Unser Namenspatron

Unser Namenspatron: Der Heilige Niklaus von Flüe

Die Akademie Klausenhof nahm ihre Arbeit im Jahr 1959 als Deutsche Landjugendakademie der Katholischen Landjugendbewegung auf. Mit unserer Gründung war die Entscheidung verbunden, einen Namenspatron zu wählen, der tief mit der Lebenswelt der Landbevölkerung verbunden ist. Die Wahl fiel auf den Heiligen Niklaus von Flüe, einen Mann, der selbst in ländlichen Verhältnissen lebte und mit den Herausforderungen und der Nöte des bäuerlichen Alltags vertraut war.

Niklaus von Flüe wurde im 15. Jahrhundert im Schweizer Kanton Obwalden geboren. Als wohlhabender Bauer, Familienvater und Ratsherr übernahm er Verantwortung für seine Gemeinschaft – sowohl im sozialen als auch im politischen Leben. Im Lauf der Jahre wuchs in ihm eine tiefe spirituelle Sehnsucht. Nach einem langen inneren Ringen entschloss er sich, sein bisheriges Leben, seine Familie und seinen Hof hinter sich zu lassen, um sich als Einsiedler ganz auf sein Leben mit Gott zu konzentrieren.

Dieser radikale Rückzug führte ihn in die Einsamkeit, doch aus dieser Stille heraus wurde er zu einem Menschen, der weit über seine Heimat hinaus gehört wurde. Seine vollständige Hingabe zu Gott und den Menschen machten ihn zum gefragten Ratgeber und Friedensstifter seiner Zeit. Niklaus von Flüe ist bis heute der einzige Heilige der Schweizer Eidgenossenschaft und gilt als Schutzpatron der Schweiz.

Zitat von Bruder Klaus (zugeschrieben)

Gott verleihe uns eine selige Stund zu leben und zu sterben durch Jesus Christus, unseren Herren. Amen. 
(nach Petrus Canisius) 

O Herr, nimm von mir, 
was mich wendt von dir. 
O Herr, gib auch mir, 
was mich kehrt zu dir. 
O Herr, nimm mich mir 
und gib mich eigen dir. 
(nach Witwyler und Petrus Canisius, 16. Jahrhundert) 

O Herr, allmächtiger Gott, wie schwer ist der Tod. 
O Herr, selig sind, die da nießen die Süßigkeit deiner Barmherzigkeit. 
Aber o Herr, o weh, o weh, denen da erscheinet das Schwert der Gerechtigkeit. 
Aber o Herr mein Gott, selig sind, die da nießen die Süßigkeit 
Deiner großen unendlichen und unergründlichen Barmherzigkeit. 
(nach Witwyler, 1597)

Quelle: Vokinger: Bruder Klaus - Sein Leben, 2. Aufl. Zürich 1990, S. 152 f

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