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Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Die Art, wie Menschen miteinander kommunizieren, führt oft zu Verletzungen und Distanz. Die in Auseinandersetzungen typische Frage nach dem „Wer ist schuld?“ und „Wer hat Recht?“ führt nicht aufeinander zu, sondern erhält den Konflikt aufrecht und nährt ihn sogar noch. Die Folge ist, dass man in einer „Problemtrance“ bleibt, die jeden Blick auf mögliche Lösungen schon im Ansatz verstellt. Das hinterlässt Verlierer auf allen Seiten!

„Gewaltfreie Kommunikation“ ist die Bezeichnung für ein Kommunikationsmodell, welches zu einer völlig anderen Denkweise einlädt. Es ersetzt verurteilendes Denken und Sprechen durch den Blick auf das, was eigentlich wirklich dahinter steht - was alle Menschen miteinander verbindet. Die solcherart gefundene gemeinsame Lösung ist dann oft unerwartet einfach.

Das Seminar leitet dazu an, diese Echtheit in sich freizulegen - von all den Prägungen, die man im Laufe des Lebens angesammelt hat. Diese sorgen nicht nur dafür, dass man anderen mit ständigen Beurteilungen, Vorwürfen und Schuldzuweisungen begegnet. Sondern auch mit sich selbst gehen viele hart zu Gericht, weil sie kaum gelernt haben, auf einer Bedürfnisebene mit sich selbst zu kommunizieren. Wie soll man da die Fähigkeit entwickeln zu Empathie und Mitgefühl gegenüber anderen, wenn man das schon mit sich selbst nicht vermag?

Sich solcherart zu befreien setzt voraus, die eigenen Wahrnehmungen von seinen automatisch ablaufenden Bewertungsmustern zu trennen. Jenseits von Voreingenommenheit und Schubladendenken entdeckt man dann auf einmal Gemeinsamkeiten, die allen Menschen gleich sind, selbst wenn sie gegensätzliche Wege beschreiten. Voraussetzung hierfür ist ein innerlicher Klärungsprozess zu der Frage, ...

  1. was wir beobachten, statt wie wir es bewerten,
  2. was wir fühlen, statt was wir meinen und denken,
  3. was wir brauchen, statt was andere „sollten“
  4. was wir erbitten können, statt was andere
  5. „vorhersehen und zu erfüllen“ hätten.


In diesem Seminar lernen Sie...

  • wie automatische Gedanken dafür sorgen, dass man urteilt und bewertet, statt wertfrei zu beobachten,
  • wie man diese Urteile und Bewertungen übersetzt - zu dem, was gerade wirklich in einem lebendig ist,
  • wie man für seine Bedürfnisse eintreten und die Chance erhöhen kann, dass sich diese auch erfüllen.

 

Zielgruppe:

Eine Fortbildung für Mitarbeitende im Bereich der Jugendhilfe

Inhalte:
  • Die Gründe für lebensentfremdende Kommunikation
  • Die Seiten eines Konflikts und seine diversen Komponenten
  • Wahrnehmung und Beobachtung versus Bewertung und Interpretation
  • Realitäten, innere Filter und prägendes Kopfkino an den Schalthebeln der Emotionen
  • Bedürfnisebenen und Entwicklungsstufen auf dem Weg zum authentischen Sein
  • Die Entdeckung von Wahlfreiheit versus Bannbotschaften aus der Kindheit
  • Seine Gefühle wahrnehmen, abgrenzen, steuern und ausdrücken
  • Sich aus Ohnmacht befreien, engagiert für sich eintreten
  • Einfühlsames Zuhören - sich selbst und anderen gegenüber
  • Kritik, Bedauern und Ärger wirksam ausdrücken
  • Direkt sagen, was man will - statt sich zu verstecken hinter Vorwürfen und Urteilen
  • Selbstbewusstsein für die totale Freiheit im zwischenmenschlichen Miteinander
Referenten:

Godehard Pötter

Abschlussart:

Teilnahmebescheinigung

Kosten: 129,00 €

Weitere Kosteninformationen:

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit eine Übernachtung im Einzelzimmer mit Dusche/WC inkl. Abendessen und Frühstück zu einem Preis von 47,50 € zu buchen.


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Ansprechpartnerin
Sarah Scheepers

Frau Sarah Scheepers
Sachbearbeitung
Tel. : 02852 89-1332


Kurstermine:

  • Bildungsangebotsnummer: LW1584

    Beginn: 25.09.2019 - 11:00 Uhr
    Ende: 26.09.2019 - 16:45 Uhr

Veranstaltungsform: Seminar

Kosten: 129,00 €
Weitere Kosteninformationen siehe Beschreibung

Standorte:
Hamminkeln-Dingden
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Dieses Seminar möchte den pädagogisch Tätigen Handreichungen geben, wie sie mit traumatischen Verhaltensweisen und Symptomen umgehen können.