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Bruder-Klaus-Kapelle

Im Zentrum unserer lebendigen Tagungs- und Bildungseinrichtung bietet die Bruder-Klaus-Kapelle einen Ort der Stille und Besinnung. Gerne lädt Sie unser geistlicher Rektor zur Teilnahme an unseren Gottesdiensten ein. Sondergottesdienste sind nach Absprache möglich. Chöre sind bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten stets willkommen.

Zeltförmiger Bau

Äußerlich ist die Bruder-Klaus-Kapelle ein schlichter Bau,der durch eine vorgelagerte, lang gezogene Mauer kaum sichtbar ist. Nur das mit schwarzen Dachziegeln gedeckte pyramidenförmige Dach mit seinem goldenen Hahn ragt hervor. Konzipiert ist die Kapelle in der Form eines Zeltes als Symbol für den Platz Gottes auf der Erde („Seht, das Zelt Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein“, Offenbarung des Johannes 21,2-4). Für eine (Jugend-)Bildungsstätte passt diese Form auch deswegen besonders gut, weil das Zelt sowohl die Jugendlichkeit symbolisiert wie auch ein Zeichen der kurzen Verweildauer, der Wanderschaft ist.

Nachdem der Besucher die schwere Bronzetür geöffnet hat, gelangt er in einen dunklen, schleusenartigen (Ein-)Gang, der nur von wenigen bunten Glasfenstern beleuchtet wird. Umso erhebender ist dann der Eindruck, wenn man in den eigentlichen Kirchenraum tritt. Das eschenholzverkleidete, spitz zulaufende Dach wirkt so noch höher. Von der rechten Seite strömt gedämpftes Licht ein. Das Kruzifix über dem Alter scheint zu schweben. Bemerkenswert ist auch, dass auf eine Gestaltung der Fenster verzichtet wurde. Stattdessen aber ist vor der Fensterfront ein grüner Innenhof angelegt, der vollkommene Ruhe vermittelt und die Natur in die Kapelle einfließen lässt.

Erbaut von Hubert Teschlade

Die Kapelle wurde von dem Künstler Hubert Teschlade (1921-2014) geschaffen, der auch zusammen mit Wilhelm Gudehege die erste Anlage des Klausenhofs entworfen hat. Die Einweihung der Kapelle erfolgte am 25.9.1960, 16 Monate nach der Einweihung des Klausenhofs. Gegenüber dem Eingang befindet sich ein Reliquiar mit einer Gewand-Reliquie von Bruder Klaus, die in einem schwarzen Stein eingelassen ist, den Hubert Teschlade selbst bei einem Besuch in der Schweiz in dem Bach Melcha, an dem Bruder Klaus‘ Einsiedelei liegt, gefunden hat. Die Marienstatue rechts vor dem Altarraum zeigt Maria als kniende, demütige junge Frau ohne Kind. Sie stammt vom Düsseldorfer Bildhauer Karl Kluth (1922-2012).

 

Informationen zum Namenspatron der Akademie Klausenhof


Ansprechpartner
Norbert Becker

Herr Norbert Becker
geistlicher Rektor
Tel. : 02852 891346

Die Kapelle der Akademie Klausenhof in Dingden