Unsere Geschichte

Geschichte der Akademie Klausenhof

1959: Gründung der Akademie Klausenhof

  • Gründung der Akademie Klausenhof in Dingden als zentrale Bildungsstätte der Katholischen Landjugendbewegung Deutschland und feierliche Einweihung.
  • Vorbereitungskurse für angehende Entwicklungshelfer im landwirtschaftlichen Bereich (im Rahmen der AGEH) mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und Belgien.
  • Kurse zur Qualifizierung als „Bildungsreferenten“ mit dem Ziel, ehrenamtlichen der Landjugend eine Anstellung im Kirchlichen Bereich zu ermöglichen.

1970: Agrarkrise in Deutschland- Erste Umschulungskurse zum Bürokaufmann angeboten

  • Als Reaktion auf die Agrarkrise bietet die Akademie Klausenhof erstmals Umschulungen [für von der Arbeitslosigkeit betroffene Landwirte] an und legt damit den Grundstein für die berufliche Rehabilitation. Finanzierung auf der Basis des neuen Arbeitsförderungsgesetzes (AFG)

1973: Anfänge der Sprach- und Integrationskurse für Krankenschwestern

  • Zur Unterstützung angeworbener Krankenschwestern aus Südkorea und den Philippinen startet die Akademie Klausenhof ihre ersten Sprach- und Integrationskurse – der Beginn eines bis heute zentralen Angebots in der Bildung der Akademie Klausenhof.

1975: Ausbau der beruflichen Weiterbildungsangebote und Anerkennung als Weiterbildungseinrichtung

  • Angesichts der Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre erweiterte die Akademie Klausenhof ihr Weiterbildungsangebot, um Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Mit der Anerkennung als Weiterbildungseinrichtung (1. Weiterbildungsgesetz NW) legte sie den Grundstein für ihren heutigen Bildungscampus mit über 850 Angeboten – von beruflicher und privater Weiterbildung bis hin zu Arbeitsmarktmaßnahmen, Qualifizierungen und Schulungen für verschiedene Zielgruppen.

1976: Anwerbestopp für ausländische Arbeitnehmer

Re-Integrationskurse für koreanischeBergarbeiter (Instruktoren) und für koreanische Krankenpflegekräfte.

1976: Erstmals Schulabschlusskurse mit Internatsform für junge Migranten

  • Um Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine langfristige berufliche Perspektive zu ermöglichen, bietet die Akademie Klausenhof erstmals Schulabschlusskurse mit Internatsunterbringung an.

1978: Qualifizierung für arbeitssuchende Hochschulabsolventen

  • Die Arbeitslosigkeit macht auch vor Hochschulabsolventen nicht Halt. Erster Kurs Personalreferent (mit Unterbringung). Später Umschulungskurs zum Verlagskaufmann/-frau

1978: Angebote für den regionalen Arbeitsmarkt

  • Auch auf regionaler Ebene stieg die Zahl der Arbeitsuchenden an. Erste Maßnahmen für das Arbeitsamt Bocholt. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein breitgefächertes und immer wieder den Erfordernissen angepasstes Angebot.

1982: Stiftung Akademie Klausenhof wird gegründet

  • Die Stiftung Akademie Klausenhof wird durch den Zusammenschluss der Vorgängervereine „Deutsche Landjugendakademie Klausenhof e. V.“ und „Verein zur Förderung der Akademie Klausenhof e. V. “gegründet und 1983 offiziell genehmigt.

1983: Übernahme des Gudula-Klosters

  • Im Sommer 1983 übernahm die Akademie Klausenhof das St. Gudula-Kloster in Rhede von den Steyler Missionsschwestern.

1983: Zweiter Klausenhof-Standort in Rhede

  • Mit der Übernahme des Klosters und der anliegenden Gebäude entstand der zweite Standort der Akademie Klausenhof in Rhede. Schulabschlusskurse für junge Migranten, Reha-Umschulungen und berufliche Bildungsmaßnahmen zogen ein. Das Kloster diente anfangs als Internat. Über die Jahre wurden moderne Unterkünfte, Lehrwerkstätten und Bildungsangebote für Jugendliche mit Förderbedarf geschaffen. Seit 1992 bietet der Klausenhof Rhede als einziger Standort in NRW Internatsunterbringung für Jugendliche mit Beeinträchtigungen an. 

1984: Änderung der Rechtsform

Für die Durchführung der Bildungsmaßnahmen wird die „Akademie Klausenhof gGmbH“ etabliert. Alleinige Gesellschafterin ist die Stiftung Akademie Klausenhof.

1992: erstmals Gasttagungen am Klausenhof

  • Mit der Eröffnung des „Haus Europa“ begann eine neue Ära für den Klausenhof. Aus einem Treffpunkt der katholischen Landjugend entwickelte sich die größte Weiterbildungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Der Ausbau des Gasttagungsbereichs schuf dringend benötigte Übernachtungsmöglichkeiten und stärkte die Akademie als gefragte Weiterbildungsstätte. Heute zählt der Klausenhof zu den bedeutendsten Bildungszentren in NRW.

1992: Ausbau nationaler und internationaler Projekte zwischen 1992-heute:

  • Angepasst an die vorhandenen Marktsituationen, baute die Akademie Klausenhof verstärkt Projekte und Maßnahmen für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen, älteren Arbeitssuchenden sowie beeinträchtigten Jugendlichen, aber auch zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen aus.
  • Internationale Projekte [zwischen 1995- heute]
    Die Akademie Klausenhof engagiert sich seit über 30 Jahren in internationalen Bildungsprojekten, die auf europäische und globale Herausforderungen reagieren. Im Fokus stehen dabei gesellschaftspolitische Themen wie Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Globalisierung, Entwicklungspolitik, beruflicher Mobilität in der Aus- und Weiterbildung.

2015: Fachhochschule für Finanzen NRW bezieht Quartier am Klausenhof Dingden

  • Seit 2015 kooperiert die Akademie Klausenhof mit der Fachhochschule für Finanzen NRW und ist seit 2017 offizieller dritter Hochschulstandort. Zudem stellt die Akademie seit 2017 ihre Räumlichkeiten für Weiterbildungen der Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung NRW (FortAFin) zur Verfügung.

2016: Neuer Fachbereich Jugendhilfe

  • Aus der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender während der Flüchtlingskrise 2015 entstand 2016 der Fachbereich Jugendhilfe. 

2020: Coronakrise – Modernisierung und Digitalisierungsschub

  • Die Pandemie erzwang neue Wege: Der Klausenhof entwickelte digitale Lernformate, hybride Veranstaltungen und alternative Betreuungsangebote. Für zukunftsorientiertes Lehren und Lernen entstand ein modernes Medienstudio. 

2022: Eröffnung des Gudula-Klosters - Kapelle neuer Veranstaltungsort

  • Nach zweijähriger Renovierung wurde das Gudula-Kloster 2022 eröffnet. Es bietet nun geförderte Wohnungen und eine Tagespflege. Die Kapelle wird seither für diverse Kulturveranstaltungen genutzt und ist seit 2025 auch Standort des Standesamtes Rhede.

Akademie Klausenhof gGmbH
Klausenhofstraße 100, 46499 Hamminkeln

Telefon: 02852 89-0
Telefax: 02852 9605792

info(at)akademie-klausenhof.de
www.akademie-klausenhof.de