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"Ich bin doch nicht verrückt!"

Übergänge zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie gut gestalten

Junge Menschen sind oftmals vielen Herausforderungen oder Stressfaktoren in ihrem alltäglichen Leben ausgesetzt. Nicht selten kann es bei Kindern und Jugendlichen, bei nicht ausreichenden Bewältigungsmechanismen oder Helfersystemen, zu psychischen Krankheitsbildern führen. Häufig stoßen Jugendhilfeeinrichtungen an ihre Grenzen, sodass ein stationärer psychiatrischer Aufenthalt unumgänglich wird. Hierbei spielt der Austausch, sowohl vor, als auch nach einer stationären Unterbringung eine elementare Rolle.

Um das einschneidende Erlebnis, das ein stationärer Aufenthalt für Kinder und Jugendliche darstellen kann, bestmöglich begleiten zu können, kann Kommunikation zwischen den verschiedenen Institutionen wie der Jugendhilfe und der Klinik von großem Wert sein.

Daher befasst sich dieser Fachtag mit dem Titel „Ich bin doch nicht verrückt!“ -Schnittstellen Jugendhilfe-Psychiatrie mit dieser Thematik. Impulsvorträge, die einerseits die gängige Praxis aus der klinischen Perspektive, als auch von Seiten der Jugendhilfe schildern, sollen zu Diskussionen und möglichen Optimierungsvorschlägen anregen. Außerdem wird ein Referent die theoretische Sicht dieser Prozesse beleuchten.

Im Anschluss an diese Impulsvorträge werden verschiedene Workshops angeboten, die zum fachlichen Austausch einladen sollen. Unter anderem besteht die Möglichkeit eigene Fälle bei einer kollegialen Beratung miteinzubringen, ebenso wird ein Jugendhilfeträger sein derzeitiges Konzept präsentieren.

Folgende Workshops werden angeboten:

  1. Zurück in den Alltag
    Gestaltung einer gelingenden Nachsorge.
     
  2. Ausweg in Sicht
    Vorbereitung und Begleitung eines geplanten klinisches Aufenthaltes.
     
  3. Notbremse
    Was tun wenn ein klinischer Aufenthalt gegen den Willen eines Klienten geschehen muss?
     
  4. Kollegiale Beratung
    Fachlicher Austausch mit der Möglichkeit der eigenen Falleingabe. (Bitte vorher anmelden.)
     
  5. Bedeutsame Störungsbilder
    Vorstellung, Diagnostik, Behandlung und die daraus folgenden Problemstellungen.
     
  6. Best Practice
    Vorstellung und Austausch über mögliche Methoden am Beispiel des Jugendhilfeträgers „Sozialtherapeutische Kinder- und Jugendarbeit e.V. (SKJ e.V.)“.


Wir möchten Sie bitten, bei Anmeldung ihren Wunschworkshop sowie eine Alternative anzugeben.

Zielgruppe:

Eine Fortbildung für Mitarbeitende im Bereich der Jugendhilfe.

Referenten:

André Dobrick 

  • stellvertretende Gesamtleitung des SKJ e.V. „Sozialtherapeutische Kinder- und Jugendarbeit e.V.“
  • Sozialarbeiter, Psychosozialer Berater (Counsellor)

Christiane Karst

  • Abteilungsleitung der Intensivgruppe Schwelm des SKJ e.V. „Sozialtherapeutische Kinder- und Jugendarbeit e.V.“
  • Dipl. Pädagogin (Reittherapeutin)

Prof. Dr. med. Hanns Rüdiger Röttgers, M.A., M.A.E.

  • Fachhochschule Münster, FB Sozialwesen
  • Gesundheitswissenschaft/Sozialmedizin
  • Beauftragter für den Masterstudiengang „Therapie, Förderung, Betreuung (Clinical Casework)“
Abschlussart:

Teilnahmebescheinigung

Kosten: 15,00 €

Weitere Kosteninformationen:

Der Seminarbeitrag versteht sich inklusive Kaffee und Fingerfood.


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Ansprechpartnerin
Sarah Scheepers

Frau Sarah Scheepers
Sachbearbeitung
Tel. : 02852 89-1332


Kurstermine:

  • Bildungsangebotsnummer: LW1539

    Beginn: 30.10.2019 - 08:30 Uhr
    Ende: 30.10.2019 - 14:00 Uhr

Kosten: 15,00 €
Weitere Kosteninformationen siehe Beschreibung

Standorte:
Hamminkeln-Dingden
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