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Scheckübergabe an die Hospiz-Initiative Wesel

Die Mitarbeitenden der Akademie Klausenhof haben ein Teil des Erlös aus der Weihnachtstombola im Rahmen der Weihnachtsfeier für die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Wesel gespendet.

 

Tod und Sterben gehören zum Leben. Ein Satz, der sich leicht sagt. Aber seien wir mal ehrlich: Wir versuchen den Kontakt mit dem Tod zu vermeiden.

Die Hospiz-Initiative Wesel hofft, einen anderen Blickwinkel auf dieses Thema zu eröffnen.

85 Ehrenamtliche sind aktuell im Einsatz für die Hospiz-Initiative und leisteten alleine im vergangenen Jahr 113 Begleitungen. Dabei stehen sie nicht nur dem Sterbenden zur Seite, sondern auch den Angehörigen. 25 Jahre sind sie nun bereits in Wesel aktiv. Und dass diese Arbeit nicht nur von älteren Mitbürgern geleistet wird, zeigt eine der Ehrenamtlichen. Mit 19 Jahren gehört sie zu den jüngsten im Team. „Diese Arbeit ist“, so Geschäftsführerin Eva Chiwaeze, “für junge Menschen sehr bereichernd. Sie erfahren in jungen Jahren, was am Ende eines Lebens wichtig ist.“ Im Rahmen eines Vorbereitungslehrganges wurden die Ehrenamtlichen auf ihre Arbeit vorbereitet. Regelmässige Besprechungsrunden geben den Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich auszutauschen und das Erlebte in der Hospizarbeit zu verarbeiten.

Dazu gehört auch die Kinder- und Jugendhospizarbeit, in der sich 20 Ehrenamtliche engagieren. Sieben Familien werden dort begleitet. Für diese Familien bedeutet es, ein Kind zu verlieren. Oder halt den kleinen Bruder oder die große Schwester. Nicht sofort, nicht plötzlich. Aber irgendwann.

Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhospizarbeit richtet sich unter anderem auch an die Geschwisterkinder, damit sie beispielsweise durch Ausflüge ein Stück Normalität erleben dürfen.

Grund genug für die Mitarbeitenden der Akademie Klausenhof, einen Teil des Erlöses aus der  Weihnachtstombola im Rahmen der Weihnachtsfeier für die Kinder- und Jugendhospizarbeit zu spenden. „Viele unserer Mitarbeitende sind Eltern und insbesondere diese Arbeit der Ehrenamtlichen regt uns sehr zum Nachdenken an“, so Matthias Bussen Vorsitzender der Mitarbeitervertretung.

Wer Interesse an der Hospiz-Arbeit hat: Im März findet wieder ein Vorbereitungskurs statt. Nähere Informationen erhalten Sie unter 0281 – 44299054 oder www.hospiz-wesel.de

 

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Claudia Böckmann und Matthias Bussen bei der Scheckübergabe