Kinder und Jugendliche, die Gewalt, Misshandlung oder Vernachlässigung erlebt haben, zeigen häufig belastendes oder provozierendes Verhalten. Was im Alltag als „schwierig“ wahrgenommen wird, ist dabei oft Ausdruck innerer Not, mangelnder Sicherheit oder fehlender emotionaler Regulation.
Pädagogische Fachkräfte in Kita, Schule und Jugendhilfe stehen täglich vor der Aufgabe, dieses Verhalten fachlich einzuordnen, auszuhalten und zugleich angemessen darauf zu reagieren.
Dabei geht es nicht nur um konsequentes Setzen von Grenzen, sondern ebenso um die aktive Gestaltung von Beziehung, Orientierung und Verlässlichkeit. Herausfordernde Situationen verlangen Empathie, Klarheit und eine stabile innere Haltung. Viele Fachkräfte wünschen sich in solchen Momenten mehr Sicherheit, praxistaugliche Methoden und Strategien, um souverän bleiben zu können, ohne das Kind aus dem Blick zu verlieren.
Diese Fortbildung setzt genau hier an. Sie vermittelt, wie grenzverletzendes Verhalten verstanden werden kann, ohne es zu akzeptieren, und wie Grenzen klar, wertschätzend und wirksam gesetzt werden. Durch praxisnahe Übungen, erlebnisorientierte Methoden und Impulse zur eigenen Haltung wird spürbar, wie eine positive Beziehung zum Kind auch in schwierigen Situationen bestehen bleibt. Ziel ist es, mit Empathie, fachlicher Sicherheit und eindeutiger Haltung handlungsfähig zu bleiben.
Ein klares Nein zum Verhalten, aber ein klares Ja zum Kind.
I. Von Haltung, Herz und Hurensöhnen!
II. Connection before correction – der korrekte Typ!
III. Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen!
Ingo Melzer
AAT-/CT-Trainer, Trainer für soziale Gruppenarbeit und Konfrontative Pädagogik, Instruktor für Selbstbehauptung und -verteidigung

| Beginn: | Mi., 23.06.2027 – 09:00 Uhr |
| Ende: | Do., 24.06.2027 – 17:30 Uhr |
Kosten: 405,00 €
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine Übernachtung im Einzelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen zu einem Preis von 75,40 € zu buchen.