassen immer wach halten“, sagte er, und am Schluss solle jeder eine vernünftige Perspektive für sich haben. Mit auf dem Foto: Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt (re.) |
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Klausenhof europäisch |
30.05.2011 |
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Gleich zwei EU-Projekte des Klausenhofs, ReBeL und InfoNet, trafen sich in der Akademie, um über die nächsten Schritte ihrer Vorhaben zu diskutieren, um die Region und den Klausenhof kennen zu lernen und um sich auszutauschen. Insgesamt waren 22 verschiedene Länder vertreten.
ReBeL (Reading Between the Lines) wurde von Klausenhofbibliothekarin Hildegard Schuster initiiert. Bei dieser „Lernpartnerschaft“ beschäftigten sich Bibliotheken in sechs weiteren Ländern mit Leseclubs für Migranten und anderen benachteiligten Gruppen (www.grundtvig-rebel.de). InfoNet ist ein europaweites Netzwerk, das der Klausenhof im Namen der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) durchführt. Hier betreiben Redakteure, Journalisten und andere Experten aus fast allen Ländern Europas seit 2005 einen aktuellen Nachrichtendienst zur Erwachsenenbildung in Europa (www.infonet-ae.eu). Koordiniert wird das Netzwerk von Dr. Michael Sommer, zuständig im Klausenhof für die Öffentlichkeitsarbeit und Redakteur der Zeitschrift „Erwachsenenbildung“. Foto: der gemeinsame europäische Abend in der Cafeteria des Klausenhofs. |
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Erfolg in der politischen Bildung |
09.05.2011 |
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Das Klausenhof-Seminar "Arbeit im Integrationsrat" in Kooperation mit dem Landesintegrationsrat ist bei dem Wettbewerb „Preis Politische Bildung 2011“ in die Auswahlliste der besten zehn Projekte gekommen. Foto: Arbeitsbereichsleiter Marco Düsterwald (li.) beim Planspiel.
Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) vergab am 5. Mai 2011 den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preis. Insgesamt wurden fünf von 200 eingereichten Projekten ausgezeichnet, in denen politische Bildung und politische Partizipation in besonderer Weise thematisiert worden waren. Gefördert wird der alle zwei Jahre verliehene Preis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Schirmherrin ist Bundesministerin Dr. Kristina Schröder.
Mit dem Klausenhof-Projekt "Arbeit im Integrationsrat" konnte Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich die Möglichkeit eröffnet werden, sich bei einem der kommunalen Integrationsräte zu engagieren. Neben der notwendigen Information über die Arbeit des Integrationsrates, dem Kennenlernen der Arbeitsstrukturen eines Integrationsrates, war es insbesondere auch der Methodenmix, der dieses Projekt interessant und anschaulich macht: gelungene Kombination der Aneignung von notwendigem Wissen, der rhetorischen Befähigung zum argumentieren und dem anwendungsorientierten Ansatz (Planspiel).
Den ersten Preis ging an den Verein Słubfurt e.V. für das Projekt „PARLAMENT - Kommunalwahlen in Słub-furt".„Politik trifft Hartz IV. Neue Verbindungen wagen" lautet der Titel des Projekts vom Nell-Breuning-Haus, für den es den zweiten Preis erhielt. Hier diskutierten rund 200 Langzeitarbeitslose auf „Au-genhöhe" mit Politikerinnen und Politikern über die Folgen der Arbeitslosigkeit.
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Computerspieler gesucht! |
23.05.2011 |
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EnerCities heißt das Online-Lernspiel, bei dem die Spieler eine virtuelle und zukunftsfähige Stadt bauen müssen. Es wurde unter der Leitung einer niederländischen Weiterbildungseinrichtung von der Akademie Klausenhof und fünf weiteren europäischen Partnern entwickelt. Vom 23.05. - 10.06.2011 laufen nun die „nationalen Wettbewerbswochen“.
Schulen könnten sich bei der Akademie Klausenhof anmelden, um mit einer Klasse oder Gruppe beim Kampf und den besten Highscore mitzumachen. Wer Lust hat, kann sich auch vom heimischen PC aus an dem Wettbewerb beteiligen. Jede Schule erhält für ihre Teilnahme ein Brennstoffzellen-Auto-Hydrocar-Set. Außerdem gewinnt die beste Schule ein Wissenschafts-Lernspiel „Erneuerbare Energie“. Die drei punktbesten Einzelspieler gewinnen je einen Amazon-Gutschein, die drei besten Schulen einen Sonderpreis, jede/r Schüler/-in erhält ein EnerCities-Shirt. Hauptzielgruppe der spiel-basierten Lernplattform sind Jugendliche und junge Erwachsene, die im Rahmen des Spiels eine eigene virtuelle Stadt errichten, die möglichst umweltgerecht und energieeffizient zu gestalten ist. Zentrale Lernfelder sind dabei u. a. Energieverbrauch, Energiesparen, erneuerbare Energien, Energie und Umwelt. Neben den allgemeinen Informationen zum Spiel bietet ein umfangreicher „Werkzeugkasten“ die Möglichkeit, vertiefende Informationen zu den einzelnen Themenbereichen zu erhalten. So kann das Spiel auch sehr gut im Schulunterricht eingesetzt werden. Die Plattform ist über www.enercities.eu zu erreichen, liegt in sechs Sprachen vor und wurde in den Niederlanden und bei EDUCA in Berlin als bestes „learning game“ ausgezeichnet. Wer mitmachen möchte kann sich bei melden bei: Hans Nakath oder Klemens Naffin, Tel.: (02852) 89-1337, training@akademie-klausenhof.de. Fernsehbericht in BBV-TV
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Weihbischof Wilfried Theising neuer Vorsitzender |
05.05.2011 |
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Wilfried Theising, Weihbischof im Bistum Münster, ist von Bischof Felix Genn zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Akademie Klausenhof bestellt worden. Er löst in dieser Funktion Domkapitular em. Walter Böcker ab (li.), der seit 1985 dieses Amt inne hatte und es nun aus Altersgründen abgegeben hat. Verabschiedet wurde auch der ehemalige Direktor der Darlehnskasse Münster, Norbert Schmeing (re).
Wilfried Theising wurde am 20. September 1962 in Wettringen geboren. Der ehemalige Propst und Pfarrdechant in Borken St. Remigius sowie Kreisdechant für das Kreisdekanat Borken wurde im vergangenen Jahr zum Weihbischof für den Niederrhein ernannt. Er kenne den Klausenhof schon lange und habe hier oft mit Gruppen getagt. „Sehr viel Positives“ habe er bisher von der Akademie gehört, und er freue sich schon auf seine Arbeit für das Haus. In der Predigt zu seiner Einführung stellte Theising heraus, dass es zentrale Aufgabe des Klausenhofs sei, die Begabungen und Fähigkeiten der Menschen zu fördern. „Unser Klausenhof hat sich auf die Fahnen geschrieben, Menschen die Liebe Gottes zu zeigen und ihnen damit Anerkennung und Würde zu geben“, sagte Theising. Alle, die zum Klausenhof kommen, könnten etwas für sich dazu gewinnen und sich zum Positiven verändern, zumal sie hier die Erfahrung machten, dass sie von den Mitarbeitenden nach besten Kräften bestärkt werden.
Während einer Feierstunde im Klausenhof hob Weihbischof Theising die besondere Leistung seines Vorgängers Walter Böcker hervor: „Sie haben das mit ganzem Herzen und ehrenamtlich getan!“ Sein Vorgänger habe mehr als 100 Sitzungen des Vorstands geleitet und wesentliche Entscheidungen für das Haus auf den Weg gebracht. Klausenhofdirektor Dr. Hans Amendt würdigte vor allem, dass Walter Böcker durch seine Teilnahme an vielen Veranstaltungen wie Wallfahrten oder Weihnachtsfeiern guten Kontakt zu den Mitarbeitenden gepflegt habe. In diesen Dank schloss er den ehemaligen Direktor der Darlehnskasse Münster Norbert Schmeing ein, der ebenfalls nach knapp 26 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet wurde.
Walter Böcker (geb. am 20. August 1934 in Lünen) war u. a. Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, Leiter der Bischöflichen Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Propst in Xanten und von 1984 bis 2004 Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat in Münster. Von seiner Funktion als Dompfarrer wurde er 2009 entpflichtet.
Die Akademie Klausenhof gGmbH (Hamminkeln) ist eine katholische Weiterbildungseinrichtung im Bistum Münster mit jeweils einem Bildungshaus in 46499 Hamminkeln und 46414 Rhede. Träger ist die Stiftung Akademie Klausenhof.
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"Gute Arbeit fortsetzen" |
02.05.2011 |
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"Die gute Weiterbildungsarbeit des Klausenhofs fortsetzen, neue Bildungsaufträge und Projekte ins Haus holen, dafür sorgen, dass die Menschen, die zu uns kommen, mit unserer Arbeit zufrieden sind, und dass möglichst alle Mitarbeitenden auch in Zukunft gute und perspektivreiche Arbeitsplätze haben werden", das werden die Schwerpunkte der Arbeit des neuen Klausenhof-Direktors Dr. Hans Amendt sein, wie er es in einem Interview mit der Klausenhof-Zeitung "Aktuell" sagte.
Stetigkeit und Verlässlichkeit im Wandel Interview mit dem neuen Direktor Dr. Hans Amendt Aus Aktuell 1/2011
Wie sehen Sie Ihre neue Aufgabe? Ich freue mich auf die neue, anspruchsvolle Aufgabe und werde mit allen Kräften versuchen, den erfolgreichen Kurs der Vergangenheit auch in Zukunft fortzusetzen.
Wird es Änderungen geben? Kernaufgabe der Bildungsarbeit ist es, Antworten auf neue gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen zu geben. Daher hat es in der Arbeit der Akademie Klausenhof ständig Änderungen gegeben. Und dies wird auch künftig so sein.
Was werden die wichtigsten Schwerpunkte Ihrer Arbeit sein? Die gute Weiterbildungsarbeit des Klausenhofs fortsetzen, neue Bildungsaufträge und Projekte ins Haus holen, dafür sorgen, dass die Menschen, die zu uns kommen, mit unserer Arbeit zufrieden sind, und dass möglichst alle Mitarbeitenden auch in Zukunft gute und perspektivreiche Arbeitsplätze haben werden.
Welche Wünsche haben Sie an Politik oder öffentliche Auftraggeber? Stetigkeit, Verlässlichkeit und Weitsicht in Fragen der Weiterbildung und der damit verbundenen Förderprogramme sowie die Erkenntnis, dass gute Weiterbildungseinrichtungen Voraussetzung lebenslangen Lernens sind und Bildungsarbeit kein Produkt ist, das man wie andere Dinge auf einem Markt beliebig einkaufen kann.
Welche Bedeutung hat der Klausenhof als katholische Einrichtung? Bischof Dr. Felix Genn hat es in seiner Predigt sehr gut zum Ausdruck gebracht: Menschen, die in unserer Gesellschaft keine Stimme haben oder die aufgrund ihrer persönlichen Geschichte oder Situation sprachlos, mutlos oder perspektivlos (geworden) sind, können und sollen durch unsere Bildungsarbeit eine Stimme oder neue Perspektive erhalten. Dies ist eine genuin christliche Aufgabe, die wir erfüllen wollen.
Was wünschen Sie sich persönlich für Ihre Zukunft? Dass ich gesund bleibe und in meiner neuen Funktion ebenso viel Freude und hoffentlich auch Erfolg haben werde wie in den bisherigen Aufgaben. |
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"Eine Ära geht zu Ende" |
01.04.2011 |
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Bischof Dr. Felix Genn (Münster) hat auf einer Festveranstaltung in der Akademie Klausenhof den bisherigen Direktor Dr. Alois Becker in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig führte er den bisherigen stellv. Direktor Dr. Hans Amendt als Nachfolger ein (Foto).
Domkapitular Walter Böcker (Münster), würdigte als Vorsitzender der Akademie Klausenhof vor rund 300 Gästen die Leistungen des scheidenden Direktors. Er habe sich in seiner Amtszeit mit „unermüdlichem Einsatz für das Wohl des Klausenhofs“ und bundesweit für die Anliegen der katholischen Erwachsenenbildung engagiert. Sein Ziel sei es gewesen, die Akademie zu modernisieren und auf einen wettbewerbsfähigen Stand zu bringen. „Eine Ära geht nun zu Ende“, sagte Böcker. Als Festredner auf der Veranstaltung im Klausenhof hob Dr. Hermann Kues, Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die „kreative Unruhe“ von Dr. Becker hervor und seine Fähigkeit, neue Trends und Chancen zu finden und aufzugreifen. Er habe den Klausenhof zu einem „Dienstleistungszentrum für Weiterbildung“ ausgestaltet und sei trotz der großen Herausforderungen ein „Manager mit Herz“ gewesen. Häuser wie die Akademie Klausenhof seien heute noch notwendig, um Innovationen zu schaffen, das Gute im Menschen zu fördern und im Sinne der katholischen Soziallehre durch berufliche Bildung Potenziale bei denjenigen zu entfalten, die besondere Unterstützung brauchen. Dr. Becker bedankte sich für die lange und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Geschäftsleitungsteam, dem Vorstand und allen Mitarbeitenden. Als Sorge und Anregung für die Zukunft gab er zu bedenken, dass internatsgestützte Bildungsarbeit und die Förderung junger Migranten/-innen im Übergang zwischen Schule und Beruf bei politischen und finanziellen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden müssten.

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Das Ziel: Internationale Sicherheit |
14.03.2011 |
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Internationale Sicherheit ist das Thema des Planspiels „Po&lis“, das jetzt Jugendliche des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Lüdinghausen durchgelaufen haben.
Bei dem Planspiel simulieren Jugendliche eine UN-Konferenz und sollen so verschiedene politische Funktionen und Verhaltensweisen kennen lernen. Die Jugendliche bilden dabei Länder-Teams, die ihre eigenen Interessen, aber auch das Wohl der Weltgemeinschaft ins Auge fassen sollen. Es gibt eine UN-Vollversamlung, Delegierte, Weltbank, Presse – ganz wie im richtigen (Polit-)Leben. Der Klausenhof bietet dieses Planspiel der politischen Bildung in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr an.
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Wechsel in der Geschäftsführung |
25.03.2011 |
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Dr. Alois Becker (Mitte), seit März 1989 Direktor und Geschäftsführer der Akademie Klausenhof, geht am 31.03.2011 in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird der bisherige stellvertretende Direktor Dr. Hans Amendt (re). Neuer Stellvertreter wird Markus Leimbach (li).
1974 begann Dr. Alois Becker als pädagogischer Mitarbeiter in der Akademie Klausenhof, ein Jahr später übernahm der studierte Sozialwissenschaftler die Leitung des Referats für berufliche und abschlussbezogene Bildung, 1977 berief ihn der Stiftungsvorstand zum stellvertretenden Direktor, 1989 zum Direktor und Geschäftsführer. Seine Amtszeit war vor allem durch gravierende Veränderungen der Rahmenbedingungen und Kürzungen in der Finanzierung geprägt, die eine ständige Anpassung erforderten. Diese Flexibilität ist ein wesentlicher Grund dafür, dass sich der Klausenhof bis heute wirtschaftlich behaupten und seine Stellung als wichtige katholische Weiterbildungseinrichtung in Deutschland erhalten konnte. Die Modernisierung der Gebäude und der Verwaltung, Konzentration auf die beiden Standorte Dingden und Rhede, Einführung betriebswirtschaftlicher Prinzipien und Durchführung von Projekten waren die zentralen Schwerpunkte seiner Arbeit. Außerdem hat sich Dr. Becker, der in Radolfzell (Bodensee) aufgewachsen ist, in der Diskussion um die Qualitätssicherung in der Erwachsenenbildung und um die Integration von jungen Migranten/-innen einen Namen gemacht. Quasi bis zum letzten Arbeitstag hat er jeden Freitag im Rahmen eines Projektes in verschiedenen Moscheen junge Migranten/-innen über Vorteile der dualen Ausbildung informiert. Zu seinen Verdiensten gehört die Einführung der Reihe „SonntagMorgen im Klausenhof“, in der regelmäßig Experten Vorträge zu aktuellen Themen halten. Besonders wichtig war ihm das Engagement in bundesweiten Dachorganisationen: Er ist derzeit noch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (aksb), stellvertretender Vorsitzender der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) und war bis vor kurzem Vorsitzender der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für berufliche Bildung.
Dr. Hans Amendt ist seit dem 14.2.1990 stellvertretender Direktor. Der gebürtige Bonner studierte Geschichte und Sozialwissenschaften, arbeitete anschließend im Entwicklungsdienst in Marokko und wurde 1979 hauptamtlicher pädagogischer Mitarbeiter im Klausenhof. Von 1981 bis 1987 war er Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, ab 1987 Abteilungsleiter für den Bereich der beruflichen Qualifizierungskurse und ab 2000 Leiter des Geschäftsbereichs I für langfristige Kurse sowie des Fachbereichs 13 (Qualifizierung).
Nachfolger für Dr. Amendt als stellvertretender Direktor ist der 45-jährige Politikwissenschaftler Markus Leimbach, der zuvor Leiter der Abteilung Projekte und Länder bei Renovabis - dem katholischen Hilfswerk für Osteuropa in Freising - war. |
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Schülerinnen des Berufskollegs Bocholt West bereiteten im Klausenhof ein Fischbuffet vor.
Küchenchef Theo Bertling hat die Hauswirtschafts-Schülerinnen zu einem Praxistag in die Akademie Klausenhof eingeladen. Je an zwei Tagen bereitete eine Gruppe ein köstliches Fischbüffet, von Muscheln bis Lachs, vor. Nicht nur die jungen Frauen waren ganz begeistert von der Aktion, sondern auch die Mittagsgäste: „Das war besonders lecker!“ Die Küche des Klausenhofs bereitet jeweils ein Mittagessen mit Suppe, Hauptgang und Nachtisch zu. Außerdem gibt es vegetarische Kost, Gerichte für Muslime sowie ein reichhaltiges Salatbuffet. |
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Fit durch die Umschulung! |
17.02.2011 |
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Wer eine zweijährige Umschulung durchstehen will, der braucht eine gute Kondition. Mit einem neuen Angebot sollen die Teilnehmenden fit gemacht werden.
Eine Umschulung im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation ist anstrengend und das viele Lernen ungewohnt. Hinzu kommt, dass viele auch gesundheitlich angeschlagen sind und einen Ausgleichssport brauchen. Darum hat der Fachbereich jetzt gezielte sportliche Aktivitäten im Angebot, wie etwa Nordic Walking (Foto). So soll die Leistungsfähigkeit gesteigert werden, damit am Ende der Zeit im Klausenhof eine Integration in den Arbeitsmarkt gut gelingen kann. Außerdem sollen die Teilnehmenden motiviert werden, außerhalb der Schulungszeiten regelmäßig an ihrer Fitness zu arbeiten. Neben Sport hat der Klausenhof auch andere begleitende Angebote für Umschüler im Programm, wie etwa „Stress bewältigen, Leistung steigern, Balance finden – mit Yoga“ oder „Qualitätsmarke ICH“. |
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Der neue Katalog ist da! |
01.02.2011 |
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Suchen Sie eine berufliche Weiterbildung? Im neuen Katalog „Seminare und Trainings“ des Klausenhofs können Sie bestimmt etwas Passendes finden.
Die Themen reichen von Controlling, Personal, Verkauf bis zu EDV-Angeboten und Datenschutz. Die Mehrzahl der Kurse dauert ein bis drei Tage und behandelt Themen wie „Professionelle Personalauswahl“ oder „Gemeinsam sind wir stark“. Hinzu kommen langfristige Lehrgänge, wie etwa den Zertifikatskurs „Projektmanagement“, der Intensivkurs „Personalfachkaufmann/-frau“ oder Weiterbildungen für Berufskraftfahrer. Für alle Kurse können Sie einen Bildungsscheck einlösen. Download des Katalogs. |
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Umschüler erfolgreich |
21.01.2011 |
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Mit einer kleinen Feierstunde wurden 23 Umschüler verabschiedet. Sie haben im Klausenhof einen neuen kaufmännischen Beruf erlernt, da sie aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf aufgeben mussten.
Zwei Jahre haben die Absolventinnen und Absolventen den Kurs im Klausenhof besucht und nun ihre Prüfung in den Berufen Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Spedition und Logistikdienstleistungen, Bürokommunikation sowie Bürokaufmann/-frau bestanden, eine mit der Bestnote „sehr gut“. Manche haben bereits jetzt einen Job gefunden, so Fachbereichsleiter Bernhard Zimmermann. Dank ihrer zusätzlichen Kompetenz, die sie aus dem alten Beruf mitbringen, der guten Bildungsarbeit im Klausenhof und des derzeit guten Arbeitsmarkts seien die Chancen auf eine Anstellung gut. |
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40-jähriges Dienstjubiläum |
06.01.2011 |
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Mit 17 hat sie in der Akademie Klausenhof in der Buchhaltung begonnen, jetzt feierte Gitte Anders ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.
Die Bocholterin ist die Dienstälteste im Haus und seit einigen Jahren im Empfang des Hauses tätig, dort vor allem mit der Kasse betraut. Ob Auszahlung von Fahrgeld, Mittagessenmarken oder Rückerstattung von Telefongebühren – an Gitte Anders kommt niemand vorbei, der Bargeld braucht oder einzahlen will. Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker gratulierte ihr für ihre langen Dienstjahre und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Das 50-jährige Jubiläum werde sie wohl nicht verschaffen, verriet Gitte Anders während der kleinen Feier im Klausenhof, in sieben Jahren wolle sie in Rente gehen.
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Leitungsteam besucht Alu-Werk |
16.12.2010 |
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Die leitenden Mitarbeiter des Klausenhofs besuchten das Aluminiumwerk Voerdal in Voerde.
Für eine Weiterbildungseinrichtung ist es entscheidend, auf dem Laufenden zu bleiben. Das Leitungsteam der Akademie Klausenhof besucht daher mehrmals pro Jahr Unternehmen in der Region, um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Ziel war jetzt das Aluminiumwerk Voerdal in Voerde. Die leitenden Mitarbeitenden und Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker wurden zunächst durch die Produktionshallen geführt. Anschließend stellte Karlheinz Scherer, Personalleiter von Voerdal, die aktuelle Situation des Unternehmens mit seinen rund 430 Mitarbeitenden vor. Ein Grund, warum sich das Werk im harten internationalen Wettbewerb behaupten konnte, ist die konsequente Beteiligung der Mitarbeitenden bei der Verbesserung der Produktion. Themen waren außerdem Fragen des Umweltschutzes und Energieverbrauchs.
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Bilanz: 1117 ältere Langzeitarbeitslose vermittelt |
15.12.2010 |
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Vor fünf Jahren initiierte die Akademie Klausenhof mit weiteren Partnern den regionalen Beschäftigungspakt für den Kreis Wesel („INISS“) als Teil der Bundesinitiative „Perspektive 50plus“ zur Integration von älteren Arbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt. Staatssekretär Brauksiepe gratulierte (Foto).
Auf einer Festveranstaltung in Moers zum Jubiläum von INISS betonte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Ralf Brauksiepe, dass die gesamte Bundesinitiative, und damit auch INISS, einen wesentlichen Anteil daran habe, dass die Arbeitslosigkeit trotz der Krise niedrig gehalten werden konnte. Insgesamt habe sich in Deutschland die Zahl der Beschäftigten über 60 Jahre innerhalb des letzten Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Ziel für die dritte Projektphase sei es nun, annähernd alle Grundsicherungsstellen flächendeckend einzubeziehen. Besonders bewährt habe sich der regionale Ansatz mit der Einbindung verschiedener Träger vor Ort. Seit Bestehen hat INISS mit seinen vier Kompezenzzentren vor Ort 1117 ältere Langzeitarbeitslose in Arbeit vermittelt, 827 davon in einen Vollzeitjob. Jedes Jahr werden 940 bis 1550 Personen aktiviert. Bei INISS arbeiten die ARGE Kreis Wesel, Bildungsträger und Wohlfahrtsverbände zusammen. Weitere Infos auf der INISS-Homepage. |
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Für die Belange der Weiterbildung einsetzen |
29.11.2010 |
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Landtagsabgeordneter Gerhard Meesters (Mitte) besuchte die Akademie Klausenhof. Er diskutierte mit Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker (li.) und seinem Stellvertreter Dr. Hans Amendt (re.) die derzeitige Situation des Klausenhofs und Möglichkeiten, die Weiterbildungsförderung durch das Land zu verbessern.
"Wer aus Wesel kommt, der kennt einfach den Klausenhof!“ Für Norbert Meesters, seit Mai SPD-Landtagsabgeordneter, war der Antrittsbesuch in der Dingdener Akademie kein Schritt ins Unbekannte, zumal der Diplom-Sozialpädagoge vor seiner Wahl in den Landtag bei der Arbeiterwohlfahrt im Projekt „INISS“ tätig war, in dem ältere Arbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker und sein Stellvertreter Dr. Hans Amendt fanden darum in Meesters einen fachkundigen Gesprächspartner mit einem offenen Ohr für die Belange der Weiterbildung. Er wolle sich persönlich ein Bild von der Arbeit vor Ort machen, sagte Meesters. Bereits im letzten Jahr begleitete er die heutige Ministerpräsidentin bei ihrem Besuch in der Akademie Klausenhof. Angesprochen wurde in dem rund zweistündigen Besuch unter anderem die weitere Gestaltung des Weiterbildungsgesetzes, das derzeit evaluiert wird. Gerade wenn benachteiligte Gruppen, wie Migranten, von den Weiterbildungseinrichtungen in Zukunft noch stärker berücksichtigt werden sollen, müsste die finanzielle Ausstattung der Träger erheblich verbessert werden. Diese Gruppen sind nicht in der Lage, die üblicherweise verlangten Teilnahmegebühren in voller Höhe zu bezahlen, so die Experten vom Klausenhof. Auch wenn er nicht Mitglied im Weiterbildungsausschuss sei, wolle er doch die Belange der freien Träger in seiner Fraktion zu Gehör bringen, versprach Norbert Meesters.
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Frühstück bei comeback50 |
17.11.2010 |
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Als guter Zuhörer erwies sich der ehemalige Landrat Gerd Wiesmann (Kreis Borken). Ältere Arbeitslose der Initiative „comeback50“ in Rhede schilderten dem „Botschafter 50plus“ ihren persönlichen Lebensweg.
Comeback50 ist eine Initiative im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“, bei der ältere Arbeitslose aktiviert und nach Möglichkeit in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Der Klausenhof Rhede ist mit einem comeback50-Center zuständig für den südlichen Teil des Kreises Borken. Der ehemalige Landrat Gerd Wiesmann konnte letztes Jahr als Botschafter für das Projekt gewonnen werden. Bemerkenswert sei, sagte Wiesmann, wie unterschiedlich die Lebenswege jedes Einzelnen seien. Wichtig sei es, dass sie ihre Zuversicht nicht aufgeben und nun bei comeback50 eine Anlaufstelle zur Verfügung hätten. |
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Lernen mit Weckmännern |
15.11.2010 |
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Martinslieder, Weckmänner, Kaminfeuer, gute Bücher: Typisch deutsche Kultur stand auf dem Stundenplan, als Bibliothekarin Hildegard Schuster junge Migranten zu einem gemütlichen Lese- und Singeabend einlud.
Die jungen Leute aus allen Teilen der Welt, die im Klausenhof einen Schulabschlusskurs besuchen, sangen mit Begeisterung „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“ und ließen sich den Stutenkerl schmecken. Dazu las Hildegard Schuster, Leiterin der Bibliothek im Klausenhof, passende Texte. Mit dieser besonderen Lese-Erfahrung soll nicht nur ein Stück deutsche Kultur vermittelt werden, der Abend war auch Teil einer europäischen Lernpartnerschaft, bei der in verschiedenen Ländern Migranten mit der jeweiligen (Buch-)Kultur vertraut gemacht werden. |
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Klausenhof Rhede: Wichtiger Partner für Arbeitsagentur |
03.11.2010 |
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Barbara Ossyra, seit 2009 Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Coesfeld, hat sich ein Bild von der Arbeit der Akademie Klausenhof in Rhede gemacht (auf dem Foto mit dem stellvertr. Direktor Dr. Hans Amendt, li., und Fachbereichsleiter Eduard Hannen).
Auf ihrem Rundgang durch das Haus und beim anschließenden Gespräch mit der Geschäftsleitung und den zuständigen Fachbereichsleitern zeigte sich Barbara Ossyra vor allem von der Vielfalt der Bildungsarbeit beeindruckt. Sie betonte, dass das Haus seit vielen Jahren qualitativ gute Arbeit leiste und sich sehr stark für benachteiligte Jugendliche einsetze. Als Arbeitsagentur sei man auf verlässliche Partner angewiesen, sagte Ossyra. Angesprochen wurden auch Fragen der Finanzierung und Ausschreibung sowie die Tatsache, dass in den letzten Jahren immer häufiger Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen zum Klausenhof geschickt werden. Gerade Lehrgänge mit Internatsform wie im Klausenhof Rhede können bei dieser Gruppe viel bewirken. Dies verursache aber einen deutlich höheren Betreuungsaufwand, was auch entsprechend berücksichtigt werden sollte. |
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"A trifft B" heißt eine neue Reihe, bei der Arbeitgeber mit Bewerbern auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zusammentreffen. Jetzt stellte sich Karlheinz Scherer von der Voerde Aluminium GmbH den Fragen der Kursteilnehmenden.
In der Voerde Aluminium GmbH (Voerdal) arbeiten 430 Menschen, 22 davon sind Auszubildende, hauptsächlich im Berufsbild Elektroniker für Betriebstechnik. Das Werk ist eines von vier Aluminiumhütten in Deutschland und produziert 92.000 t Aluminium. Karlheinz Scherer appellierte an die mehrheitlich jungen Zuhörer, dass jeder für eigenverantwortlich für sein Handeln sei. Wer ein schlechtes Bild abgebe, etwa durch unentschuldigte Fehlstunden oder durch unzulängliche Kopfnoten auf dem Zeugnis habe keine Chance. „Sie müssen sich selber aktivieren“, sagte Scherer. Wichtig sei auch, Interesse für das Thema des angestrebten Berufes zu zeigen und am besten vorher schon passende Praktika zu absolvieren. Die Reihe "A trifft B" wird in unregelmäßigen Abständen vorgesetzt. |
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Bischof Genn besuchte Klausenhof |
14.10.2010 |
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Viel Interesse und Sachkunde zeigte Bischof Dr. Felix Genn, als er heute die Akademie Klausenhof besuchte.
Bischof Genn stattete der Akademie Klausenhof, die zwar keine Einrichtung des Bistums ist, aber über die er als so genannter Belegenheitsbischof die stiftungsrechtliche Aufsicht ausübt, einen Antrittsbesuch als neuer Bischof der Diözese Münster ab. Direktor Dr. Alois Becker und sein Stellvertreter Dr. Hans Amendt führten seinen Gast durch die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Besonderes Interesse zeigte der Bischof für die Kurse für junge Migrantinnen und Migranten und für die beruflichen Qualifizierungskurse für Arbeitslose, da ihm diese Probleme als ehemaliger Ruhrbischof sehr vertraut sind. Seine besondere Aufmerksamkeit fanden auch die Deutschkurse, die viele ausländische Priestern und Ordensangehörige besuchen bevor sie im Bistum Münster und in anderen deutschen Diözesen eingesetzt oder studieren werden. Bischof Genn sagte, dass er froh sei, den Klausenhof, von dem er schon viel Positives gehört habe, jetzt auch richtig kennengelernt zu haben. Er würdigte die vielfältige Arbeit der Hauses und bestärkte die Verantwortlichen, trotz schwieriger Lage auf diesem Wege weiter zu machen. Mit einen "Auf Wiedersehen - ich meine das wörtlich" verabschiedete sich der sichtlich beeindruckte Bischof.
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Führender Kolonialismus-Experte hält Vortrag |
05.10.2010 |
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Er ist Deutschlands führender Experte für die ehemaligen deutschen Kolonien: Prof. Dr. Horst Gründer, Referent des nächsten SonntagMorgen-Vortrags am 10. Oktober um 10 Uhr in der Akademie Klausenhof Dingden. Sein Thema lautet „Deutsche Kolonisation – Zwischen deutschem Sonderweg und europäischer Globalisierung“.
Gründer war bis zu seiner Emeritierung 2004 Professor für Neuere und Neueste sowie Außereuropäische Geschichte an der Universität Münster. Er war Berater der ZDF-Serie „Das Weltreich der Deutschen“ (April 2010), hat das Begleitbuch zur ZDR-Serie „Deutsche Kolonien“(2005) sowie zahlreiche Bücher zu dem Thema verfasst, wie z.B. „Geschichte der deutschen Kolonien“ (UTB-Taschenbücher 2004). In dem (Dia-)Vortrag ordnet Prof. Gründer das zum Teil brutale Vorgehen der Deutschen etwa beim Herero-Nama Aufstand in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika in den Gesamtkomplex der europäischen Kolonialgeschichte ein und zieht eine Linie bis zum Genozid im Dritten Reich.
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Start mit Kunst |
29.09.2010 |
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Mitarbeitende des Service-Punkts Arbeit im Kreis Borken besichtigten eine Ausstellung, mit Arbeiten von Jugendlichen, die an dem Lehrgang "Aktivierungshilfen" im Klausenhof Rhede teilnehmen.
In dem Lehrgang werden junge Leute, die seit längerer Zeit ohne Lehrstelle sind, langsam aber intensiv wieder an das Arbeitsleben herangeführt. Ziel ist es, ihnen eine Orientierung zu geben, welche Ausbildung geeignet ist. Manche schaffen vom Lehrgang aus den direkten Einstieg in eine Ausbildung. Zum Start des Lehrgangs haben sich die Jugendlichen in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen mit ihrer persönlichen Situation beschäftigt. Die Produkte schauten sich nun die Mitarbeitenden der Service-Punkte Arbeit an. |
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Spende für Uganda |
08.09.2010 |
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Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker überreichte Father Dr. Edward Ssonko eine Spende von 2525,96 Euro. Das Geld stammt aus verschiedenen Sammlungen und Aktionen während der 50-Jahr-Feier des Klausenhofs.
Father Edward übernimmt regelmäßig seit 1991 die Sommervertretung in der Dingdener Pfarrei St. Pankratius. Seine verschiedenen Hilfsprojekte in seiner Heimat Uganda werden darum immer wieder von Dingdener Institutionen, Geimeinden und Bürgern unterstützt. Die Klausenhof-Spende will er vor allem für ein Schulprojekt einsetzten. |
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Morgens lernen (Foto: Kosmetikworkshop) - nachmittags Action: 22 Schülerinnen und Schüler besuchten die LernFerien in der Akademie Klausenhof.
Im Rahmen der Aktion LernFerien NRW verbrachten 22 Jugendliche eine spannende Woche in der Akademie Klausenhof. Morgens lernten sie verschiedene Berufsfelder kennen oder den Umgang mit bestimmten PC-Programmenund nachmittags standen verschiedene Aktionen auf dem Programm, wie etwa eine Kanutouroder ein Besuch im Hochseilgarten.
Die LernFerien Nordrhein-Westfalen finden seit 2008 statt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Finanziert werden die „LernFerien NRW - Berufsorientierung“ durch Fördermittel der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit sowie der Deutsche BP-Stiftung. Sie sind Teil der individuellen Förderung im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und werden durchgeführt von der Stiftung Partner für Schule NRW. |
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25 Jahre Meister der Metallwerkstatt |
26.08.2010 |
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Seit genau 25 Jahren arbeitet Wilfried Zigowski als Metallausbilder in der Akademie Klausenhof.
Ihm haben viele Männer – und auch so manche Frau – den Wiedereinstieg in den Beruf zu verdanken: Vor 25 Jahren arbeitet fing Wilfried Zigowski an, als der Klausenhof einen Meister für die Ausbildung von Betriebsschlossern suchte. Seither hat er rund 1000 Arbeitslosen oder Jugendlichen ohne Ausbildung zu einem Abschluss verholfen oder Hilfe bei der Berufsorientierung geleistet. Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker (Foto, li.) gratulierte dem 59-Jährigen. |
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Neue Azubis im Klausenhof |
19.08.2010 |
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Fünf junge Leute haben jetzt an den Standorten Dingden und Rhede der Akademie Klausenhof ihre Ausbildung begonnen.
Für Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker ist das Engagement in Sachen Nachwuchsförderung ein wichtiges Anliegen: „Wir wollen jungen Leuten eine Chance geben und bilden darum weit über Bedarf aus“ – wobei die Auszubildenden nach der Zeit im Klausenhof gute Chancen haben, übernommen zu werden. Dieses Interesse des Hauses drückt sich auch darin aus, dass der Klausenhof einen wichtigen Part bei der Ausbildungsinitiative 2010 im Kreis Wesel spielt. Viele verschiedene Ausbildungsberufe bietet die Akademie an: neben traditionellen Büroberufen und der Hauswirtschafterin sind dies die spezialisierten Berufe Informatik- und Veranstaltungskaufleute sowie Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste. Gegenüber den letzten Jahren sei die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber deutlich gesunken, so Personalleiter Ludger Uehsler, und in manchen Bereichen sogar schwierig, überhaupt Interessenten zu finden.
Von links: Kerstin Nelskamp (Bürokauffrau), Simon Verbücheln (Bürokaufmann), Karin Teklote (Hauswirtschafterin, Rhede), Christian Buchwald (Informatikkaufmann), Rebecca Arntzen (Veranstaltungskauffrau), Ludger Uehsler (Personalleiter)
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Leitungsteam auf Firmenbesuch |
06.08.2010 |
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Altana/Byk-Chemie (Foto) und das Bocholter-Borkener Volksblatt waren die Ziele der letzten Informationsbesuche des Leitungsteams der Akademie Klausenhof.
Mittlerweile ist es schon gute Tradition, dass das Leitungsteam des Klausenhofs in unregelmäßigen Abständen Firmen in der Region besucht. Damit wolle man vor allem einen Einblick in die aktuellen Situation der Wirtschaft vor Ort und Kontakt zu den Firmen gewinnen und vertiefen. Die letzten beiden Gastgeber waren der Weseler Chemie-Konzern Altana / Byk-Chemie sowie die Redaktion des Bocholter-Borkener Volksblatts(Foto re. – Blick in die Redaktion), wo Verleger Jörg Terheyden und Chefredakteur Volker Morgenbrod über die Arbeitsweise des Verlags informierten. |
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Geschäftsbereichsleiter Hans Nakath feiert Jubiläum |
05.08.2010 |
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Geschäftsbereichsleiter Hans Nakath konnte jetzt sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Die Geschäftsleitung und die leitenden Mitarbeitenden gratulierten (Foto).
Hans Nakath wurde zunächst bei Trainingsmaßnahmen für Arbeitslose in Gronau eingesetzt. Dann übernahm er den Qualifizierungslehrgang Personalwesen für arbeitslose Akademiker bis er als Assistent der Geschäftsleitung tätig wurde. Seit dem Jahr 2000 ist er Leiter des Geschäftsbereichs „Seminare und Tagungen“ und hier u.a. zuständig für berufsbegleitende Trainings und Firmenschulungen. Außerdem engagiert er sich seit vielen Jahren in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, insbesondere in Kooperation mit der Partnerorganisation des Klausenhofs in Polen, der Stiftung Europäische Begegnung (Schloss Krokowa). |
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Neues Buch stellt „Benachteiligte“ in den Vordergrund |
08.07.2010 |
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Dr. Rüdiger Gollnick (2. v.li). überreichte sein soeben erschienenes Buch (Titel: "Benachteiligt?!") an Dr. Alois Becker, Direktor der Akademie Klausenhof. In dem Buch werden ausführlich verschiedene Kurse des Klausenhofs und Teilnehmende als Beispiele vorgestellt. Mit auf dem Foto: die Fachbereichsleiter Reinhold Sandkamp (li.) und Eduard Hannen (re.).
Die Akademie Klausenhof ist bekannt dafür, dass sie sich seit Jahrzehnten besonders um die Bildung von Benachteiligten kümmert. „Benachteiligt?! – Zwischen Selbstverantwortung und Solidarität“ heißt ein Buch, das jetzt im Lit-Verlag Münster erschienen ist und das die Schulabschlusskurse für junge Migranten, die berufsvorbereitenden Lehrgänge und andere Lehrgänge als Beispiele analysiert. Dem Klausenhof ist in dem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet. Autor ist Dr. Rüdiger Gollnick, pensionierter Gymnasiallehrer und Erziehungswissenschaftler aus Rees, der bereits viele Bücher veröffentlich hat, etwa über Mobbing in der Schule, Scientology oder über Geschichte am Niederrhein. Das Buch bringt theoretische Überlegungen, verschiedene Konzepte, historische Entwicklungen mit aktuellen Lebensbeispielen zusammen, die in längeren Zitaten von Jugendlichen belegt werden. Thematisiert wird auch die Rolle der Eltern, die Chancen nicht wahrnehmen, sodass viele Jugendliche die Schule ohne Perspektive verlassen. Das Buch nimmt vor allem die Perspektiven der jungen Leute auf, zeigt deren Einstellung zum Leben und dokumentiert erfolgreiche Konzepte, wie sie etwa durch die Akademie Klausenhof eine neue Chance für ihr Leben bekommen können.
Rüdiger Gollnick: Benachteiligt?! – Zwischen Selbstverantwortung und Solidarität Fall-Analysen, Strategien und Befragungen aus dem schulischen und sozialen Bereich. Unter Mitarbeit von Tina Böcker, Karl-Heinz Dehn, Sabrina Schroeder und Katja Schwarz Schulpädagogische Interventionen, Bd.4, 320S., 24,90€, br, ISBN 978-3-643-10022-1 LIT Verlag Berlin – Münster – Wien – Zürich – London 2010
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Erfolgreiche Kaufleute |
14.07.2010 |
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20 Männer und Frauen haben die kaufmännische Prüfung im Rahmen ihrer beruflichen Rehabilitation bestanden. Darunter drei mit der Traumnote „Sehr gut“.
Mit einem gemeinsamen Abendessen wurden die frisch gebackenen Kaufleute verabschiedet. Sie haben diesen Lehrgang besucht, da sie aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf aufgeben mussten und nun im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation einen neuen erlernen mussten. Gerade für Erwachsene, die schon länger Zeit im Erwerbsleben stehen, ist es nicht einfach, einen komplett neuen Beruf zu erlernen. Viele kommen aus praktischen Berufen und mussten sich in kaufmännische Fächer und EDV einarbeiten. Um so bemerkenswerter sind die guten Prüfungsergebnisse: Drei von ihnen absolvierten die Prüfung für der Industrie- und Handelskammer sogar mit „sehr gut“. Meist sind es Rückenleiden, Allergien oder Unfälle, die zu einer solchen Neuorientierung zwingen. Im Klausenhof lernen die Betroffenen sich zwei Jahre lang intensiv für ihren neuen Beruf. Dabei spielt neben umfassender Unterstützung durch das Haus auch ein sechsmonatiges externes Praktikum eine wichtige Rolle. Dank ihrer zusätzlichen Kompetenz, die sie aus dem alten Beruf mitbringen, und der guten Bildungsarbeit im Klausenhof finden die meisten nach dem Lehrgang ein Stelle.
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50 Schulabschlüsse für junge Migrantinnen und Migranten |
06.08.2010 |
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 35 junge Migrantinnen und Migranten konnten in diesem Jahr in der Akademie Klausenhof Hauptschulabschluss, und 15 sogar einen Realschulabschluss.
Ein Drittel der Realschulabschluss-Absolventen konnte bereits einen Ausbildungsvertrag unterschrieben (als Bäckereifachverkäuferin, Reiseverkehrskaufmann, Gesundheits- und Krankenpflegerin oder als Elektroniker). Drei Jugendliche werden bis zum Ausbildungsstart 2011 jobben bzw. Jahrespraktika absolvieren. Einer hat derzeit eine mündliche Zusage für einen Ausbildungsstart im September 2010 als Veranstaltungstechniker in Krefeld. Drei weitere streben das Fachabitur an weiterführenden Schulen in Dortmund, Münster und Bingen an. Mehr als die Hälfte Absolventen mit Hauptschulabschluss hat sich erneut beim Klausenhof beworben, um nach der Sommerpause einen Kurs zum nachträglichen Erwerbs eines mittleren Schulabschlusses zu beginnen. |
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Borken: Unternehmen mit Weitblick ausgezeichnet |
01.07.2010 |
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Die Initiative „comeback50“, an der der Klausenhof maßgeblich beteiligt ist, hat auf dem 50plus-Tag im Kreishaus Borken „Unternehmen mit Weitblick“ ausgezeichnet.
Als „Unternehmen mit Weitblick“ wurden diejenigen Betriebe ausgesucht, die sich in besonderer Weise um Ältere kümmern, die Ältere einstellen oder im betrieblichen Alltag etwa durch Weiterbildung oder gezielte Gesundheitskonzepte fördern. Hauptpreisträgerin ist die Firma Heitkamp & Hülscher Gmbh & Co KG aus Stadtlohn, die als Preis die Produktion eines Werbespots gewonnen hat. Sie wird den Kreis Borken beim entsprechenden Bundeswettbewerb vertreten. Auf der Veranstaltung konnte Lutz Naudet, zuständiger Referent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den rund 200 Anwesenden verkünden, dass das Programm „Perspektive 50plus“, über das auch comeback50 gefördert wird, bis 2015 verlängert wird. Ziel sei es, so Naudet, dass solche Initiativen flächendeckend in ganz Deutschland arbeiten, bisher gebe es noch einige „weiße Flecken“. Comeback50 wird im Auftrag des Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken durchgeführt. Die Akademie Klausenhof Rhede ist für den Südkreis zuständig, das BBS Ahaus für den Nordkreis.
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Vortrag über Piusbrüder als Heft |
23.06.2010 |
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Der SonntagMorgen-Vortrag von Prof. Dr. Thomas Schüller "Der Papst und die Piusbrüder" ist als Heft erschienen.
Interessenten können es gegen Einsendung des Portos (1,45 Euro in Briefmarken) im Klausenhof anfordern. Das Heft ist die Nummer 7 in der Reihe "Vorträge". |
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Lebenskundlicher Unterricht |
16.06.2010 |
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Bundeswehrsoldaten aus Bonn beschäftigten sich einem Seminar im Rahmen ihres "Lebenskundlichen Unterrichts" mit ethischen Fragen.
32 Soldaten eines Sicherungszuges in Bonn (von der Harthöhe) fuhren zum Klausenhof, um sich mit dem Thema "Werte" zu beschäftigen. Zum Einsatz kam dabei ein vom Klausenhof erstellter "Methodenbaustein Wertemix", ein Koffer mit methodischem Material zu dem Thema, der mittlerweile auch von anderen Einrichtungen genutzt wird. Die Soldaten entwickelten in Teamarbeit eine Rangordnung ihnen wichtiger Werte, die die aus insgesamt 15 verschiedenen Begriffen auswählten. Sechs Veranstaltungen dieser Art stehen allein in diesem Jahr in der Akademie Klausenhof auf dem Plan. Sie kommen durch eine Zusammenarbeit mit dem katholischen Militärbischofsamt in Bonn und der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Sozialer Bildungswerke (aksb) zustande. |
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Rebellen in Norwegen |
02.06.2010 |
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Die Teilnehmenden des Klausenhof-Projekt "RebeL" (Reading between the Lines) trafen sich jetzt in Oslo. Mit dabei: zwei junge Migrantinnen (Hatice Oguz und Necla Izgi, v.li.), die im Klausenhof einen Schulabschlusskurse besuchen, und Klausenhof-Bibliothekarin Hildegard Schuster (Mitte).
Ziel des EU-Projekts (Grundtvig-Lernpartnerschaft) ist es, mit Büchern eine Integration von Migranten und anderen Gruppenzu erleichtern. Die Projektpartner sind Bibliotheken aus sieben europäischen Ländern, die ihre Erfahrungen mit diesem Thema vorstellen und gemeinsame Methoden, wie zum Beispiel Buchklubs oder ein europäisches Bücherbrett, erörtern. Bei jedem Treffen, wie jetzt in Oslo, sind auch immer Migranten aus den verschiedenen Ländern dabei.
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Katholische Erwachsenenbildung Saar auf Informationsbesuch |
28.05.2010 |
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Der Klausenhof ist ein beliebtes Ziel – so informierte sich jetzt beispielsweise der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft katholische Erwachsenenbildung (KEB) Saarland über die Arbeit der Akademie.
Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker stellte persönlich die Bildungsarbeit des Klausenhofs vor, und an den nächsten beiden Tagen besuchte die 14-köpfige Gruppe mit der Vorsitzenden der KEB Saar Gertrud Fickinger Münster und Xanten. In Münster standen Gespräche mit dem stellvertretenden Leiter des Franz-Hitze-Hauses, Dr. Klaus Hampel, und mit dem Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Domvikar Sühling über die katholische Erwachsenenbildung auf dem Programm. Der Besuch diente dem fachlichen Austausch, da der Klausenhof selbst als katholische Einrichtung in der entsprechenden Landesarbeitsgemeinschaft NRW sowie auch auf Bundesebene engagiert ist. |
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Gerd Wiesmann ist Botschafter "50plus" |
28.04.2010 |
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Gerd Wiesmann, ehemals Landrat des Kreises Borken und nun im Ruhestand, ist Botschafter „50plus“ für die Klausenhof-Initiative „comeback50“, die jetzt zum Wettbewerb „Unternehmen mit Weitblick“ aufgerufen hat.
Gerd Wiesmann, geboren 1943 in Bocholt, war seit 1969 ununterbrochen Mitglied des Borkener Kreistages und seit der Kommunalwahl 1999 bis Oktober 2009 hauptamtlicher Landrat des Kreises Borken. Als Botschafter 50plus wird er nun für die Initiative „comeback50“ werben, bei der im Auftrag des Service-Punkt Arbeit im Kreis Borken ältere Arbeitslose gefördert und in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Die Akademie Klausenhof Rhede ist dabei für den Südkreis zuständig und die Berufsbildungsstätte Westmünsterland für den Nordkreis. Die Initiative hat jetzt einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Unternehmen gesucht werden, die sich in besonderer Weise für Ältere einsetzen. Weitere Informationen: siehe Homepage von comeback50. |
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Papst und Piusbrüder im Konflikt |
14.05.2010 |
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Professor Thomas Schüller referiert beim SonntagMorgen im Klausenhof über die umstrittene Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Brüder.
Mit seiner Entscheidung, die Exkommunikation einiger Piusbrüder aufzuheben, sorgte Papst Benedikt Anfang des vergangenen Jahres für heftige Auseinandersetzungen. Mit diesem Akt der Begnadigung ging das katholische Kirchenoberhaupt auf die Glaubensgemeinschaft der Piusbruderschaft zu, die auch nach diesem Entgegenkommen weiterhin das Zweite Vatikanische Konzil öffentlich ablehnt. Aufgrund ihrer negativen Äußerungen zum ökumenischen Kirchentag sind die Piusbrüder auch jetzt wieder stark in die Kritik geraten. Wie diese Glaubensgemeinschaft kirchenrechtlich einzuordnen ist, auf wen sie zurück geht und wie es um ihre Zukunft bestellt ist, erläuterte Professor Dr. Thomas Schüller beim SonntagMorgen in der Akademie Klausenhof.
„Die Piusbruderschaft war nie mehr als eine fromme Vereinigung. Kirchenrechtlich besitzt sie keine eigene Rechtspersönlichkeit“, so der Experte. Damit handelte der bereits verstorbene französische Erzbischof Marcel Lefebvre, der die Glaubensgemeinschaft 1969 gründete, von Beginn an widerrechtlich, wenn er zunächst Priester und später auch Bischöfe weihte, unter anderen den inzwischen rechtswirksam verurteilten Holocaust-Leugner Williamson. „Lefebvre hat damals mit vollem Vorsatz gegen den Papst gehandelt“, betont der Universitätsprofessor aus Münster. Lefebvre und seine Mitbrüder wurden exkommuniziert und durften damit keine Sakramente mehr empfangen.
Unter der Bedingung, die Konzilien anzuerkennen und Reue zu zeigen, entschloss sich Papst Benedikt schließlich dazu, diese sogenannte „Beugestrafe“ aufzuheben. Weiterhin verboten bleibt es den Piusbrüdern, selbst Sakramente zu spenden. „Um als Ordensgemeinschaft gelten zu können, müssten sie erst das katholische Kirchenrecht anerkennen“, sagt Professor Schüller. Denkbar wäre jedoch auch eine Art teilkirchenrechtliche Struktur, mit der die Piusbrüder nicht direkt dem jeweiligen Bistum unterstellt wären. „Das gibt es zum Beispiel in den USA. Voraussetzung ist dazu ein Sondererlass des Papstes.“
Wie es mit der Piusbruderschaft, zu der weltweit rund eine halbe Million Gläubige zählen, weitergeht, ist völlig offen. „Über Verhandlungen zwischen den Piusbrüdern und dem Vatikan ist bisher wenig bekannt.“ |
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Kreis Borken: Auf gute Zusammenarbeit! |
19.04.2010 |
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Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (v.li.) vom Kreis Borken haben die Akademie Klausenhof Rhede besucht und sich vor Ort über die Bildungsarbeit des Hauses informiert.
Eng sind die Beziehungen des Klausenhof mit dem Kreis Borken: 1959 lag der Klausenhof Dingden vor der Gemeindereform noch im Kreis Borken, und seit der Übernahme des Hauses in Rhede 1983 hatte der Klausenhof wieder ein festes Standbein im dem münsterländischen Kreis. Der neue Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster machten sich nun ein Bild von der Arbeit der Akademie Klausenhof in Rhede.
In den letzten Jahren hat der Klausenhof in Rhede seine Bildungsarbeit für den Kreis stark ausgeweitet. So ist das Haus mittlerweile ein Zentrum für die Förderung von Jugendlichen in der Region: Derzeit besuchen 70 junge Leute eine gezielte Förderung oder einen Ausbildungslehrgang im Klausenhof Rhede. Meist sind dies Jugendliche, die auf dem normalen Ausbildungsmarkt keine Chance hätten. Zu dem Angeboten gehören berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, außerbetriebliche Ausbildung, Aktivierungshilfen, Jugendintegrationskurse und Schulabschlusskurse für junge Migranten. Hinzu kommen neuerdings auch Beratungen für arbeitslose Erwachsene und die Initiative „comeback50“, bei der in Zusammenarbeit mit dem Service-Punkt Arbeit des Kreises ältere Arbeitslose gefördert und vermittelt werden. Außerdem besuchten viele Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Borken Berufsorientierungskurse im Klausenhof Rhede, die z.T. auch von der Bürgerstiftung Westmünsterland gefördert werden. Hinzu kommen Computertests für Mitarbeitende der Kreisverwaltung Borken (Europäischer Computerführerschein). In den letzten zwei Jahren haben ca. 1600 Teilnehmende aus dem Kreis Borken die verschiedenen kurzfristigen Angebote des Klausenhof genutzt.
Der Klausenhof ist auch eine wichtiger Arbeitgeber für den Kreis. So wohnen 97 der rund 220 Mitarbeitenden beider Standorte im Kreis Borken. In Rhede selbst sind 61 Männer und Frauen tätig, davon 34 im pädagogischen Bereich.
Begrüßt wurden die beiden Gäste von Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker und seinem für Rhede zuständigen Leitungsteam. Zum Abschluss des Rundgangs mit Besuchen der verschiednen Werkstätten und Lehrräume servierten Jugendliche der berufsvorbereitenden Lehrgänge Kaffee und Kuchen. Dr. Kai Zwicker zeigte sich sehr interessiert an der vielfältigen Arbeit des Klausenhofs, lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Klausenhof und forderte das Haus auf, seine Kompetenzen für die Entwicklung der Region weiter zur Verfügung zu stellen. „Wir sind sehr dankbar über das gute Verhältnis zum Kreis Borken“, bestätigte Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker. „Uns ist es wichtig, unsere Partner durch möglichst gute und qualitätvolle Arbeit zu überzeugen und zu erhalten.“
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Katalog Arbeit und Beruf erschienen |
26.03.2010 |
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Der neue Katalog mit allen Angeboten im Bereich "Arbeit und Beruf" ist jetzt erschienen. Er enthält alle kurzfristen Trainings und Seminare im Zeitraum März 2010 bis März 2011. Download.
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Aktivierungshilfe |
26.03.2010 |
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Im Auftrag des Service-Punkt ARBEIT des Kreises Borken sollen bei den neuen "Aktivierungshilfen für Jüngere U25" junge Leute bis 25 Jahre ohne Ausbildung und Arbeit im Klausenhof Rhede eine Perspektive bekommen.
Die erste Hürde ist, die potenziellen Teilnehmenden überhaupt dazu zu bewegen, in den Klausenhof zu kommen und diese sechsmonatige Maßnahme für sich zu nutzen. Viele lebten ohne jede Beschäftigung einfach zuhause oder sogar auf der Straße. Im Lehrgang, bei dem der Einstieg laufend erfolgen kann, lernen die Jugendlichen erst die "Basics" wie Pünktlichkeit, Arbeitsmotivation oder Teamfähigkeit. Hinzu kommen dann erste Praxisübungen in den verschiedenen Werkstätten und Schulungsbereichen der Akademie Klausenhof Rhede. Für jeden erarbeiten wir eng mit den Fallmanagerinnen und Fallmanagern des Service-Punkt ARBEIT des Kreises einen individuellen Förder- und Qualifizierungsplan. Einen wichtigen Platz in dem Konzept nimmt das betriebliche Praktikum ein.
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Sonderprogramm: zweitbeste Gärtnerin |
23.03.2010 |
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Jeanette Brennecke, Auszubildende im Rahmen des "Sonderprogramms Ausbildung" des Klausenhofs, hat die zweitbeste Abschlussprüfung im Kammerbezirk erreicht.
Jeanette Brennecke hat eine außerbetriebliche Ausbildung im Klausenhof Rhede im Rahmen des "Sonderprogramms Ausbildung 2000" absolviert hat. Das Programm wurde vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfonds gefördert und hat das Ziel, nicht versorgten Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen. Drei Jahre dauerte nun die Ausbildung im Klausenhof. Jetzt hat die junge Gärtnerin aus Rhede beste Voraussetzungen, bald eine erste Stelle zu finden. |
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Ausbildungsinitiative im Kreis Wesel |
05.03.2010 |
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Die Akademie Klausenhof ist Partner in einer Ausbildungsinitiative im Kreis Wesel, mit der Jugendliche per Radio und das Internet über Ausbildungsmöglichkeiten informiert werden sollen.
Ausgangspunkt der Initiative war das Klausenhofprojekt „Lernender Niederrhein“. Daraus entwickelte sich eine Kooperation mit wichtigen Akteuren im Kreis Wesel, wie etwa dem Kreis, den Kammern, Bildungsträgern, der Arge und der Arbeitsagentur. Wichtiger Partner ist Radio Kreis Wesel, der Berichte und Diskussionsrunden rund um das Thema Ausbildung ausstrahlt. Jetzt wurde auch eine Homepage freigeschaltet, die dank der Unterstützung von Altana entwickelt werden konnte. Die Initiative soll neun Monate dauern. Am 11. März steht ein großer „Ausbildungstag“ auf dem Programm von Radio KW. Auf dem Foto: Sven Kremser (Altana, li.) und Kristof Wachsmuth (Radio KW). Homepage: www.ausbildungsinitiative2010.de
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Comeback50: Frühjahrsempfang in Rhede |
22.02.2010 |
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Die Initiative „Comeback50“, die sich im Kreis Broken um ältere Arbeitslose kümmert, hat zu einem Frühjahrsempfang in den Klausenhof Rhede eingeladen. Das Comeback50-Team vom Klausenhof, das für den Südkreis zuständig ist, stellte das Programm für 2010 vor.
Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Teilnehmenden in der Cafeteria in der Akademie Klausenhof Rhede über die vielfältigen Angebote der Initiative informieren: Von Gesundheitskursen bis zum Persönlichkeitstraining für Frauen. Alle Workshops sind in einer neuen Broschüre aufgelistet. Ziel der Initiative Comeback50 ist es, durch individuelle Beratung, Trainings und Vermittlungshilfen ältere Arbeitslose im Kreis Borken wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Sie Homepage. |
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Europäisches Lernspiel freigeschaltet |
19.02.2010 |
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Das Computer-Lernspiel "EnerCities", das der Klausenhof im Rahmen eines EU-Projekts mitentwickelt hat, wurde jetzt offiziell freigeschaltet. Bei dem Spiel soll eine möglichst energieeffiziente und umweltfreundliche Stadt aufgebaut werden.
Computerspiele sind überall in Europa sehr beliebt und die Themen Klimaschutz und umwelt-/energiebewusstes Handel eine der wohl derzeit wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen. Beides zu kombinieren ist die Idee des dreijährigen EU-Projektes „EnerCities’“, das jetzt auf der Lerntec in Karlsruhe das Online-Lernspiel für den Bildungseinsatz offiziell freigeschaltet hat. Die Akademie Klausenhof hat als deutscher Projektpartner an der Entwicklung des Lernspieles („serious game“) mitgewirkt. Hauptzielgruppe der spiel-basierten Lernplattform sind Jugendliche und junge Erwachsene, die im Rahmen des Spiels eine eigene virtuelle Stadt errichten, die möglichst umweltgerecht und energieeffizient zu gestalten ist. Zentrale Lernfelder sind dabei u. a. Energieverbrauch, Energiesparen, Erneuerbare Energien, Energie und Umwelt. Neben den allgemeinen Informationen zum Spiel bietet ein umfangreicher „Werkzeugkasten“ die Möglichkeit, vertiefende Informationen zu den einzelnen Themenbereichen zu erhalten. Die Plattform ist über www.enercities.eu und über Facebook zu erreichen und liegt in sechs Sprachen vor. Schon nach wenigen Tagen sind bereits mehr als 10.000 Zugriffe auf die Lernplattform zu verzeichnen. Gemeinsam mit den Partnern in den Niederlanden, Großbritannien, Spanien, Griechenland und Slowenien steht nun die europaweite Verbreitung des Spieles auf der Agenda. Neben regionalen Veranstaltungen sind auf europäischer Ebene virtuelle Spielrunden geplant, für die sich die bestplatzierten Gruppen/Klassen aus den jeweiligen Ländern qualifizieren. Dem Sieger winkt der „Europameister-Titel“.
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Umschüler schaffen Prüfung |
10.02.2010 |
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Wer durch einen Unfall oder eine Krankheit nicht mehr in der Lage ist, den alten Beruf auszuüben, kann in der Akademie Klausenhof einen neunen kaufmännischen Berufsabschluss erwerben. Geschafft haben das nun 21 Umschüler, die nach zweijährigen Ausbildung die Prüfung in den Berufsbildern Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Bürokaufmann und Kaufmann/-frau für Bürokommunikation absolviert haben (Foto: Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe durch Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker).
Durch den neu erworbenen Berufsabschluss und verbessern sich die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt enorm. Die Teilnehmer werden neben dem theoretischen Fachunterricht praxisnah auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereitet. „Bis zu 80 Prozent aller Rehabilitanden“, so Bernhard Zimmermann, neuer Fachbereichsleiter des Berufsförderungswerk der Akademie Klausenhof, „verbleiben nach einer Rehabilitation im Berufsleben“. Am 12. Juli 2010 starten wieder neue Kurse in den Bereichen Bürokaufmann/-frau, Bürokommunikation, Kaufleute im Gesundheitswesen, für Spedition und Logistikdienstleistung und im Groß- und Außenhandel.
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Spende für das "Offene Ohr" Rhede |
15.01.2010 |
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Über einen Scheck von 1281 Euro konnte sich das „Offene Ohr“ der Caritas in Rhede freuen. Das Geld stammt von den Erlösen der Klausenhof-Weihnachtstombola.
Teamleiterin Hedwig Beckmann freute sich sehr über die Summe: „Dann haben wir ja wieder Möglichkeiten“. Das Offene Ohr ist Anlaufstation für Menschen in schwierigen Situationen. Das Geld werde an alle weitergegeben, die in akuter wirtschaftlicher Not sind, sagte Beckmann. Den Scheck überreichten Matthias Bussen (li.) und Thomas Königkamp von der Mitarbeitervertretung, die die Tombola jedes Jahr auf der Weihnachtsfeier organisiert. Verlost werden die Geschenke, die der Klausenhof im Laufe des Jahres erhält. Mit den Erlös sollen vor allem Initiativen vor Ort unterstützt werden. 400 Euro erhielt außerdem die Pfarrgemeinde St. Gudula in Rhede für die Renovierung der Kirche. |
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Heft über Schlacht im Teutoburger Wald erschienen |
01.02.2010 |
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Wo fand die „Schlacht im Teutoburger Wald“ wirklich statt? Der Vortrag von Prof. Rainer Wiegels am 7. Juni 2009 im Rahmen der Reihe SonntagMorgen ist jetzt als Heft erschienen.
„Der Ort der ‚Schlacht im Teutoburger Wald’“ lautet die Publikation, die als „Vorträge Heft 6“ von der Akademie Klausenhof herausgegeben wurde. Das farbig illustrierte Heft gibt einen umfassenden Überblick über die Diskussionen und Phantasien im Laufe der Jahrhunderte, wo eigentlich die legendäre Varus-Schlacht stattgefunden haben könnte. Zur 50-Jahrfeier hat der Klausenhof außerdem noch die Hefte „Der Laie nach dem II. Vatikanum“ (Hans Joachim Meyer) und „Die dritte Welternährungskrise (Walter Schug) publiziert. Die Hefte können bei der Akademie Klausenhof, Klausenhofsstr. 100, 46499 Hamminkeln versandt werden. Bitte eine Briefmarke (1,45 Euro) beilegen. |
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Sternsinger zu Besuch |
07.01.2010 |
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Die Sternsinger der Dingdener Gemeinde St. Pankratius waren zu Gast in der Akademie Klausenhof und haben für Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt.
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Aachen. Seit 1959 organisiert es in Deutschland die „Aktion Dreikönigssingen“, seit 1961 zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Rund 500.000 „Sternsinger“ in Deutschland sammeln so jährlich rund 69 Mio Euro, die für mehr als 3.000 Kinder-Hilfsprojekte eingesetzt werden.
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Weihnachtsbasar |
14.12.2009 |
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22 Aussteller 3000 Besucher: Der Weihnachtsbasar in der Akademie Klausenhof war - wieder einmal - ein voller Erfolg.
Dazu trägt vor allem das besondere Konzept bei: Eine-Welt-Initiativen verkaufen ihre Waren, die Einnahmen kommen den Projekten zu Gute und die Kunden können besondere Weihnachtsgeschenke einkaufen. Ein Höhepunkt des zweitägigen Basars, bei dem auch zwei Projekte aus den Niederlanden ihre Stände aufbauten, war der Auftritt des Chors "Pro Campesinos". |
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50plus-Oscar verliehen |
02.12.2009 |
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Landrat Dr. Ansgar Müller (Kreis Wesel) zeichnete auf dem 50plus-Tag in der Akademie Klausenhof drei „Unternehmer mit Weitblick“ aus.
Die von dem Künstler Wolf-Dieter Groth (Hamminkeln) geschaffene Statue erhielten das Erholungszentrum Grav-Insel Wesel, die MSA Hochbau Wesel und das Rudolf-Schloer-Stift Moers für ihr besonderes Engagement für Ältere. Die Akademie Klausenhof leitet gemeinsam mit dem IMBSE die Initiative INISS, die sich am Rahmen des Bundespaktes Perspektive 50plus um die Integration älterer Arbeitsloser kümmert. Auf dem Foto (v.li.): Frank Seibt (Geschäftsführer Erholungszentrum Grav-Insel - Preisträger), Wolfgang Dyck (Rudolf-Schloer-Stift Moers - Preisträger), Dr. Ansgar Müller, Ulrich Altmann (Geschäftsführer MSA Hochbau, Wesel - Preisträger).
Landrat Dr. Ansgar Müller, ARGE-Geschäftsführerin Ellen Burhans und Arbeitsagentur-Vorsitzender Dr. Peter Glück beschworen auf der Veranstaltung gleichermaßen die Unternehmer, etwas für Ältere zu tun, sie im Betrieb zu halten oder ältere Arbeitslose einzustellen. Der Anteil der über 55-Jährigen werde im Kreis Wesel von derzeit 16 Prozent in den nächsten zehn Jahren auf 22 Prozent steigen. „Wir brauchen die Älteren, weil zu wenig Jüngere nachkommen“, sagte Glück auf der Veranstaltung vor rund 120 Zuhörern in der Cafeteria der Akademie Klausenhof. INISS als Teil der bundesweiten Aktion Perspektive 50plus steuert seit rund vier Jahren einen wichtigen Anteil zur Integration von Älteren in den Arbeitsmarkt im Kreis Wesel bei. So wurden seit Anfang 2008 genau 439 Personen über das Projekt in eine sozialversichungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Zuständig für INISS ist die ARGE Wesel, für die Umsetzung sorgen das Institut für Maßnahmen zur Förderung der beruflichen und sozialen Eingliederung (IMBSE) Moers sowie die Akademie Klausenhof in Zusammenarbeit mit der Caritas und der Arbeiterwohlfahrt. Einen europäischen Klang erhielt der 50plus Tag durch die Teilnahme einer Delegation aus der County of Durham, der Partnerregion des Kreises Wesel in England. Der dortige Wirtschaftsförderer Graham Wood betonte, dass vor allem das Konzept von INISS, jeden individuell und in enger Zusammenarbeit mit anderen Partnern zu unterstützen, für Durham ein sinnvoller Ansatz sei. Der neue „50plus-Oscar“ stammt aus der Hand des Weseler Künstlers Wolf-Dieter Groth, der mit seinen „Engelbildern“ über die Grenzen des Kreises bekannt ist. Groth wurde in Hamburg geboren und hat sein Atelier derzeit in Hamminkeln.
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Minister Laschet eröffnet Moschee-Projekt |
16.11.2009 |
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Armin Laschet, NRW-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration hat in der Duisburger DITIB-Merkez-Moschee das Projekt "Kolay Gelsin" eröffnet. In dem Projekt im Rahmen des Bundsprogramms XENOS, das die Akademie Klausenhof gemeinsam mit dem imap-Institut durchführt, werden in den nächsten drei Jahren in rund 70 Moscheen türkische Jugendliche und deren Eltern auf Möglichkeiten der Ausbildung hingewiesen. Auf dem Foto (v.li.): Klausenhofdirektor Dr. Becker, Minister Laschet und Bülent Arslan (imap).
Die Akademie Klausenhof und das Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung imap (Leverkusen) bieten gemeinsam mit örtlichen Moscheevereinen jeweils freitags nach dem Freitagsgebet einen Informationsnachmittag rund um das Thema Ausbildung an. Jugendliche und ihre Eltern sollen so gezielt auf die verschiedenen Berufsbilder und Ausbildungswege hingewiesen werden. Mit von der Partie sind auch die jeweiligen Agenturen für Arbeit und die Kammern. Drei Jahre lang werden nun in ganz Nordrhein-Westfalen in rund 70 Moscheen solche Veranstaltungen stattfinden. Der nächste Ausbildungstag nach der Eröffnung steht für den 11. Dezember in der Moschee in Wesel auf dem Programm. Das Projekt ist Teil der Bundesinitiative "XENOS - Integration und Vielfalt" und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds finanziell gefördert.
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Mehr Geld für die Weiterbildung! |
29.10.2009 |
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Wenn die SPD die Landtagwahl gewinnt und wieder an die Regierung kommt, dann soll es wieder mehr Geld für die Weiterbildung geben. Dies versprach der SPD-Bildungsexperte Wolfgang Große Brömer MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Weiterbildung im NRW-Landtag. Dies sagte Große Brömer auf der Mitgliederversammlung des Arbeitskreis der Bildungsstätten und Akademien (Heimvolkshochschulen) in Nordrhein-Westfalen e. V. (aba) in der Akademie Klausenhof / Hamminkeln. Foto: Große Brömer, aba-Vorsitzender Dr. Kurt Kreiten und Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker (v. re.)
Seit 2002 ist die Förderung der Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz in NRW um mehr als 25 Prozent gesunken. Um diesen Trend für eine so wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu stoppen, wolle die SPD mehr Geld ausgeben. Nach seiner Auffassung sei es wichtig, die bewährte Trägerstruktur der öffentlich verantworteten Weiterbildung zu erhalten und zu stärken. Positiven Schwung für die Weiterbildung erhofft sich der aba durch "Weiterbildungsoffensive 09" statt. Die Aktionswoche vom 16. bis 22. November 2009 steht unter dem Motto "klein anfangen groß rauskommen". Die Kampagne zielt auf die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung ab und will die Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntern, Kontakt zu den lokal und regional arbeitenden Weiterbildungseinrichtungen aufzunehmen, sich über deren Angebote zu informieren und sich dort beraten zu lassen. Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem neue alte Vorstand in seinem Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Dr. Kurt Kreiten (Kleve/Wasserburg Rindern), weitere Mitglieder sind: Dr. Daniela Elbers (Haus Haard, Ev. Heimvolkshochschule), Michael Gennert, (Die Hegge Christliches Bildungswerk e.V.) und Michael Wolf (Bildungsstätte Einschlingen) sowie als Geschäftsführer Jürgen Clausius (Karl-Arnold-Stiftung).
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„RebeL“ heißt das neue Europa-Projekt der Akademie Klausenhof, das jetzt mit einem ersten Treffen auf Gozo/Malta an den Start ging. Koordiniert von Klausenhof-Bibliothekarin Hildegard Schuster (Foto, li.) tauschen in dieser Lernpartnerschaft Bibliotheken aus Litauen, Lettland, Italien, Deutschland, Norwegen, Malta und der Türkei Erfahrungen im Umgang mit jungen Migranten als Leser in Bibliotheken aus.
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Comeback50-Team |
08.10.2009 |
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Das neue Team Comeback50 in Rhede hat seine Arbeit aufgenommen und verbucht erste Ergebnisse: die Integration von älteren Arbeitslosen im Kreis Borken. Die Initiative läuft im Rahmen des Bundespakts "Perspektive 50plus", Kooperationspartner sind das BBS in Ahaus und der Service-Punkt Arbeit Kreis Borken.
Comeback50 ist an zwei Standorten vertreten: In der Akademie Klausenhof für den Südkreis und in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) Ahaus für den Nordkreis. Wie bei dem entsprechenden Pakt "INISS" im Kreis Wesel sollen Ältere in den Arbeitsmarkt vermittelt werden - gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. |
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Wendepunkt im Leben |
15.09.2009 |
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Rund 600 Ehemalige sind zu den verschiedenen Wiedersehentreffen in den Klausenhof gekommen, zu denen die Akademie eingeladen hat - wie etwa ehemalige Kursteilnehmende aus den Schulabschlusskursen für junge Migranten (Foto). Fast alle berichten gleichermaßen, dass der Aufenthalt im Klausenhof der Wendepunkt im Leben war und den Weg in einen erfolgreichen Beruf ebnete. Gekommen waren Teilnehmende aus allen wichtigen Lehrgängen auch aus der Anfangszeit, wie etwa Entwicklungshelfer, Bildungsreferenten der katholischen Landjugend oder Umschüler aus der beruflichen Rehabilitation.
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Sonne über dem Klausenhof |
24.08.2009 |
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Viele Besucher, viel Sonnenschein, viel Unterhaltung und Information, ein voller Erfolg war der Tag der offenen Tür, mit dem die Akademie Klausenhof nach dem offiziellen Festakt im Juli ihren 50. Geburtstag feierte. Als Publikumsmagnet erwies sich das Bühnenprogramm u. a. mit den Pro Campesinos, dem Akkordeonorchester Oberhausen und dem Dingdener Heimatverein auf der Wiese des Innenhofes im Klausenhof. Die meisten nutzen auch die Gelegenheit, sich über die Bildungsarbeit der Akademie Klausenhof zu informieren.
Extra aus Polen kam eine Gruppe vom Schloss Krokowa (Foto) bei Danzig angereist, um mit einem Stand ihr Haus zu präsentieren, das seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft zum Klausenhof pflegt. Die Feuerwehr Hamminkeln rückte unter lautem Sirenengeheul für eine Rettungsübung an, und viel Interesse fand auch eine Ausstellung mit Kunstwerken von Mitarbeitenden der Akademie. Der Hilfsvereins „Tilapia“ verkaufte selbstgemachte Marmelade, Decken und weitere schöne Dinge für einen guten Zweck, im Zelt nebenan die Lehrküche des Klausenhof ein eigenes Kochbuch. Begehrt waren auch die Sonnenblumen im Topf, die viele gegen eine Spende für ein Hilfsprojekt in Afrika mitnahmen. Wäscheleinen mit sämtlichen Titelseiten (rund 140) der hauseigenen Zeitung Aktuell durchzogen die Flure. Unterhaltung für Kinder, Führungen, Filmpräsentationen, Essen und Trinken sowie eine multikulturelle Vesper rundeten den Tag ab. |
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Sieben neue Azubis |
07.08.2009 |
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Jungen Leuten eine Chance zu geben, das gehört nicht nur zum Angebotsspektrum der Akademie Klausenhof. Rund 15 Stellen für Auszubildende bietet die Akademie an – jetzt haben wieder sieben junge Leute ihre Ausbildung in Verwaltungsberufen sowie als Informatikkaufmann, Fachangestellter für Medien und Informationsdienste sowie als Hauswirtschafterin im Klausenhof begonnen.
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23. August: Tag der offenen Tür in Dingden |
13.08.2009 |
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Einen Tag der offenen Tür mit Unterhaltung und Informationen für Jung und Alt, das bietet die Akademie Klausenhof am 23. August an. Zu ihrem 50-jährigen Bestehen lädt die Weiterbildungseinrichtung in Dingden alle Freunde, Partner und Interessierte ab 11 Uhr ein, das Haus und seine Arbeit kennen zu lernen und einen unterhaltsamen Tag zu verbringen. Download Programm
Um 8:45 Uhr ist wie an jedem Sonnag die Hl. Messe in der Bruder-Klaus-Kapelle, anschließend wird ein umfangreiches Programm geboten: Um 11 Uhr spielt das Akkordeon-Orchester Oberhausen, um 14 und 15 Uhr tritt der Jugendchor „Pro Campesinos“ auf. Hinzu kommen Musik und Spezialitäten aus der Kaschubei (Polen), Auftritte der Trachten-Tanzgruppe des Heimatvereins Dingden, Informationen über die Bildungsarbeit der Akademie Klausenhof, Spiele für Kinder, Essen und Getränke sowie um 16.30 Uhr eine internationale Vesper in der Bruder-Klaus-Kapelle. Stipendiaten der Derik-Baegert-Gesellschaft und Mitarbeitende der Akademie Klausenhof stellen ihre Kunst aus. Die Polizei Hamminkeln codiert Fahrräder, die Feuerwehr Hamminkeln/Dingden macht Brandschutzübungen und Kriminalpolizei Wesel gibt Tipps ins Sachen Sicherheit. Vertreten sind auch Agentur für Arbeit Wesel (Berufsberatung), der Hilfsverein „Tilapia“ und „Radio-Aktiv“, ein Mitmachradio für Kinder und Jugendliche. Der Reinerlös des Tages wird Father Edward Ssonko als Spende für sein Schulprojekt in Kampala/ Uganda übergeben.
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50 Jahre Klausenhof |
02.07.2009 |
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Gute Stimmung, viele Gäste, warmes Wetter - rundum geglückt war die 50-Jahr-Feier der Akademie Klausenhof. Festrednerin Ministerin Barbara Sommer (Foto mit Klausenhofdirektor Dr. Becker) hob die Bedeutung der Weiterbildung für die Gesellschaft und für die Menschen hervor und der Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck die Bedeutung des Ethos für die Bildung und Professionaliserung in der Arbeitswelt.
„Ihre Aufgabe ist unverzichtbar!“ Zum 50-jährigen Jubiläum der Akademie Klausenhof brachte die NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, Barbara Sommer, viele lobende und anerkennende Worte mit. Rund 200 Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft waren in die Akademie gekommen, um das Jubiläum des Hauses, das 1959 von Kardinal Frings eingeweiht wurde, mit zu feiern. „Die Weiterbildung ist kein Appendix der Schule“, sagte Ministerin Sommer, „sondern eine Weiterführung der Schule“. Der Klausenhof nehme daher eine hohe Verantwortung wahr, die sich in seiner katholischen, werteorientierten Ausrichtung zeige: „Die Menschen wollen Werte, sie leben und weitertragen.“ Damit bezog sie sich direkt auf Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Münster), der betonte, dass Kirche einen Sozialauftrag für alle habe und so auch daran mitwirkt, dass Arbeit professionell werde. Diese Ausrichtung auf die Professionalität sei das Ethos der Arbeit, ein Ethos, der auch den Grundlagen des Glaubens darstellt. Der Klausenhof mit seiner Weiterbildung und katholischen Ausrichtung habe den Auftrag, dass „die Arbeit der Würde des Menschen zuträglich ist. Jede Bildungsarbeit will einen Beitrag leisten, der den Menschen dient und gleichzeitig auch Gott“. Die Akademie Klausenhof wurde von der katholischen Landjugend als zentrale Bildungsstätte gegründet. Ein Film, präsentiert auf der Festveranstaltung, verdeutlichte diese historischen Wurzeln, stellte aber auch das Besondere des Hauses heraus, seine internationale Ausrichtung und Bekanntheit, seine intensive pädagogische Arbeit, seine Ausrichtung auf die Bildungsarbeit mit allen, die eine besondere Unterstützung benötigen. Als ein freier Träger hat sich der Klausenhof in den 50 Jahren gut behaupten können. Er ist zu einem wichtigen Arbeitgeber und Impulsgeber in der Region geworden, wie Landrat Dr. Ansgar Müller in einer Diskussionsrunde betonte. Problematisch sei aber, so der Bundesgeschäftsführer der katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, Markus Tolksdorf, dass kontinuierliche Bildungsarbeit schwieriger werde, da die Regelförderung zugunsten einer Projektförderung derzeit reduziert werde. Als größte Sorge für die Zukunft bezeichnete der Direktor der Akademie, Dr. Alois Becker, dass das Internat – die Akademie Klausenhof verfügt über 600 Übernachtungsplätze – immer weniger Beachtung finde, obwohl diese intensive Form der Bildungsarbeit gerade bei schwierigen Gruppen sehr erfolgreich sei. Er bitte außerdem um mehr Unterstützung für die Kurse mit jungen Migranten, die mittlerweile nicht mehr ausreichend öffentlich gefördert werden, obwohl sie seit mehr als 30 Jahren anerkannte Arbeit leisten. Außerdem kritisierte er die überbordende Bürokratie und den Preisverfall vor allem bei einigen Lehrgängen der Arbeitsagentur. In den 50 Jahren ihrer Wirkungsgeschichte hat sich die Akademie Klausenhof als ein Ort herausgestellt, in dem viele Menschen einen oftmals entscheidenden Impuls für ihr späteres berufliches oder gesellschaftliches Leben erhalten haben. Viele Ehemalige, die zum Jubiläumsjahr Treffen im Klausenhof veranstalten, können diese Erfahrungen berichten. Seit seiner Gründung haben insgesamt 330.000 Teilnehmende die verschiedenen Kurse im Klausenhof besucht. Heute reicht das Spektrum der Bildungsarbeit von beruflicher Umschulung und Qualifikation über Schulabschlusskurse für junge Migranten, berufsvorbereitende Lehrgänge und außerbetriebliche Ausbildungen für Jugendliche und Sprachkurse für Menschen aus aller Welt bishin zu kurzfristigen Schulungen und Seminaren. Menschen aus rund 40 bis 50 Nationen leben und lernen ständig im Klausenhof.
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Neuer Geistlicher Rektor |
29.06.2009 |
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Pfarrer Norbert Becker ist der neue Geistliche Rektor der Akademie Klausenhof. Er löst seinen Vorgänger Pfarrer Joseph Barenbrügge ab, der in den Ruhestand gegangen ist. Der Vorsitzende des Klausenhofs, Domkapitular Walter Böcker (li.), begrüßte den 54-Jährigen in einer kleinen Feierstunde in der Cafeteria der Akademie.
Norbert Becker hat Sonderpädagogik und Theologie studiert, wurde 1991 durch Bischof Reinhard Lettmann zum Priester geweiht und arbeitete zuletzt als Pfarrer von St. Nikolaus in Dorsten. Nachdem diese Pfarrei im Zuge der Gemeindereform aufgelöst wurde, bestimmte ihn das Bistum zum neuen Geistlichen Rektor des Klausenhofs. |
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Weiterbildung für Berufskraftfahrer |
03.06.2009 |
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Berufskraftfahrer aus der EU müssen neuerdings eine Weiterbildung absolvieren, um weiterhin ihren Beruf ausüben zu können. Dies sieht eine neue Vorschrift der EU vor. Gemeinsam mit den Fahrschulen Bielefeld (Hamminkeln-Dingden) und Beisemann (Bocholt/Rhede) bietet die Akademie Klausenhof entsprechende Lehrgänge an, um diese „Grundqualifikation“ zu erwerben. Ein Info-Workshop ist für Freitag, 5.6., 9.30 Uhr in der Akademie Klausenhof geplant.
Grundsätzliche müssen alle Fahrer im Güterkraftverkehr über 3,5 Tonnen und Busfahrer im Personenverkehr mit mehr als acht Fachgastplätzen eine Weiterbildung mit insgesamt 35 Stunden besuchen. Der Zeitpunkt richtet sich nach den Führerscheinklassen bzw. nach dem Datum, wann der Führerschein erworben wurde. Themen der Weiterbildung sind zum Beispiel Sozialvorschriften, Tachographen, Ladesicherung und Sicherungstechnik oder Gesundheit. Der erste Termin für die Weiterbildung im Klausenhof ist der 27. Juni. Weitere Informationen: Tel.: 02852 / 89-1337, email: training@akademie-klausenhof.de
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WDR sendet vom Klausenhof |
26.05.2009 |
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Der Lehrstellenbus des Westdeutschen Rundfunks machte am Dienstag (26.Mai) Station im Klausenhof. Dabei wurden nicht nur Radio- und Fernseh-Beiträge rund um das Thema Ausbildung erstellt, sondern die Jugendlichen im Klausenhof konnten sich auch über ihren weiteren Lebensweg informieren.
Der ganze Tag stand beim WDR in Nordrhein-Westfalen unter dem Motto: „Lernen fürs Leben“, daher war es nur passend, dass der Lehrstellenbus den Klausenhof ausgesucht hatte. Die Sendungen wurden im Laufe des Nachmittages ausgestrahlt sowie ein Fernsehbeitrag am Abend in der „Lokalzeit Duisburg“. Homepage der Lehrstellenaktion des WDR.
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Ehemaligentreffen |
22.05.2009 |
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Das 50-jährige Jubiläum des Klausenhof ist ein guter Anlass, dass sich ehemalige Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in der Akademie Klausenhof treffen. Das Haus unterstützt die Gruppen bei der Organisation und Durchführung. Ein Treffen hat bereits stattgefunden: Teilnehmende eines "Führungskräftekurses" von 1963 mit dem ehemaligen Klausenhofvorstandsmitglied Willy Schmelting (2. v. re). Termine: siehe Spalte rechts.
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Förderung für Flüchtlinge |
07.05.2009 |
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Die Europäische Union fördert über den „Europäischen Flüchtlingsfond“ (EFF) Projekte, die zum Ziel haben, Flüchtlinge zu integrieren. In der Akademie Klausenhof trafen sich jetzt die Projektträger und Vertreterinnen und Vertreter des EFF, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen.
Wichtigstes Thema der zweitägigen Regionaltagung war die Qualitätssicherung. Auch im Klausenhof werden zahlreiche Jugendliche über den EFF gefördert. Sie können, nachdem sie oft dramatische Erlebnisse in ihrer Heimat und ihrer Flucht erlebt haben, im Klausenhof Deutsch lernen und einen Schulabschluss nachholen. Weitere Informationen |
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Schon gute Tradition ist ein Angebot namens der "Job-Detektiv" in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Westmünsterland, in dem Schülerinnen und Schüler im Klausenhof Rhede ihre Kompetenzen testen können.
Von den verschiedenen Berufsbereichen Hotel/Gastronomie, Friseur/Kosmetik, Holz/Metall, Hauswirtschaft und Garten- und Landschaftsbau konnten die Jugendlichen zwei auswählen, um diese Sparten näher kennen zu lernen. Angestoßen wurde der Workshop, der eine Woche dauert, 2006 von der Bürgerstiftung Westmünsterland. |
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Dr. Amendt feiert 60. Geburtstag |
07.08.2009 |
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Dr. Hans Amendt, stellvertretender Direktor der Akademie Klausenhof, hat seinen 60. Geburtstag begangen. Rund 130 Gäste gratulierten ihm während einer Feier im Klausenhof. Auf dem Foto bedankt sich Dr. Hans Amendt (li.) bei Mitarbeitenden für ein dargebotenes Ständchen.
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Scheck für die FitKids |
05.08.2009 |
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Die Tombola auf der Mitarbeiter-Weihnachtsfeier hat schon gute Tradition und erfüllt einen guten Zweck: der Erlös kommt immer einer Hilfsorganisation zu gute. Diesesmal erhält das Projekt "FitKids" aus Wesel eine Spende über 1050 Euro, das Kindern von suchtkranken Eltern unterstützt. Geschäftsführer Jörg Kons (Mitte) nahm den Scheck von Klaudia Schäpers und Uwe Gadow von der Klausenhof-Mitarbeitervertretung entgegen.
Das Geld soll, so Kons, für Reisen und Ausflüge genutzt werden. Das Projekt sei für die betroffenen Kinder oftmals die einzige Möglichkeit, aus der gewohnten Umgebung herauszukommen und etwas anderes zu erleben. Es bietet Spiel- und Freizeitaktivitäten für Kinder sowie Beratung für die Eltern an. |
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Klausenhof Helau! |
23.02.2009 |
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Mit einem eigenen Wagen präsentierte sich die Akademie Klausenhof auf den Karnevalszügen in Dingden und Rhede. Als Dreigestirn fuhren Direktor Dr. Alois Becker, sein Stellvertreter Dr. Hans Amendt und Verwaltungsleiter Rudolf Schott mit.
Den Wagen fertigten junge Kursteilnehmende in den Werkstätten der Akademie. Er zeigte eine Weltkugel als Symbol der weltweiten Vernetzung des Kausenhofs. In Klausenhof-T-Shirts zogen außerdem noch viele Mitarbeitende des Klausenhofs mit und verteilten reichlich Kamelle entlang den gut besuchten Strecken in Dingden und Rhede. Es war das erste Mal überhaupt, dass der Klausenhof mit einem eigenen Wagen vertreten war. Mit dieser Aktion starteten die Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Akademie Klausenhof.
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Auftakt zum Jubiläumsjahr |
18.02.2009 |
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Ein neues Logo, neue Broschüren und Prospekte, Tagungen, einen Tag der offenen Tür, ein offizieller Festakt: Viel zu berichten hatte Klausenhofdirektor Dr. Becker als er das Programm für das Jubiläumsjahr 2009 50 Jahre Klausenhof vorstellte. Als symbolischen Startschuss hisste er eine Fahne mit dem neuen Klausenhof-Logo (zusammen mit den Azubis Sonja Stratmann und Lisanne Angenent, v.li.).
Am 2. Juli, so Klausenhofdirektor Dr. Alois Becker, ist der offizielle Festakt mit Weihbischof Dr. Overbeck, dem derzeitgen Diözesanadministrator des Bistums Münster und Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW, vorgesehen. Es folgen ein Mitarbeiterfest, ein Tag der offenen Tür, verschiedene Fachtagungen und Ehemaligentreffen. Außerdem ist eine Mitarbeiterwallfahrt nach Flüeli geplant, dem Gedenkort des Namensgebers der Akademie Klausenhof, dem Heiligen Klaus von der Flüe. Außerdem zieht der Klausenhof erstmals mit einem eigenen Wagen, die Jugendliche in den Werkstätten des Hauses gebaut haben, bei den Karnevalzügen in Rhede und Dingden mit.
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Neue Homepage online |
11.02.2009 |
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Zum Jubiläumsjahr hat die Akademie Klausenhof ihren Internetauftritt komplett überarbeitet.
Neu ist insbesondere, dass nun einheitlich jeder Kurs und jeder Lehrgang schnell und einfach aufgerufen werden kann. Der Kunde kann so bequem aus den rund 200 verschiedenen Angeboten den passenden Kurs finden. EIne Suche "Kurse von A-Z" listet dafür passende Schlüsselbegriffe auf. Außerdem wurde die Optik der Homepage neu gestaltet. |
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Sehr gut: Prüfung bestanden |
29.01.2009 |
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Nach zwei Jahren Lehrgangszeit in der Akademie Klausenhof haben jetzt 19 Umschülerinnen und Umschüler ihre Prüfung in den Bereichen Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Bürokommunikation sowie Bürokaufmann/-frau bestanden (Foto). Drei von ihnen absolvierten die Prüfung für der Industrie- und Handelskammer mit „sehr gut“.
Mit einer kleinen Feierstunde und einem gemeinsamen Abendessen wurden die frisch gebackenen Kaufleute verabschiedet. Sie haben diesen Lehrgang besucht, da sie aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf aufgeben und nun im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation einen neuen erlernen mussten. Meist sind es Rückenleiden, Allergien oder Unfälle, die zu einer solchen Neuorientierung zwingen. Im Klausenhof lernen die Betroffenen sich zwei Jahre lang intensiv für ihren neuen Beruf. Dabei spielt neben umfassender Unterstützung durch das Haus auch ein sechsmonatiges externes Praktikum eine wichtige Rolle. Dank ihrer zusätzlichen Kompetenz, die sie aus dem alten Beruf mitbringen, und der guten Bildungsarbeit im Klausenhof finden die meisten nach dem Lehrgang ein Stelle. |
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2009: 50 Jahre Klausenhof |
13.01.2009 |
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1959 wurde die Akademie Klausenhof eingeweiht - 2009 kann also das 50-jährige Bestehen gefeiert werden. Dazu sind alle Ehemaligen aufgerufen, Treffen mit ihren Kursen zu planen. Der Klausenhof wird dies so gut wie möglich unterstützen.
Geplant sind außerdem ein Tag der offenen Tür am 23. August 2009 und mehrere Fachtagungen. In Arbeit ist auch ein neues Logo der Akademie Klausenhof sowie ein erneuertes Design für die Prospekte. Außerdem wird sich der Klausenhof mit einem eigenen Wagen am Karnevalszug Dingden beteiligen. Weitere Termine und Aktionen werden noch bekannt gegeben. |
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Lehrstunde in Sachen Revolution |
18.12.2008 |
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Rainer Eppelmann, Bürgerrechtler der Ex-DDR, Politiker und jetzt Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, lockte rekordverdächtig viele Zuhörer in die Cafeteria des Klausenhofs. Er sprach zum Thema "Friedliche Revolution in der DDR 1989/1990".
Dies sei keine Wende gewesen, sondern eine richtige Revolution, daher sei der Begriff der "Wende", der immer gebraucht werde, fehl am Platz. Authentisch und eindrücklich schilderte er die Geschehnisse dieser Zeit. Dies sei eine Selbstbefreiung gewesen, eine Revolution, nur so könne man die dramatischen Ereignisse 1989 in der DDR erklären. Rainer Eppelmann, Revolutionär der ersten Stunde in der DDR, CDU-Politiker und derzeit Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, veranschaulichte seinen rund 160 Zuhörern in der Akademie Klausenhof deutlich und authentisch, warum er nichts von dem harmlosen Begriff der „Wende“ halte: „Sie sagen ja auch nicht ‚französische Wende’“. Im Vorgriff zum anstehenden Jubiläumsjahr 2009 folgte Eppelmann der Einladung der Akademie Klausenhof, einen „SonntagMorgen-Vortrag“ zum Thema „Eine unbekannte Revolution. Friedliche Revolution in der DDR 1989/1990“ zu halten. Eppelmann machte deutlich, dass der Prozess der Revolution schon viel früher eingesetzt habe, vor allem im Umfeld der Kirchen: „Die Kirchen waren das Loch im Fahrradschlauch“. Hier haben nicht nur engagierte Menschenrechtler wie Eppelmann selber gewirkt, hier kam auch eine für DDR-Verhältnisse erstaunliche Lücke im Überwachungssystem zum Tragen. Alle Veranstaltungen mussten offiziell angemeldet werden – nur keine Gottesdienste. So konnte man sich ganz legitim im Schutz der Kirche treffen, was schließlich zu den berühmten Montagsgebeten in Leipzig geführt habe. Eine zweite Vorraussetzung für diese Selbstbefreiung war, dass die Menschen einfach genug von dem System hatten. Vor allem durch das Westfernsehen bekamen sie tagtäglich vorgeführt, was sie selber nicht hatten. Der Mauerbau als traumatisches Erlebnis bewirkte, dass sich alle in das Private zurückzogen und von der Erfüllung kleiner Wünsche träumten. 1989 war die wirtschaftliche Lage in der DDR so katastrophal, dass die Führung bei einem Kredit in der Sowjetunion nachfragte, was Gorbatschow aber mit dem Hinweis ablehnte, sie solle es doch mal bei Helmut Kohl versuchen. Der Lebensstandard in der DDR hätte um rund ein Drittel gesenkt werden müssen, um den Staatsbankrott abzuwenden. So blieb der DDR-Führung nichts weiter als auf Hilfe aus dem Westen zu hoffen. Ein brutales Eingreifen gegen die aufkeimende Revolution kam so als Mittel nicht mehr in Frage. Aber wirtschaftliche Not alleine kann keine Diktatur stürzen, betonte Eppelmann mit Blick auf das bitterarme, kommunistische Nordkorea. Revolution könne auch nicht funktionieren, wenn sie wie im Irak von außen verordnet werde: „Revolution kann nur von den eigenen Bürgern gelingen, wenn die Massen auf die Straße gehen“. Dies zeichnete sich im Herbst 1989 in Leipzig ab, besonders an „dem Tag, der Deutschland veränderte“, dem 9. Oktober. Die Staatsicherheit erwartete an diesem Tag eine Demonstration mit rund 30.000 Menschen. Entsprechende Einsatzkräfte, Blutkonserven, Krankenhausbetten wurden bereitgestellt, die Zerschlagung der Versammlung geplant. Doch dann kamen mehr als doppelt so viele, und die Soldaten blieben in der Kaserne. Danach war es Ziel der Staatsführung, den Bürgen etwas entgegenzukommen, damit sie zufrieden werden und nicht mehr auf die Straße gehen. Entsprechend wurde Honecker und das gesamte Politbüro abgelöst. Höhepunkt war schließlich die eher zufällige Öffnung der Mauer einen Monat später. Und Eppelmann war einer der ersten, der den Schlagbaum zum Westen einfach hoch drückte, um den Weg frei zu machen.
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Deutsch-polnischer Jugendaustausch im Aufwind |
24.10.2008 |
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Nach einer kurzen, politisch bedingten Krisenzeit läuft der deutsch-polnische Jugendaustausch wieder auf Hochtouren. Das ist ein Fazit einer Weiterbildungskonferenz zur Arbeit des Deutsch-polnischen Jugendwerkes (DPJW) in der Akademie Klausenhof. Die polnische Botschaftsrätin Małgozata Ławrowska (Foto) bestätigte auf der Konferenz, die von der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) durchgeführt wurde, dass beide Regierungen nun wieder grünes Licht für eine gute Zusammenarbeit gegeben hätten.
Seit Gründung 1993 haben rund 1,7 Millionen Jugendliche an vom DPJW geförderten deutsch-polnischen Begegnungen teilgenommen. Der deutsch-polnische Jugendaustausch sei ein „Immunsystem“ in den deutschpolnischen Beziehungen, betonte die Botschaftsrätin. Die polnische Botschaft in Berlin bemühe sich, durch gute Produkte und Initiativen das deutschpolnische Verhältnis und das Ansehen von Polen in Deutschland weiter zu verbessern. Hilfreich seien aber auch Aktionen, die nicht durch die Botschaft initiiert würden, z.B. die Veröffentlichung von Steffen Möller „Viva Polonia“. |
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Meyer macht Mut zum Engagement |
24.10.2008 |
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Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer hat in einem Vortrag im Rahmen der Reihe "SonntagMorgen" den starken Zentralisierungsschub in der Kirche kritisiert. Er stellte heraus, dass trotz dieser Tendenz die Pfarrgemeinden vor Ort die wichtigste Rolle für die Kirche spielen. Er machte den rund 100 Zuhörern in der voll besetzen Cafeteria Mut, sich in der Kirche zu engagieren, den nur so könne man auch Veränderungen erreichen.
"Geben sie nicht auf", sagte Meyer, "und engagieren Sie sich weiter in den Pfarrgemeinden." Nur so könne man Änderungen bewirken. Meyer kritisierte in seinem Vortrag zum Thema "Der Laie nach dem II. Vatikanum", den er in der Reihe "SonntagMorgen im Klausenhof" hielt, dass die Grundidee, die hinter dem Konzept des "Volk Gottes" vom 2. Vatikanischen Konzil (1962 - 1965) steht, derzeit kaum realisiert werde. Vor allem in den beiden Konzils-Dokumenten "Gaudium et spes" und "Lumen genitum" hätten dem Laien klar die Verantwortung für weltliche Fragen zugeschrieben. Der Laie könne in eigener Verantwortung abwägen, welche Entscheidung richtig ist. Dies führe zu einem spannungsvollen Verhältnis mit dem Klerus, der demnach für den geistlich-religiösen Teil zuständig ist. Beide Elemente sollen in einem fruchtbaren Dialog sein und stehen in der gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung der Kirche.
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Sternsinger im Klausenhof |
06.01.2011 |
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Die Sternsinger der Dingdener Gemeinde St. Pankratius waren wieder zu Gast in der Akademie Klausenhof und haben für Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt.
Pünktlich zum Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar besuchten die Sternsinger mit ihrer Begleiterin den Klausenhof , schrieben das Sternsinger-Zeichen an die Mauer, sangen und baten um Spenden. Viele Mitarbeitende der Verwaltung kamen dieser Bitte gerne nach. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Aachen. Seit 1959 organisiert es in Deutschland die „Aktion Dreikönigssingen“, seit 1961 zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Rund 500.000 „Sternsinger“ in Deutschland sammeln so jährlich rund 69 Mio Euro, die für mehr als 3.000 Kinder-Hilfsprojekte eingesetzt werden.
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