Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt „Team Up against antisemitism“ wurde beim Bundeswettbewerb „Gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort stärken“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde!
Damit würdigt die Jury unseren Einsatz für Prävention von Antisemitismus und für starke demokratische Werte in unserer Region. Im Mittelpunkt des Projekts stehen zwölf junge Erwachsene mit vielfältigen Lebensbiografien, die sich als Projektgruppe seit mehreren Monaten regelmäßig treffen, um gemeinsam an Workshops, Exkursionen und Begegnungen teilzunehmen. Sie lernten jüdisches Leben in Nordrhein-Westfalen kennen, führten Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und diskutierten zentrale Fragen zu Erinnerungskultur, Zusammenhalt und Verantwortung.
„Gerade für eine Zielgruppe eingewanderter junger Menschen, müssen wir weiterhin Angebote der erinnerungskulturellen politischen Bildung außerhalb des schulischen Kontexts schaffen. Sie darüber aufzuklären, warum vor allem die deutsche Gesellschaft historisch eine Verantwortung trägt, Jüdinnen und Juden vor Hass und Hetze zu schützen, muss Grundlage sein, wenn wir voraussetzen wollen, dass sie eine deutsche Haltung und Positionierung an der Seite von Jüdinnen und Juden in gesellschaftlichen Debatten um Antisemitismus verstehen sollen“, erklärt Jonas Kühn, Fachbereichsleiter der Jugendakademie an der Akademie Klausenhof
Ein Highlight des Projekts ist das gemeinsam entwickelte mobile Escape Game „Zug der Zeit“, das künftig an Schulen und Bildungseinrichtungen eingesetzt wird. Ergänzt wird es durch eine Graphic Novel, die Erinnerungen des Zeitzeugen Ernest Kolman in ein modernes Format überträgt.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich machen und beim Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ für diese besondere Anerkennung!
Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

